11. Juli 2019 / 22:38 Uhr

Berufung abgewiesen: SG Bergdörfer darf nicht aufsteigen

Berufung abgewiesen: SG Bergdörfer darf nicht aufsteigen

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
Leon Fiolka (r.) und die SG Bergdörfer spielen trotz der Meisterschaft auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga
Leon Fiolka (r.) und die SG Bergdörfer spielen trotz der Meisterschaft auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga © Helge Schneemann
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Eichsfelder spielen nach Urteil des Verbandssportgerichts auch in der kommenden Saison in der Fußball-Bezirksliga / Unverständnis beim Vorsitzenden / Kooperationsvertrag nicht anerkannt.

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Die Würfel sind gefallen - und das zu Ungunsten des Eichsfelder Bezirksligisten SG Bergdörfer, die zwar den Titel in der Fußball-Bezirksliga feiern konnte, den Aufstieg in die Landesliga jedoch nicht antreten kann.

Die bittere Nachricht des Verbandssportgerichts unter dem Vorsitz von Jörg Firus erreichte die SGB am späten Donnerstagabend: Die Berufung gegen das Urteil des Bezirkssportgerichts wurde demnach am Abend in einer schriftlichen Verhandlung in Hude (Kreis Oldenburg) vom Verbandssportgericht abgewiesen. Somit startet der amtierende Meister auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga - trotz des sportlichen Aufstiegs.

Kooperationsvertrag nicht anerkannt

In der Begründung von Firus hieß es den Angaben nach, dass der Kooperationsvertrag der Jugendspieler zwischen der SG Bergdörfer und dem SV Rotenberg nicht anerkannt werde, da es kein JFV sei. Somit seien die Anforderungen für einen Aufstieg in die Landesliga nicht erfüllt. Zwar ließ der Vorsitzende des Verbandssportgerichts eine mögliche Revision zu, ob die Eichsfelder davon Gebrauch machen werden, bleibt indes offen.

"Es muss langsam einmal Ruhe einkehren. Natürlich sind wir von dem Urteil sehr enttäuscht. Ich sehe das auch als ein falsches Zeichen an den Amateurfußball, gerade mit dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und dass freie Vertragsgestaltungen der Vereine im Sinne des Sports nicht zugelassen werden", sagte ein enttäuschter SG-Vorsitzender Andreas Diedrich gegenüber dem SPORTBUZZER. Ob die SGB gegen das Urteil vorgehen wird, war am Abend noch nicht klar. Der Vorstand warte zunächst das Urteil in schriftlicher Form ab und wolle dann enscheiden, hieß es.

Dass die SG an einem regnerischen Abend beim Herschel-Cup in Rhumspringe mit 6:1 gegen Rotenberg gewann, wurde angesichts der Abweisung der Berufung praktisch zur Nebensache.

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