22. September 2019 / 20:07 Uhr

Bezirksliga: Nächster Sieg für Fallersleben, Gamsen-Trainer Ende startet mit Niederlage

Bezirksliga: Nächster Sieg für Fallersleben, Gamsen-Trainer Ende startet mit Niederlage

Lennart Pankau
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Autakt verpatzt: Der MTV Gamsen (l.) hat das erste Spiel unter dem neuen Coach Ralf Ende in dieser Saison verloren.
Autakt verpatzt: Der MTV Gamsen (l.) hat das erste Spiel unter dem neuen Coach Ralf Ende in dieser Saison verloren. © Michael Franke
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Der SV Calberlah und Aufsteiger VfB Fallersleben teilen sich den Titel „Mannschaft der Stunde“ in der Fußball-Bezirksliga. Während Calberlah nach dem 1:0 gegen den TuS Neudorf-Platendorf ungeschlagen bleibt, hat der VfB bei seinem fünften Sieg in Folge das Comeback von Ralf Ende auf der Trainerbank des MTV Gamsen verdorben.

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SV Calberlah - TuS Neudorf-Platendorf 1:0 (0:0)

TSV Hillerse – FC Brome 5:1 (4:0)

Der TSV ließ von Beginn an nichts anbrennen. „Es war ein Tag an dem bei uns wirklich viel funktioniert hat“, freute sich TSV-Coach Mohamed Melaouah. Brome versteckte sich nicht, suchte das Heil immer wieder in Offensive. Das bot dem TSV aber viele Räume, weshalb der FC früh ins Hintertreffen geriet. „Eigentlich war das Spiel nach dem 0:2 schon gefühlt gegessen“, so Bromes Teammanager Hendrik Joswig. „Hillerse hat als Landesliga-Absteiger einfach eine andere Qualität.“ Nach einem Foulelfmeter kam Brome noch zum Ehrentreffer, „mehr Torchancen haben wir aber nicht zugelassen“, stellte Melaouah zufrieden fest.

TSV: Tom-Luca Divjak – Walenwein, Schrader, Busse, Sonntag – Ramme – Strelow (57. Bach), Ziegler, Burgdorf, Schrader (70. Tomuschat) – Ehresmann (72. Brömel).

FC: Schulze – Traue, Buller, Ackermann, Riebe (59. Gieselberg) – Weis, M. Chaaban – Spellig, Keller (46. Rüscher), A. Chaaban (77. Steckhan) – März.

Tore: 1:0 (21.) Ziegler, 2:0 (28.) Ramme, 3:0 (38.) Ehresmann, 4:0 (42.) Ehresmann, 4:1 (52.) A. Chaaban (Foulelfmeter), 5:1 (54.) Ramme.

MTV Gamsen – VfB Fallersleben 2:4 (1:2)

„Fußball kann sehr grausam sein, wenn man dort unten steht“, so MTV-Trainer Ralf Ende nach seiner Auftaktniederlage. Denn die Gamsener agierten besser und hatten von Beginn an Chancen auf die Führung. Diese erzielten dann allerdings die Gäste. Und kurz nach der Pause, beim Stand von 1:2, kam es noch dicker: Ein unberechtigter Foulelfmeter, da waren sich beide Parteien einig, verpasste dem MTV den Genickbruch. „Wir waren heute wirklich nicht die bessere Mannschaft“, meinte VfB-Trainer Lars Ebeling, aber: „Wenn man einen Lauf hat, dann machst du eben die Dinger.“

MTV: Weber – Outtara, Siebert, Cordts, Zeqiri – Ptassek, Kastner (72. Ayvaz) – Sanogo, Jallow, Hein (69. Kondratev) – Nemr.

VfB: Kloth – Grubert (65. Bolgert), Fischer, Bamberger (69. Krebs), Borhani (46. Müller) – Cuccia – Hahn, Ponischil – Herden, Augustyniak, Kromann.

Tore: 0:1 (19.) Hahn, 0:2 (29.) Borhani, 1:2 (32.) Sanogo, 1:3 (48.) Augustyniak (Foulelfmeter), 2:3 (57.) Cordts, 2:4 (90.+4) Bolgert.

Bezirksliga: MTV Gamsen gegen VfB Fallersleben

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Bezirksliga: MTV Gamsen gegen VfB Fallersleben © Michael Franke
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Lupo Martini II – SV Lauingen/Bornum 0:6 (0:3)

„Ich bin sprachlos über die Darbietung“, so Lupo-Coach René Wegner. „Dieses Spiel war einer Bezirksliga-Truppe nicht würdig.“ Das leidige Thema bei Lupo bleibt die Defensive. Bestes Beispiel: Lupo verlor den Ball im Aufbauspiel, Ivan Oliverio nahm die Hand zur Hilfe, um das Tor zu verhindern. Die Folge: Rot für Oliverio und Elfmeter. Den hielt Marcel Zymella, eigentlich Feldspieler, zwar super, beim Nachschuss pennte aber die komplette Lupo-Defensive. „Wie wir die Gegentore zur Zeit bekommen, ist zu einfach und zu naiv“, so Wegner angesäuert.

Lupo II: Zymella – Alaimo, Oliverio, Rose (61. Rose), Murad (46. Mustafa) – Kahlert, Marchese – Shala, Liccardi, Catapano (57. Krumm) – Mekpagbe.

Tore: 0:1 (11.) Evers, 0:2 (28.) Reichel, 0:3 (35.) Evers, 0:4 (55.) Mittendorf (Foulelfmeter), 0:5 (77.) Mittendorf, 0:6 (78.) Müller.

Rot: Oliverio (Lupo/28.).

