07. November 2019 / 17:47 Uhr

Nachbarschaftsderby zwischen MTV Rehren A/R und TSV Algesdorf verspricht Spannung

Nachbarschaftsderby zwischen MTV Rehren A/R und TSV Algesdorf verspricht Spannung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gian-Luca Blume (hinten) und seine Rehrener wollen nach der Bauchlandung zu Saisonstart wieder aufstehen. Steffen Sölter und der TSV Algesdorf peilen dagegen gegen Lachem die nächste engagierte Leistung an.
Gian-Luca Blume (hinten) und seine Rehrener wollen nach der Bauchlandung zu Saisonstart wieder aufstehen. Steffen Sölter und der TSV Algesdorf peilen dagegen nächste engagierte Leistung an. © archiv
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In der Bezirksliga wird es am Wochenende bei einem Schaumburger Derby richtig spannend: Der MTV Rehren A/R will die Serie an ungeschlagenen Spielen fortsetzen. Die Algesdorfer wollen aber trotz fehlenden Trainings an den Hinspielerfolg anknüpfen. Der SC Rinteln will beim Mühlenberger SV die 0:9-Schlappe aus dem Hinspiel wettmachen. 

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Das aus Schaumburger Sicht interessanteste Spiel des Wochenendes in der Bezirksliga ist das Nachbarschaftsderby zwischen dem MTV Rehren A/R und dem TSV Algesdorf. An das Hinspiel und die 0:3-Pleite des Aufsteigers können sich alle noch genau erinnern. Rehren machte seine typischen individuellen Bezirksliga-Anfängerfehler, während der pragmatische TSV Algesdorf mit dem Sieg zu seinem sensationellen Höhenflug ansetzte. Mittlerweile hat sich einiges verändert. Der MTV Rehren A/R schickt sich nach fünf ungeschlagenen Spielen an, die Rolle des Zwangsabsteigers abzustreifen, will sich noch vor dem Wintereinbruch aus der Abstiegszone verabschieden. Algesdorf kam mit der Heimpleite gegen Garbsen und dem etwas glücklichen Sieg in Aerzen wieder in gewohnteres Fahrwasser zurück.

MTV-Trainer Raphael Idel war mit dem Auftritt beim 2:2 in Aerzen aber total unzufrieden: „Kein Kampf, kein Einsatz. Aber das haben wir in der Woche abgehakt.“ Man kenne Algesdorf ganz genau. „Es wird ein Kampfspiel“, glaubt Idel, der möglicherweise auf den angeschlagenen Gian-Luca Blume verzichten muss.

Kein Training in Algesdorf möglich

Beim Tabellenzweiten aus Algesdorf setzt die Platzproblematik mal wieder ein. An vernünftiges Training ist momentan nicht zu denken. „Für den Soccer-Court ist es irgendwie aber auch noch zu früh“, findet TSV-Trainer Timo Nottebrock. Er muss zudem auf André Richers verzichten, der sich unter der Woche wohl einen Bänderriss zugezogen hat. „Wir wissen was uns in einem Derby erwartet“, weiß der Trainer. „Im Hinspiel waren wir schon nicht unbedingt die bessere Mannschaft.“

Steigt der VfR Evesen auf?

Der VfR Evesen und der Landesligaaufstieg, in den letzten Jahren ging immer irgendwas schief. Mal gab es mächtige Konkurrenz, mal stand man sich selbst im Wege. Noch geben sich die Bosse beim Tabellenführer äußerst zurückhaltend, aber die vier zurückliegenden Siege und die 15 Tore aus den letzten zwei Spielen enthalten eine Botschaft: Diesmal steigt der VfR Evesen auf. Ein Konkurrent, der auf der Strecke blieb, ist der spielstarke TuS Davenstedt. Ihn suchte eine beispiellose Verletzungsserie heim, sonst wäre er wahrscheinlich der große Gegenspieler des VfR Evesen geworden, wie sich beim überzeugenden 3:1-Hinspielsieg des aktuellen Tabellendritten zeigte, der damals noch mit voller Kapelle unterwegs war. Jetzt muss der VfR Evesen am Geveker Kamp im Westen Hannovers antreten. „Für uns ein echter Bewährungstest“, meint VfR-Fußballchef Jürgen Bolte.

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SC Rinteln fehlt Bezirksliga-Tauglichkeit

Trotz eigener Schwächen hatte der SC Rinteln am letzten Sonntag das große Pech, dass ein personell massiv verstärkter 1.FC Germania Egestorf/Langreder keineswegs wie ein Tabellenletzter spielte. Hätte nicht auch Rinteln besser absagen sollen, als bekannt wurde, dass das Egestorfer Spiel der Oberligamannschaft gegen Kickers Emden nicht stattfindet? „In solchen Kategorien denke ich nicht“, wehrt SC-Trainer Uwe Oberländer ab, dessen Blick sich allein auf die Leistung der eigenen Mannschaft richtet: „Uns fehlte auf vielen Position die Bezirksliga-Tauglichkeit“, stellte er nüchtern fest. „Selbst unsere zuverlässigen Spieler machten Fehler.“ Der Abstieg des Vorletzten wird greifbarer. Am Sonntag hat Rinteln bei der Ansetzung aber vielleicht Glück, weil es zum Mühlenberger SV geht, der mit sieben sieglosen Spielen eine beispiellos finstere Serie hinter sich hat und aufgrund von riesigen Personalproblemen vom Spitzenreiter auf den 12. Tabellenplatz durchgereicht wurde.

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