08. September 2019 / 09:20 Uhr

BG Göttingen kehrt mit Platz drei aus Trier zurück und bangt um verletzten Bennet Hundt

BG Göttingen kehrt mit Platz drei aus Trier zurück und bangt um verletzten Bennet Hundt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Es gibt noch viel zu besprechen bei der BG Göttingen: Beim SWT Cup in Trier gab es gegen Mons eine 79:89-Niederlage
Es gibt noch viel zu besprechen bei der BG Göttingen: Beim SWT Cup in Trier gab es gegen Mons eine 79:89-Niederlage © Helge Schneemann
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Die Basketballer der BG Göttingen haben beim SWT Cups in Trier den dritten Platz belegt. Gegen den belgischen Erstligisten Belfius Mons-Hainaut musste sich das Team von Headcoach Johan Roijakkers im Halbfinale mit 79:89 (36:40) geschlagen geben, das Spiel um Platz drei gegen den Gastgeber RÖMERSTROM Gladiators Trier gewannen die Veilchen mit 99:68 (53:40).

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In der Trierer Arena sahen wenigen mitgereisten BG-Fans eine insgesamt ausgeglichene Halbfinal-Partie, bei der die Führung einige Male hin- und herwechselte. Die Göttinger schafften es allerdings nie, sich mit mehr als drei Punkten abzusetzen, während die Belgier immer wieder davon ziehen konnten. Die Veilchen hatten in der Schlussphase nicht mehr die Kraft das Spiel noch einmal drehen zu können. Bester Werfer war Terry Allen mit 17 Punkten.

"Viel Arbeit vor uns"

Das Team von Trainer Roijakkers kassierte somit im fünften Testspiel gegen ein belgisches Team die dritte Niederlage. Entsprechend unzufrieden zeigte sich der Headcoach nach der Partie: „Offensichtlich haben wir noch einen langen Weg und viel Arbeit vor uns, um auf BBL-Level zu kommen. Mathis und Terry waren die einzigen, die über 40 Minuten anwesend waren, aber das ist nicht genug. Wir sollten an diesem Punkt der Saisonvorbereitung schon besser sein“, der Niederländer.

BG Göttingen: Lockhart (12 Punkte/3 Dreier), Waterman, Anderson (11/1, 7 Assists), Lasisi (3/1), Veltman (n.e.), Kramer (5, 8 Rebounds), Omuvwie (n.e.), Carter (5), Andric (3/1), Mönninghoff (15/4), Allen (17/3, 8 Rebounds), Hundt (8/2).

Allen erneut bester Werfer

Gegen den ProA-Ligisten agierten die Göttinger im Spiel um Platz drei besser als am Vortag gegen Mons-Hainaut, doch in der Verteidigung hat die BG immer noch Luft nach oben. Bester Veilchen-Werfer war erneut Terry Allen mit 21 Punkten.

Die Veilchen ließen es gegen dezimierte Trierer ruhig angehen. Durch einen Dreier von Allen gingen die Göttinger 13:7 in Front (5.), doch die Gastgeber spielten mutig und verkürzten auf 15:14 (6.). Die BG legte im Anschluss einen kurzen Zwischenspurt ein und zog durch einen 14:2-Lauf auf 29:16 davon. Mit diesem 13-Punkte-Vorsprung endete der erste Abschnitt (31:18).

Gute Offensive

Auch im zweiten Viertel überzeugten die Südniedersachsen nur phasenweise, denn die Trierer ließen sich auch von höheren Rückständen nicht beeindrucken. Nach Bennet Hundts Punkten zum 35:20 arbeiteten sich die Hausherren wieder auf 35:25 heran (13.). Vor allem in der Verteidigung waren die Göttinger nicht immer konzentriert genug. Dank ihrer guten Offensive setzte sich die Roijakkers-Truppe aber erneut wieder deutlicher ab (51:33/18.). Doch auch dieses Mal kamen die Gladiatoren zurück und gestalteten diesen Abschnitt durch einen Dreier mit der Halbzeitsirene ausgeglichen (53:40).

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Veilchen wieder ihre Offensiv-Qualitäten und zogen bis Mitte des dritten Viertels erneut auf 18 Punkte davon (65:47/25.). Dieses Mal blieben die Gäste konzentrierter. Die Trierer versuchten aber weiterhin alles, um den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen. Das gelang ihnen nur kurz, sodass die Göttinger mit einer 72:53-Führung in den Schlussabschnitt gingen.

Hundt knickt um

Im letzten Viertel erwischten die Veilchen eine optimalen Start und bauten ihren Vorsprung durch einen 9:0-Lauf auf 81:53 aus (33.). Bei den Gastgebern schwanden nun nach und nach die Kräfte, sodass ihr Rückstand bis Mitte des Abschnitts auf 34 Zähler anwuchs (89:55/35.). Einen Schreckmoment gab es in der 36. Minute, als Hundt nach einem Angriff am Boden liegen blieb. Der Aufbauspieler war umgeknickt und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden. Medizinische Untersuchungen in der kommenden Woche werden klären, wie schlimm die Verletzung ist. Auch ohne den Guard verteidigten die Göttinger ihren hohen Vorsprung und gewannen souverän.

„Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir dieses Wochenende einen Schritt nach vorn gemacht haben. Wir haben heute auf jeden Fall besser gespielt als gestern. Trier hat gut dagegen gehalten, hatte gegen uns aber nicht genug Möglichkeiten. Dass Bennet Hundt sich im letzten Viertel verletzt hat, tut uns natürlich weh", sagte Roijakkers. - BG Göttingen: Lockhart (3 Punkte/1 Dreier), Waterman (13), Anderson (7/1), Lasisi (13/3), Kramer (2, 7 Rebounds), Omuvwie, Carter (9), Andric (14/4), Mönninghoff (10/2), Loh (n.e.), Allen (21/5), Hundt (7/1, 8 Assists).

jpb/kal/r

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