TSV Vordorf - VfL Wahrenholz 2:3 (0:2)

„Die erste Hälfte war von uns grottenschlecht, wir hatten keinen Mut, keine Ideen“, monierte TSV-Coach Heinz-Günter Scheil. Das wie die Gastgeber personell gebeutelte Wahrenholz ging durch zwei Elfmeter in Führung, Patrick Schön blieb vom Punkt jeweils cool. „Die Konter davor haben wir jeweils gut ausgespielt“, befand VfL-Trainer Thorsten Thielemann. „Vordorf hat aber das Spiel gemacht, keine Frage.“ Das 1:2 direkt nach der Pause ließ beim TSV wieder Hoffnung aufkommen, „wir hatten eine ganz andere Körperspannung – so, wie wir sie uns eigentlich vorgestellt hatten“, so Scheil weiter. „Leider haben wir postwendend das 1:3 bekommen.“ Da half auch das späte 2:3 nicht mehr.

TSV: Morhardt - Möhlen, Scheil, Elbe, Köhler (80. Weiland) - Haufe, Lüttich - Reinecke (24. Kruse), Heine, Albrecht - Liebich).

VfL: Horn - Vespermann, Hartmann, Müller, Schmidt - Reitmeier, J. Koch (83. Fricke), Schade - Schön (90.+1 Camehl), Meyer (80. Balke), Evers.

Tore: 0:1 (7.) Schön (Handelfmeter), 0:2 (25.) Schön (Foulelfmeter), 1:2 (46.) Liebich, 1:3 (49.) Jansen, 2:3 (85.) Albrecht.

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Bezirksliga: SV Calberlah - TuS Neudorf-Platendorf. © Michael Franke

TSV Hehlingen – FSV Adenbüttel/Rethen 1:2 (0:1)

Adenbüttel dominierte die erste Hälfte. „Da hätten wir schon drei, vier Tore machen müssen“, so FSV-Coach Michael Horst, der in der Pause vor einem stärkeren TSV warnte: „Uns hat es dann aber doch ein wenig überrascht, dass Hehlingen mit einem anderen Gesicht in die zweite Hälfte ging.“ Plötzlich war es ein Spiel auf Augenhöhe. „Unterm Strich haben wir am Ende aber trotzdem verdient verloren“, meinte Dennis Abrasowitsch, der den im Urlaub weilenden Artur Krause an der Seitenlinie vertreten hatte: „Insgesamt waren wir nicht griffig genug. Das Zweikampfverhalten hat gerade in der ersten Hälfte nicht gepasst.“

TSV: Fast – Stotko, Herzel (46. Biller), E. Krause, Filice – S. Mörsch (69. Heuer), Kröhl, Pindur – Klingfurt, Reichard – Lotz.

FSV: Freitag – Wittlieb, Witzel, M. Homann, Potratz (15. Lippe) – Gottschlich, M. Bruns – Sendzik (85. Dettmann), Gatzlaff, Ziegler – Müller.

Tore: 0:1 (21.) M. Bruns, 1:1 (58.) Reichard, 1:2 (61.) Müller.

VfR Wilsche/Neubokel – TSG Mörse 1:4 (1:1)

Nach der frühen VfR-Führung brauchte die TSG etwas, um ein Mittel gegen die tiefstehenden Hausherren zu finden. „Da war dann die rote Wand da“, so TSG-Coach Marco Ament. Dank eines Überraschungsmoments von Norman Poguntke ging es mit einem 1:1 in die Kabine – danach drehten die Gäste auf. „Dann haben wir zum Glück Lösungen gefunden“, so Ament. Sein Gegenüber Huneke haderte: „Das war ein enttäuschendes Ergebnis, wir müssen uns rütteln.“

VfR: Strübing – Lehner, Rendchen-Huneke, Ptassek (65. Splinter), Höft – Pipho (46. Ceesay), Kühn, Gümüs (23. P. Steep), Camehl – T. Steep, Keil.

TSG: Schmelk – Lang, Michalski, Grohn (76. Zick) – Albanese, Busboom, Hilsberg, Bodmann (46. Hampel) – Hannemann (60. Seeger), N. Poguntke – Pollak.

Tore: 1:0 (9.) Keil (Foulelfmeter), 1:1 (23.) N. Poguntke, 1:2 (54.) Hilsberg (Handelfmeter), 1:3 (58.) Pollak, 1:4 (90.+1) Seeger.

SV Gifhorn – 1. FC Wolfsburg 5:2 (3:1)

Mit zwei direkt verwandelten Freistößen brachte Standard-Spezialist Felipe Noviello die SV Gifhorn auf die Siegerstraße. Nach dem zwischenzeitlichen Anschluss der Wolfsburger machte Dreierpacker Arben Biboski dann alles klar. „Wir haben das heute sehr gut gemacht“, lobte Gifhorns Spielertrainer Tino Gewinner den Auftritt seines Teams. Auf der Gegenseite haderte Mohammed Rezzoug: „Das war heute einfach nicht unser Tag, das muss man auch akzeptieren. Jetzt heißt es Mund abputzen und weiter machen.“

SVG: Mensing – Schulz, Campe, Gewinner, Nemr – N. Juknewitschius (60. Topf), Matuschik, Noviello – Grega, Biboski (80. Raupers), Mucha (70. Schupetta).

1. FC: Mannino – Spanu, Barkallah, Haji, Muser – Sgaier (46. Fack), Becker, Ganesalingam (46. Fridrich) – Colombo, Marchese, Mustafa.

Tore: 1:0 (20.) Noviello, 2:0 (28.) Noviello, 2:1 (37.) Marchese, 3:1 (39.) Biboski, 4:1 (55.) Biboski, 4:2 (60.) Colombo, 5:2 (75.) Biboski.

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