20. November 2021 / 14:29 Uhr

Eines seiner besten 96-Spiele: Muroya stoppt Paderborns Torjäger Michel

Eines seiner besten 96-Spiele: Muroya stoppt Paderborns Torjäger Michel

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hitziges Duell: 96-Verteidiger Sei Muroya (links) behauptet sich gegen Top-Torjäger Sven Michel.
Hitziges Duell: 96-Verteidiger Sei Muroya (links) behauptet sich gegen Top-Torjäger Sven Michel. © Daniel Reinhardt/dpa
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Nach seiner langen Länderspielreise hat Sei Muroya gegen den SC Paderborn eines seiner besten Spiele im Trikot von Hannover 96 gezeigt. Der Rechtsverteidiger ließ Torjäger Sven Michel kaum zum Zug kommen. Für SCP-Trainer Lukas Kwasniok war Muroya "der beste Mann auf dem Feld".

Der Name vervreitet in der 2. Liga schon Angst und Schrecken. Wenn der Tor-Michel aus Paderborn kommt mit seinen bisher zwölf Treffern, dann wird es gefährlich. Wurde es aber nicht am Freitagabend, weil Sei Muroya den Torjäger stoppte, so gut es ging.

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Eines der besten 96-Spiele

Der Japaner machte nach seiner langen Länderspielreise mit den Japanern eines seiner besten Spiele für 96. „Muroya war für mich der beste Mann auf dem Feld“, sagte Paderborns Trainer Lukas Kwasniok. So ein Lob vom gegnerischen Trainer bekommt der Rechtsverteidiger auch nicht oft.

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"Überragend abgesichert"

Wo Kwasniok gerade dabei war, lobte er Marcel Franke gleich mit, der „überragend abgesichert hat“. Es sei für ihn als Paderborn-Trainer „schön, dass Sven mittlerweile von zwei Leuten bewacht werden muss.“

Die Defensive war nicht das Problem

Die 96-Defensive war nicht das Problem beim 0:0 gegen den Auswärts-Spitzenreiter – bis Franke eine Verletzung anzeigte. „Der Muskel hat zugemacht, schade“, fand Zimmermann. Zumal Franke und Muroya gut zusammenpassten. Die Frage, ob nun Muroya oder Jannik Dehm der bessere rechte Verteidiger sei, stellt sich aktuell ohnehin nicht. Muroya hat klar die Nase vorn.

Zimmermann passte gut, „dass wir es taktisch sehr diszipliniert gemacht und die Laufwege von Michel sehr gut verteidigt haben. Franke ist rechtzeitig abgekippt, Muroya hat ihn immer wieder abgesichert. Sei hat in der Offensive auch immer viel angekurbelt und die Achillesferse von Michel ausgenutzt.“

Ohne Franke wurde es wackelig

Als Franke draußen war, wackelte die letzte 96-Reihe. Und der bis dahin ebenfalls gute Julian Börner bezahlte kurz darauf seinen ersten Stellungsfehler mit der roten Karte nach seitlich eingesprungener Grätsche - eben gegen Michel.


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