24. September 2020 / 13:05 Uhr

Bezirksliga: MTV Rehren A/R will im Derby gegen den TSV Algesdorf den fünften Sieg

Bezirksliga: MTV Rehren A/R will im Derby gegen den TSV Algesdorf den fünften Sieg

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Wohin führt der Weg von Rene Hammer und dem TMV Rehren A/R? Mit einem Sieg beim TSV Algesdorf würde sich die Tür zur Aufstiegsrunde ein weiteres Stück öffnen. © Daniel Kultau
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Für die Schaumburger Bezirksligisten stehen am Wochenende wieder die nächsten Spiele an. Darunter sind zwei Derbys.

So., 15 Uhr: TSV Algesdorf - MTV Rehren A/R.

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Der MTV Rehren A/R - in der letzten Saison vom Abstieg bedroht, jetzt plötzlich mit vier Siegen in vier Spielen an der Tabellenspitze der Bezirksligastaffel. Von einem „Wunder“ will Trainer Raphael Idel aber nichts wissen. „Ein Zufall ist es auch nicht“, sagt er. Man habe ja angestrebt, oben mitzuspielen. Doch dass es so gut klappt, dass der MTV Rehren A/R mit 13:3-Toren auch ein überzeugendes Torverhältnis hat, davon sei man selbst überrascht. „Wir dürfen jetzt aber nicht überheblich werden“, warnt er vor dem spannungsgeladenen Nachbarschaftsstreit beim TSV Algesdorf. Idel erwartet ein Spiel, das über den Kampf entschieden wird. „Ein Spiel, das nichts für schwache Nerven wird“, sagt er und freut sich über die Euphorie, die beim MTV Rehren A/R vorherrscht. Er habe 22 fitte Spieler, die zwei- oder dreimal die Woche trainieren: „Es ist der Wahnsinn.“ Allerdings muss der MTV Rehren A/R mit dem fußverletzten Führungsspieler Malte Grittner vielleicht auf eine wichtige Säule verzichten: „Er wäre wichtig für uns, gerade in Algesdorf.“

Dort wartet Kollege Timo Nottebrock auf die Leidenschaft, die seine Mannschaft eigentlich auszeichnet. „Sie fehlt mir noch etwas“, sagt er und hofft für Sonntag auf eine bessere Leistung als die in Rinteln, die ihn enttäuschte. Der TSV Algesdorf muss auf Tim Harmening und Jan-Luca Kunze verzichten. Eike Herbold hat noch Trainingsrückstand, aber Elias Kohnert ist seit Donnerstag wieder dabei.

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So., 15 Uhr: VfL Bückeburg II - TuS SW Enzen.

Die Liste der Ausfälle bei der U23 des VfL Bückeburg ist beachtlich. Bei Alexander Kummert riss die Achillessehne und bei Simon Häberli das Kreuzband. Auch Pascal Könemann, Alex Wagener, Florian John und Maurice Matz sind verletzt. Zudem fehlt gegen den TuS SW Enzen der gesperrte Jan-Eike Raschke. VfL-Trainer Steffen Potthast kann das aber nicht erschüttern. „Trotz der Ausfälle sind die Jungs gut unterwegs. Wenn wir alles reinwerfen, wenn wir kämpfen und zielstrebig spielen, dann kann es klappen“, sagt er.

Mit Aufsteiger Enzen kommt allerdings eine Mannschaft, die ihre Aufgaben ebenfalls gerne spielerisch löst. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“, glaubt Trainer Fabian Stapel. „Wir müssen die Zweikämpfe und zweiten Bälle gewinnen.“ Er erhofft sich im Jahnstadion eine vernünftige Mannschaftsleistung, die er zuletzt nur zeitweise sah. „Es wird ein interessantes Spiel“, kündigt er an.

So., 15 Uhr: VfL Münchehagen - TSV Hagenburg.

Der TSV Hagenburg hat am Sonntag eine kurze Anreise. Zum TSV Münchehagen fährt man über die Bundesstraße 441 in einer Viertelstunde. Schön ist auch, dass die Hagenburger den ersten Sieg im Gepäck haben. „Wir haben gesehen, dass einige Umstellungen unserem Spiel gutgetan haben“, sagt Trainer Felix Dyck. In Münchehagen wolle man das jetzt verfeinern. Aber hat der TSV Hageburg auch genug torgefährliche Spieler? Gegen Schlusslicht SC Uchte tat man sich in der ersten Halbzeit schwer, die Chancen zu verwerten. „Wir haben sogar viele Spieler, die Tore machen können“, sagt Dyck. Dieser Umstand mache seine Mannschaft schwer ausrechenbar. Hagenburg hat keine Ausfälle und will auch beim Nienburger Nachbarn Münchehagen gewinnen.

Sa., 16 Uhr: SC Uchte - SC Rinteln.


Der ungeschlagene SC Rinteln muss am Sonnabend in eine neue Rolle schlüpfen. Bisher konnte er sich auf die Abwehrarbeit konzentrieren, bisher musste er das Spiel nicht machen. Beim bislang überforderten Tabellenletzten SC Uchte wird das aber anders aussehen. Trainer Uwe Oberländer fordert deshalb Geduld. „Ja, wir werden Initiative zeigen, müssen aber Geduld mitbringen“, sagt er. Seine Mannschaft dürfe bei allem Eifer auf keinen Fall von ihrem Stil der gesicherten Defensive abweichen. Ob die beeinträchtigten Domenic Fahrenkamp, Jonas Kütemeyer und Torben Maibaum spielen können, kann erst kurz vor Toresschluss entschieden werden. Nur bei Neuzugang Ilir Mena steht definitiv fest, dass er nicht spielen kann.