13. März 2015 / 21:00 Uhr

Bianca Schmidt kehrt zurück

Bianca Schmidt kehrt zurück

Sebastian Morgner
Göttinger Tageblatt
Spielen ab Sommer in einem Team: Bianca Schmidt (r.) und Turbine-Talent Felicitas Rauch, die ebenfalls bis 2017 in Potsdam bleibt.
Spielen ab Sommer in einem Team: Bianca Schmidt (r.) und Turbine-Talent Felicitas Rauch, die ebenfalls bis 2017 in Potsdam bleibt. © imago
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Frauen-Bundesliga: Die Nationalspielerin des 1. FFC Frankfurt wird zur neuen Saison wieder das Trikot des 1. FFC Turbine Potsdam tragen.

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Potsdam– Ob Bianca Schmidt wieder die Trikotnummer 20 bekommt, steht noch in den Sternen. Was jedoch seit Freitag klar ist: Die Nationalspielerin des 1. FFC Frankfurt wird ab der neuen Saison wieder das Trikot des 1. FFC Turbine Potsdam tragen. Schmidt bekommt einen Vertrag bis 2017. „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, ab Sommer wieder für Turbine Potsdam zu spielen“, bestätigt die 25-Jährige. „Ich freue mich auf die Rückkehr dorthin, wo meine Laufbahn begann und ich die ersten sportlichen Erfolge hatte sowie auf die sportliche Herausforderung, einem jungen Team voran zu stehen.“ Schmidt wird ein Teil des Umbruchs bei Turbine sein. Denn mit Svenja Huth (24, Frankfurt), Alison Scurich (28) und Patricia Hanebeck (29, beide SC Sand) verpflichtete der Tabellenvierte bereits weitere Verstärkungen.

„Wir müssen den Sprung ins internationale Geschäft schaffen“

Das sind gute Nachrichten vor dem Prestigeduell gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag, 14 Uhr/RBB). „Ich habe den Spielerinnen, die uns verlassen haben, immer gesagt, dass die Tür stets offen steht“, erinnert sich Potsdams Trainer Bernd Schröder. „Mit der Verpflichtung von Bianca Schmidt werden wir flexibler aufgestellt sein. Wir hatten sie damals als Stürmerin geholt. Mittlerweile kann sie in der Abwehr spielen oder im Mittelfeld. Sie weiß, was hier abläuft.“ Schmidt spielte schon von 2006 bis 2012 für Potsdam, wechselte dann an den Main. Mit Turbine holte „Schmiddi“ 2010 gar die Champions League. „Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Fans und Freunden in Potsdam.“ Es sei aber ihr Anspruch, mit Frankfurt noch alle gesteckten Ziele in Pokal, Meisterschaft und Königsklasse zu erreichen.

Auch deshalb hofft die vierfache deutsche Meisterin und U-20-Weltmeisterin von 2010, dass Potsdam dem Tabellenführer aus Wolfsburg morgen ein Bein stellt. „Wir werden auf Sieg spielen“, unterstreicht Schröder noch einmal. Fünf Punkte liegt Potsdam hinter der Mannschaft aus der Autostadt. Bei einer Niederlage wäre der Zug zur Meisterschaft endgültig abgefahren. Auch die Qualifikation zur Champions League wäre in Gefahr. „Wir müssen den Sprung ins internationale Geschäft schaffen“, so der Coach, der auf Lidija Kulis (5. Gelbe Karte) verzichten muss.

Bianca Schmidt, die an der Potsdamer Sportschule das Abitur abgelegt hatte, kam bereits 127-mal für Turbine zum Einsatz und schoss 18 Tore. Mit ihrer Erfahrung wird die Auswahl-Spielerin, die in Gera geboren wurde und beim TSV 1880 Gera-Zwötzen und 1. FC Gera 03 mit dem Fußball begann, dem jungen Turbine-Team weiterhelfen. Vielleicht mit der Nummer 20 auf dem Rücken.

Wibke Meister erfolgreich operiert

  • Nach einem im Januar erlittenen Kreuzbandriss wurde U20-Weltmeisterin Wibke Meister erfolgreich operiert.
  • „Die Operation ist gut verlaufen“, vermeldet die 20-Jährige. „Ich habe alles gut überstanden und keine Probleme.“
  • Wibke Meister hatte sich im Januar ohne gegnerische Einwirkung im Mannschaftstraining das Kreuzband im linken Knie gerissen.
  • „Ich gehe motiviert und engagiert in die Reha und hoffe, dass alles nach Plan verläuft. Ich möchte gern so schnell wie möglich wieder in die Mannschaft zurückkehren, auf dem Platz stehen und dabei helfen, gemeinsam mit dem Ziel unsere Ziele zu erreichen.“
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