24. März 2019 / 21:53 Uhr

Bezirksliga Braunschweig I: Top-Teams lösen ihre Pflichtaufgaben

Bezirksliga Braunschweig I: Top-Teams lösen ihre Pflichtaufgaben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lupo/Martini Wolfsburg II gegen TSV Vordorf
Lupo/Martini Wolfsburg II gegen TSV Vordorf © Gero Gerewitz
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Favoritensiege in der Fußball-Bezirksliga: Spitzenreiter MTV Isenbüttel (5:2 gegen den FC Schunter) und der Verfolger SV Gifhorn (2:0 gegen den SSV Vorsfelde II) lösten ihre Pflichtaufgaben. Im Kellerduell bezwang der 1. FC Wolfsburg den TSV Hehlingen mit 5:1.

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1.FC Wolfsburg – TSV Hehlingen 5:1 (3:1). Vor dem Anpfiff setzten beide Teams ein Zeichen gegen Rassismus – die Spieler trugen Trikots mit der Aufschrift „Miteinander statt Gegeneinander gegen Rassismus“. Und dann überzeugte der 1. FC auf dem Platz. „Wir sind uns bewusst, dass es noch lange nicht reicht. Wir müssen nächste Woche wieder punkten“, so FC-Coach Mohammed Rezzoug. Spieler des Spiels war Jens Kamieth, der drei Tore binnen sechs Minuten schoss. „Wir waren einfach schwach – kein Zweikampfverhalten, kein Einsatz. Mehr will ich dazu nicht sagen“, ärgerte sich Hehlingens Trainer Kenny Hülsebusch.

1. FC: Loock – Schkurin, Kuyucu (72. Gildenberger), Schöpke, Muser – Fack, Becker, J. Kamieth, Spanu (58. Sgaier) – Treitl, Colombo (55. D. Kamieth).

TSV: Fast – Schmidt, Reschke, Braschoss, Heuer – Kröhl (65. S. Mörsch), P. Mörsch, Biller (46. Liewald) – Spahn, Alaimo, Lotz (65. Schubert).

Tore: 0:1 (19.) Alaimo (FE), 1:1 (21.) J. Kamieth, 2:1 (23.) J. Kamieth, 3:1 (27.) J. Kamieth (Foulelfmeter), 4:1 (72.) D. Kamieth, 5:1 (86.) D. Kamieth.

FC Türk Gücü Helmstedt – SV Calberlah 0:1 (0:0). Es war ein Arbeitssieg für den SV Calberlah, der das Spiel über weite Strecken dominiert hat. SV-Trainer Marco Propfe war aber nicht ganz zufrieden: „Klar bin ich erst mal froh, dass wir den Sieg holen konnten, dennoch haben wir schon lange nicht mehr so viele Chancen liegenlassen. Es hätte hier am Ende auch 5:1 ausgehen können und keiner hätte sich beschwert. So haben wir das Spiel unnötig spannend gemacht.“ Hendrik Theuerkauf rettete die drei Punkte mit einer Notbremse kurz vor Abpfiff, wofür er Rot sah. Türk Gücü rutschte mit der Niederlage auf einen Abstiegsplatz.

Türk Gücü: Böttcher – Orbu (43. Yaman), Alfonso Prats, Tanriverdi, Bagcik – Krusevci (79. Berber), Karasahin, Mere, Tounkara – Christian, Ben Soltana (53. Sillah).

SVC: Korsch – Herzer, N. Ahrens, Theuerkauf, Linke – J. Ahrens, Plotek (62. M. Plagge), Leja, Von Spiczak-Brzezinski (57. P. Plagge) – Wagenmann, Gretz

Tor: 0:1 (75.) P. Plagge.

Rot: Theuerkauf (SVC/87.).

Lupo Martini II – TSV Vordorf 0:2 (0:1). Lupo nahm das Heft direkt in die Hand, hatte viel Ballbesitz. „Wir standen hinten aber gut“, befand TSV-Trainer Heinz-Günter Scheil. Über die Zeit traute sich sein Team auch ab und an nach vorn – und ging aus dem Nichts in Führung, nachdem Christopher Elbe den Ball nach einem Freistoß in den Giebel schlenzte. Nach der Pause dasselbe Bild: Lupo drückte, aber das Tor wollte nicht fallen. „Wir hatten genug Chancen für sechs, sieben Tore“, ärgerte sich Lupo-Coach Antonio Renelli. „Vorn hat uns einfach die letzte Konsequenz gefehlt.“ Ein Konter sorgte letztlich für die Entscheidung. „Klar hatten wir ein wenig Glück“, so Scheil, „aber mannschaftlich war das eine überragende Leistung.“

Lupo II: Herter – Kamberi, Coppi (85. Sinaovic), Marchese, Krecklow – Rezic (90. F. Albanese), Ademeit – Staniczek, Gordzielik, V. Albanese (70. Schäfer) – Buhac.

