20. Januar 2021 / 16:50 Uhr

BG Göttingen: Rasta Vechta reist mit Selbstvertrauen an

BG Göttingen: Rasta Vechta reist mit Selbstvertrauen an

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
BBL-Pokal: Aubrey Dawkins (r.) im Duell mit Dennis Clifford.
BBL-Pokal: Aubrey Dawkins (r.) im Duell mit Dennis Clifford. © imago images/Nordphoto
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Einen Konkurrenten aus dem Tabellenkeller der Basketball-Bundesliga hat die BG Göttingen am Freitag um 19 Uhr zu Gast: Rasta Vechta könnte mit einem Sieg vorbeiziehen und die Veilchen auf einen Abstiegsplatz verdrängen.

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Unter gänzlich anderen Voraussetzungen als im BBL-Pokal Ende Oktober tritt die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga am Freitag gegen den Ligakonkurrenten Rasta Vechta an – während sich die Veilchen mit einer Bilanz von einem Sieg in den vergangenen neun Spielen in einer sportlich schwierigen Phase befinden, wittert Vechta gerade Morgenluft. Tipoff in der Sparkassen-Arena ist um 19 Uhr.

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An die erste Begegnung der laufenden Saison mit Rasta Vechta im Pokalwettbewerb hat die BG Göttingen gute Erinnerungen: Ende Oktober sicherten sich die Göttinger durch einen 99:87-Erfolg bei den Nordwestdeutschen den Einzug ins Halbfinale. In der Liga ist die Mannschaft von Rasta-Headcoach Thomas Päch mit elf Niederlagen gestartet, entschied aber die vergangenen beiden Partien aber für sich.

Diesen Trend wollen die Göttinger stoppen und selbst in die Erfolgsspur zurückkehren. „In das Pokalspiel sind wir sehr gut gestartet, sehr fokussiert, sehr aggressiv. Das hat zu einem großen Vorsprung geführt. Wir müssen uns auf dieselben Dinge konzentrieren“, sagt BG-Co-Trainer Thomas Crab. „Vechta spielt immer hart, und irgendwann kommt dann der Punkt, an dem du sicher auch ein Spiel gewinnst. Siege geben dir Selbstvertrauen, und mehr Selbstvertrauen erhöht die Chance auf den nächsten Sieg.“

Bilder vom Pokalspiel gegen Vechta:

BG Göttingen - Rasta Vechta, BBL-Pokal 2020/21

BG Göttingen - Rasta Vechta, BBL-Pokal 2020/21 Zur Galerie
BG Göttingen - Rasta Vechta, BBL-Pokal 2020/21 © imago-images

Der Veilchen-Gegner hat seinen Kader angesichts des schlechten Saisonstarts erweitert und US-Guard Ikenna Iroegbu sowie den australischen Forward Jesse Hunt verpflichtet. Päch hat nun acht ausländische Profis zur Auswahl, zwei von ihnen müssen also jeweils aussetzen. Beim 90:82-Sieg gegen Brose Bamberg traf es Aufbauspieler Stefan Peno – Hunt war noch nicht spielberechtigt. Gegen die Jobstairs Giessen 46ers (97:84) setzten Iroegbu und Forward Will Vorhees, der im Pokalspiel gegen die BG mit 27 Punkten und neun Rebounds zu den besten Rasta-Akteuren gehörte, aus.


Drei Vechtaer Spieler punkten im Schnitt zweistellig: der belgische Guard Jean Salumu (13,8 Zähler), US-Center Dennis Clifford (12,2) und Kapitän Josh Young (11,0). Clifford ist auch bester Rebounder seines Teams (8,2 pro Spiel). Hinter Peno (4,2 Assists pro Spiel) verteilt Young die zweitmeisten Korbvorlagen (4,0). „Diese drei spielen momentan auf einem sehr hohen Level“, so Crab.

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Mit einem Sieg könnte sich die Moors-Truppe am Freitag ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Bei einer Niederlage würde Vechta an den Veilchen vorbeiziehen und Göttingen auf einen Abstiegsplatz zurückfallen. „Gegen Ulm haben wir einen Schritt nach vorn gemacht, mit der richtigen Energie und dem richtigen Fokus gespielt. Wenn wir das wieder so machen, sind wir auf einem guten Weg“, sagt Crab.