02. Juni 2019 / 15:42 Uhr

SV Gifhorn macht aus 0:3 ein 7:3, TSG Mörse verliert, Calberlah 1:1 gegen Schunter

SV Gifhorn macht aus 0:3 ein 7:3, TSG Mörse verliert, Calberlah 1:1 gegen Schunter

Jonas Präger
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Sebastian Bisch, Wolfsburg, Sport, Fußball, Bezirksliga, TSG Mörse - VfR Wilsche/N.
Auf dem Weg zum Sieg: Der VfR Wilsche-Neubokel jubelt, gewann 2:1 bei der TSG Mörse (rote Trikots). © Sebastian Bisch
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In den Samstag-Partien der Fußball-Bezirksliga gab es einen Kracher: Die SV Gifhorn machte aus einem 0:3 noch einen 7:3-Erfolg in Adenbüttel und wurde Vizemeister. Mörse unterlag Wilsche-Neubokel, das einen neuen Co-Trainer bekommt. Und der FC Schunter verabschiedet sich mit einem Achtungs-Remis in Calberlah.

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SV Calberlah – FC Schunter 3:3 (2:1). „Das war ein schöner Abschluss“, freute sich FC-Trainer Bert König. Denn gleich dreimal war der längst feststehende Absteiger unglücklich in Rückstand geraten, konnte aber immer wieder ausgleichen und nahm dank Dreierpacker Kai Pingel einen Punkt in Calberlah mit. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht“, resümierte Calberlahs Coach Marco Propfe über eine „verdiente Punkteteilung“.
SV: P. Korsch – Leja (80. Agullo-Stolz), Dragendorf, Hernier, Gretz (75. Theuerkauf) – F. Korsch, N. Ahrens – von Spiczak-Brzezinski, J.-C. Ahrens – Plotek, M. Plagge (57. J. Plagge).
FC: Timmerhoff – Scholz (61. Özyurt), Krause, Sandmann, Westphal – Gadiaga (71. Koulibaly), Stiegelbauer (61. Gehrhardt), Osumek, Claus, Winter – Pingel.
Tore: 1:0 (2.) Plotek, 1:1 (23.) Pingel, 2:1 (42.) J.-C. Ahrens, 2:2 (74.) Pingel, 3:2 (80.) Hernier (Foulelfmeter), 3:3 (90.+1) Pingel.

FSV Adenbüttel/Rethen – SV Gifhorn 3:7 (3:0). Was für ein Wende-Wahnsinn, Gifhorn drehte ein 0:3 zu einem 7:3: „Das habe ich in meinen elf Jahren als Betreuer noch nicht erlebt“, jubelte Dennis Leifert. „Kompliment an die Mannschaft.“ Dank der fulminanten Aufholjagd sichert sich das Team die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga. Auf der anderen Seite war die Enttäuschung natürlich groß, denn für FSV-Trainer Marvin Homann war es das letzte Spiel an der Seitenlinie: „Die SV hat sich in einen Rausch gespielt und wir haben zugeguckt. Das darf nicht passieren“, so Homann. „Das Spiel passt zum gesamten Saisonverlauf. Wir haben sowas von inkonstant gespielt.“
FSV: Freitag – Herbig (56. Filla), Feddersen, Potratz, Ziegler – J. Bruns, M. Bruns, Gottschlich, Gatzlaff, Christ – Helms.
SVG: Weber – M. Schulz, Garzke, Gewinner, Nemr – Matuschik – Karwehl, Schupetta – Rudt – Leese, Hepyetkin (53. Vaz).
Tore: 1:0 (11.) Christ, 2:0 (41.) Helms, 3:0 (44.) Gatzlaff, 3:1 (63.) Leese, 3:2 (72.) M. Schulz (Foulelfmeter), 3:3 (76.) Leese, 3:4 (80.) Nemr, 3:5 (85.) Rudt, 3:6 (88.) Karwehl, 3:7 (90.+1) M. Schulz.

Bezirksliga: Mörse gegen Wilsche-Neubokel 1:2

Bezirksliga: Mörse gegen Wilsche-Neubokel 1:2 Zur Galerie
Bezirksliga: Mörse gegen Wilsche-Neubokel 1:2 © Sebastian Bisch
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TSG Mörse – VfR Wilsche-Neubokel 1:2 (0:1). Aufsteiger Wilsche-Neubokel hatte sich für den letzten Spieltag nochmal einiges vorgenommen und so trat die Elf, vor allem in Hälfte eins auch auf. „Wir hätten höher führen müssen, das 1:0 zur Halbzeit war definitiv zu wenig“, so VfR-Trainer Bernd Huneke, der sich aber freute, dass man mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen könne. TSG-Coach Thomas Orth ärgerte sich, denn „wir hätten den Ausgleich noch machen können.“ Beim VfR Wilsche-Neubokel wird es in der kommenden Saison eine Veränderung auf der Position des Co-Trainers geben. Gerd Kühn, der vorher Bernd Huneke assistierte, hört auf. Für ihn rückt Spieler Soeren Hoffmann in den Trainerstab. Der 25-Jährige hatte in der Vergangenheit immer wieder mit einer Kreuzbandverletzung zu kämpfen, will jetzt nicht mehr oft spielen. „Wir freuen uns, dass er dabei ist und als Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainer fungiert“, so VfR-Trainer Bernd Huneke und weiter: „Er ist ein richtig guter Typ.“ Das bewies Hoffmann erst am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Mörse, als er auf der Torwartposition einsprang: „Das hat er richtig souverän gemacht“, so Huneke.
TSG: Schmelk – J. Hoffmann, Michalski, Lang, Zick (82. Seeger) – N. Poguntke, Busboom – Hampel, Simic (56. Sprenger), Schulze (56. Robe) – Fahrtmann.
VfR: S. Hoffmann – Lehner, Rendchen-Huneke, Ptassek (44. Pipho), Höft – Kühn, Keier, Meinecke, T. Steep – Diers (57. Piep), Keil (88. A. Hoffmann).
Tore: 0:1 (26.) Keil, 0:2 (52.) Diers, 1:2 (58.) Fahrtmann.

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