TSV: Morhardt – R. Möhlen, Scheil, Elbe, Winterboer – Brendel, Haufe, Liebich, T. Albrecht – Möhlmann (54. Heine), Kruse.

Tore: 0:1 (44.) Elbe, 0:2 (90.+4) Kruse.

Fußball-Bezirksliga: Lupo/Martini Wolfsburg II gegen TSV Vordorf

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Fußball-Bezirksliga: Lupo/Martini Wolfsburg II gegen TSV Vordorf ©
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FC Schunter – MTV Isenbüttel 2:5 (1:0). Beim tiefstehende Schlusslicht Schunter tat sich der Tabellenführer in der ersten Hälfte schwer. Der FC kam einmal vor das Tor – und es klingelte sofort. „Wir haben in der ersten Hälfte überragend verteidigt“, freute sich FC-Coach Bert König. „Leider haben wir das in kürzester Zeit weggeworfen.“ Vier Minuten (!) brauchte das Team von Rouven Lütke, um aus einem 0:1 ein 3:1 zu machen. Doch der FC packte den Anschlusstreffer, Kai Pingel scheiterte dann aber vor MTV-Keeper Jonas Loock. „Es hätte durchaus brenzlig werden können“, gestand Lütke. „Schunter war ein guter Gegner, hat uns viel abverlangt.“ König dagegen meinte: „Mit etwas mehr Glück, wäre mehr drin gewesen.“

FC: Timmerhoff – Scholz, Westphal, Wossmann, Krause, Westphal – Sandmann, Osumek, Gerhardt – Özyurt, Pingel, Abraham.

MTV: Loock – O. Hildebrandt, Schröder, Wiesner (46. Harms), Jaesch – E. Gökkus, Raguse (90.+1.) – H. Hildebrandt, Ö. Gökkus (73. Purschke), Helms – Amin.

Tore: 1:0 (24.) Osumek, 1:1 (54.) Raguse, 1:2 (56.) Helms,1:3 (58.) Ö. Gökkus, 2:3 (71.) Westphal (Foulelfmeter) 1:4 (85.) H. Hildebrandt, 1:5 (90.+2) Springer.

MTV Gamsen – TSG Mörse 1:1 (0:1). In einem von beiden Seiten leidenschaftlich geführten Duell gingen die Mörser nach einem Standard durch Florian Michalski in Führung, nachdem zuvor Tim Spillecke eine Riesenschance für die Gamsener liegengelassen hatte. Nach dem Wechsel drängte der MTV auf den Ausgleich, doch erst spät erlöste Maik Grunau das Team von Trainer Ralf Ende mit dem Ausgleich. „Beide Teams haben ein gutes Spiel absolviert, das Remis ist leistungsgerecht“, sagte Ende. TSG-Trainer Thomas Orth war froh, die Abstiegsränge verlassen zu haben: „Die Entwicklung seit der Winterpause ist sehr positiv.“

MTV: Filikidi – Outtara, Zaeefi, Schwägermann, Jobe – Cordts , Jallow (65. Fronk) – Rezlauf, Grunau, Keller (46. Sanogo) – Spillecke (72. Nemr).

TSG: Von Ahnsen – Hoffmann, M. Poguntke, Michalski, Lang – Busboom – Hampel, Robe (75. Sprenger), Fahrtmann, N. Poguntke – Zick.

Tore: 0:1 (42.) Michalski, 1:1 (86.) Grunau.

VfL Wahrenholz – FSV Adenbüttel/Rethen 3:2 (2:1). Die besonders breite Brust war dem VfL von Beginn an anzumerken, insbesondere bei Marcel Meyer, der Wahrenholz schnell mit 2:0 in Front brachte. „Wir hätten zur Pause mit drei, vier Toren führen können“, so VfL-Coach Thorsten Thielemann. Marlon Schade stellte mit einer direkt verwandelten Ecke den Anschluss her. „In der Pause haben wir dann auf eine Dreierkette umgestellt und sind voll ins Risiko gegangen“, so FSV-Coach Marvin Homann. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, das 3:1 änderte daran nichts. Adenbüttel drückte noch mal, traf zum erneuten Anschlusstreffer. „Insgesamt haben wir wenig zugelassen“, stellte Thielemann fest. Homann dagegen war etwas angesäuert: „Nach einer engagierten Leistung letzte Woche gegen den MTV Gamsen habe ich deutlich mehr erwartet.“

VfL: Ganz – Schmidt, Hartmann, Müller, Camehl – L. Koch (73. Vespermann), Germer, J. Koch, Schöbel (90.+1. Evers), Schön (82. Reitmeier) – Meyer.

FSV: Freitag – Herbig (71. Brokmann), Feddersen, J. N. Homann, Ziegler – M. Bruns, J. Bruns, Christ – Rudolph, Schade, Gottschlich (46. Burgdorf).

Tore: 1:0 (7.) Meyer, 2:0 (18.) Meyer, 2:1 (37.) Schade, 3:1 (58.) Schön, 3:2 (61.) Schade.

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