03. September 2020 / 17:54 Uhr

BG Göttingen geht im BBL-Pokal den Topteams zunächst aus dem Weg

BG Göttingen geht im BBL-Pokal den Topteams zunächst aus dem Weg

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Roel Moors (r.) und Akeem Vargas treten in der ersten BBL-Pokalrunde mit der BG Göttingen in Vechta an.
Roel Moors (r.) und Akeem Vargas treten in der ersten BBL-Pokalrunde mit der BG Göttingen in Vechta an. © Peter Heller
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Es hätte schlimmer kommen können: Basketball-Bundesligist BG Göttingen erwischte für das Qualifikationsturnier im BBL-Pokal in Vechta Gegner auf Augenhöhe.

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16 Mannschaften – aufgeteilt in jeweils zwei Nord- und Südgruppen – spielen vor dem Saisonstart der Basketball-Bundesliga den Pokalsieger aus. Die BG Göttingen wurde am Donnerstagnachmittag dem Turnierstandort Vechta zugelost und geht dort den ganz großen Namen der Liga aus dem Weg.

Neben dem Gastgeber Rasta Vechta treffen die Veilchen noch auf die JobStairs Giessen 46ers und die Fraport Skyliners. „Ich bin froh, dass wir die dicken Brocken aus dem Norden – Alba Berlin und die EWE Baskets Bonn – nicht in unserer Gruppe haben, sagte BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen unmittelbar nach der live über Facebook verfolgbaren Auslosung. Die Qualität der drei Gegner sei schwer einzuschätzen. „Viel mehr kann ich dazu aber nicht sagen, weil wir noch nicht wissen, wie stark die Teams sind – einschließlich uns selbst.“ Dass diese sich an den zwei Turnierwochenenden in Vechta durchaus auf Augenhöhe bewegen könnten, wollte der Veilchen-Chef nicht abstreiten.

Auch BG-Headcoach Roel Moors zeigte sich zufrieden mit der Auslosung: „Ich denke alle vier Teams sind mit dieser Auslosung zufrieden. Es ist eine offene Gruppe, alle haben die Chance eine Runde weiter zu kommen“, sagte der Belgier nach dem Nachmittagstraining am Donnerstag.

Der amtierende deutsche Hallen- und Freiluftmeister im Stabhochsprung, Bo Kanda Lita Baehre, hatte die Kugeln gezogen. BBL-Geschäftsführer Stefan Holz war ebenfalls bei der Auslosung dabei und sprach beim Blick auf die Gruppeneinteilung vom „ganz eigenen Charme“ des Pokalwettbewerbs.

Insgesamt nehmen die 16 bestplatzierten Teams der zurückliegenden Spielzeit am Wettbewerb teil. Dies bedeutet, dass neben dem sportlichen Aufsteiger NINERS Chemnitz auch die Hamburg Towers nicht am BBL-Pokal dabei sein werden. Bevor es zu einem Top Four-Turnier am Ende des Wettbewerbs kommt, werden vorab in vier regionalen Qualifikationsturnieren die Teilnehmer am Final-Wettbewerb ausgespielt.

Neben den Ausrichtern, die sich im Vorfeld bewerben konnten, wurden am Donnerstag jeweils drei weitere Teams einem Qualifikationsturnier zugelost. Diese Turniere werden im Modus Jeder gegen Jeden ausgetragen. Die Sieger der einzelnen Quali-Turniere spielen anschließend im Top Four den Pokalsieger der Spielzeit 2020/21 aus.

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Turniere

Vechta (Nord): Rasta Vechta, JobStairs Gießen 46ers, BG Göttingen, Fraport Skyliners.

Bonn (Nord): Telekom Baskets Bonn, Titelverteidiger Alba Berlin, EWE Baskets Oldenburg, Basketball Löwen Braunschweig.

Ulm (Süd): ratiopharm Ulm, Brose Bamberg, MHP Riesen Ludwigsburg, s.Oliver Würzburg.

Weißenfels (Süd): Syntainics MBC, Hakro Merlins Crailsheim, FC Bayern München, medi Bayreuth.

Termine

Der erste Spieltag wird am Sonnabend, 17. Oktober, und Sonntag, 18. Oktober, ausgetragen. Der zweite Spieltag ist für Sonnabend, 24. Oktober, terminiert. Einen Tag später, am Sonntag, 25. Oktober, soll der dritte Spieltag stattfinden. Der Pokalsieger der Saison 2020/21 wird beim Top Four-Turnier am 1. und 2. November ermittelt. Dort würden im Halbfinale – das ergab die Auslosung – die Süd- und die Nordvertreter untereinander jeweils den Endspielteilnehmer ausspielen.