02. Dezember 2021 / 16:48 Uhr

BG Göttingen reist zum starken Aufsteiger MLP Academics Heidelberg

BG Göttingen reist zum starken Aufsteiger MLP Academics Heidelberg

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Roel Moors (l.) und Olivier Foucart bereiten das Team auf das Spiel in Heidelberg vor und sondieren gleichzeitig auch den Spielermarkt.
Roel Moors (l.) und Olivier Foucart bereiten das Team auf das Spiel in Heidelberg vor und sondieren gleichzeitig auch den Spielermarkt. © Swen Pförtner
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In Heidelberg tritt die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga am Sonnabend an. Beim starken Aufsteiger gibt es treffsichere Werfer, eine gute Defensive und sechs Leistungsträger mit viel Spielzeit.

Eine Niederlagenserie wird zu Ende gehen, wenn die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga am Sonnabend um 18 Uhr beim Aufsteiger MLP Academics Heidelberg antritt. Der überraschend stark in diese Saison gestartete Neuling, der zwischenzeitlich sogar einmal die Tabelle angeführt hatte, ist nach drei knappen Niederlagen in Folge auf Platz elf abgerutscht. Auch die BG Göttingen war Spitzenreiter, ehe zwei doch deutlicher verlorene Spiele gegen Hamburg (46:83) und den FC Bayern München (66:80) die Veilchen auf Platz neun zurückwarfen. Hinzu kamen während der Länderspielpause auch noch die Abgänge der beiden Rotationsspieler Zack Bryant und James Dickey.

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Seit der digitalen Datenerfassung in der Bundesliga zur Saison 1998/99 sind Heidelberg und Göttingen noch nie aufeinander getroffen. Beide Standorte sind jedoch geschichtsträchtige Basketball-Hochburgen. In den 1980er Jahren gingen drei deutsche Meistertitel nach Göttingen zum ASC, in den 1970er Jahren zwei nach Heidelberg. Beide Städte können sowohl einen Herren- als auch einen Damen-Bundesligisten vorweisen. Auch hier sind Parallelen zu erkennen: Während die Herrenteams jeweils einen guten Start in die Saison hatten, befinden sich sowohl die Medical Instinct Veilchen BG 74 aus Göttingen als auch die SNP BasCats USC Heidelberg mitten im Kampf um den Klassenverbleib.

Beim Spiel am Sonnabend treffen die beiden Teams mit den wenigsten Assists der Liga aufeinander: Göttingen kommt bislang auf 14,1, Heidelberg auf 13,0 Assists pro Spiel. Die Defensivstärke der Süddeutschen lässt sich an den zugelassen Punkten pro Spiel ablesen, nur 73,6 Zähler überlassen die Heidelberger durchschnittlich ihrem Gegner.

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Ignjatovic setzt auf sechs Leistungsträger, die im Schnitt zwischen 25 und 34 Minuten auf dem Parkett stehen. Die meiste Spielzeit erhält US-Guard Shy Ely (rund 34 Minuten) gefolgt von US-Guard Jordan Geist (32) und US-Forward Brekkott Chapman (29). Der deutsche Guard Niklas Würzner spielt durchschnittlich rund 28 Minuten; US-Aufbauspieler Rob Lowery und US-Forward Kelvin Martin (beide 26) komplettieren das Sextett. Von diesen sechs Akteuren punkten fünf im Schnitt zweistellig pro Partie: Geist, Ely (je 13,9), Lowery (13,6), Chapman (11,4) und Martin (10,5). Lowery und Ely sind zudem sehr treffsicher von jenseits der Drei-Punkte-Linie.