11. Juni 2019 / 15:20 Uhr

Bestätigt: Der VfL Wolfsburg verpflichtet Paulo Otavio, viel Lob von Träsch

Bestätigt: Der VfL Wolfsburg verpflichtet Paulo Otavio, viel Lob von Träsch

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Paulo Otavio freut sich auf den VfL Wolfsburg.
Wechselt zum VfL Wolfsburg: Paulo Otavio. © Imago Images
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Das hatte sich angebahnt: Der VfL Wolfsburg hat Paulo Otavio vom FC Ingolstadt verpflichtet, der Brasilianer wird in Wolfsburg Backup von Top-Linksverteidiger Jerome Roussillon.

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Das ist passend: "Kuchenzeit" stand in einem Tweet bei Twitter vom VfL, dazu ein Foto eines Törtchen mit einem Bild von Otavio drauf. Dazu die Meldung, dass der Wolfsburger Fußball-Bundesligist den 24-Jährigen verpflichtet hat. Otavios schwangere Freundin hatte am Montag auf ihrem Instagram-Profil mehrere kleine Videos gepostet, die klar auf einen Wechsel ihres Liebsten nach Wolfsburg deuteten. Auf einer kleinen Party in Brasilien sah man viele Törtchen, die jeweils mit VfL-Wappen verziert sind sowie kleine Trikots mit der Rückennummer 6. Jetzt ist die Sache gegessen. Also perfekt.

"Er passt menschlich gut ins Team"

Otavio ist nach Kevin Mbabu (Young Boys Bern) und Joao Victor (Linzer ASK) der dritte Neuzugang der Wolfsburger für die neue Saison - und bekommt beim VfL einen Vertrag bis 2023. "Paulo ist ein Spieler, der über ein gutes Tempo verfügt, Einsatzbereitschaft mitbringt und dazu auch viele weitere Fähigkeiten hat, die man auf der Linksverteidigerposition benötigt", so VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer. "Er hat sich in den vergangenen drei Jahren in Linz und Ingolstadt kontinuierlich weiterentwickelt und bringt alle Voraussetzungen mit, um bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Dazu passt er auch menschlich gut ins Team.“

Otavio hatte sich in der gerade beendeten Saison einen Stammplatz beim FC Ingolstadt erkämpft und kam insgesamt in den vergangenen zwei Jahren auf 38 Pflichtspiele für die Schanzer, in denen ihm zwei Torvorlagen gelangen. Beim VfL trifft der 1,74 Meter große Verteidiger auf einen alten Bekannten: In der Saison 2016/2017 spielte er in Linz unter dem neuen VfL-Trainer Oliver Glasner für den LASK, mit dem ihm am Ende der Aufstieg in die österreichische erste Liga gelang.

Ex-VfLer Träsch kennt Otavio

„Paulo ist guter Typ, einer, der für jeden Spaß zu haben ist. Aber er weiß auch, wann es ernst wird", sagt der Ex-Wolfsburger Christian Träsch über den Neuzugang. Träsch und Otavio haben in Ingolstadt zusammengespielt.

Die VfL-Brasilianer in der Bundesliga Zur Galerie
Die VfL-Brasilianer in der Bundesliga ©
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Der Neue ist ein Flitzer

Otavio war mit 34,99 km/h der drittschnellste Spieler der vergangenen Zweitliga-Saison. Träsch sagt: "Paulos Schnelligkeit ist unglaublich. Ich habe selten solch einen schnellen Spieler gesehen." Am Ende musste Otavio mit dem FCI in die Relegation – und konnte sich da nicht gegen den SV Wehen Wiesbaden durchsetzen. Ingolstadt stieg ab, Otavio wiederum steigt auf.

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