11. Februar 2022 / 12:57 Uhr

"Bin traurig": Das sagt Bayern-Trainer Julian Nagelsmann über den Wechsel von Niklas Süle zum BVB

"Bin traurig": Das sagt Bayern-Trainer Julian Nagelsmann über den Wechsel von Niklas Süle zum BVB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Julian Nagelsmann und Niklas Süle arbeiten nur noch bis Sommer beim FC Bayern zusammen.
Trainer Julian Nagelsmann und Niklas Süle arbeiten nur noch bis Sommer beim FC Bayern zusammen. © IMAGO/Revierfoto
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Bayern-Trainer Julian Nagelsmann muss ab der kommenden Saison ohne Niklas Süle auskommen. Der Verlust seines Abwehrspielers geht nicht spurlos am Münchner Chef-Coach vorbei. Auf der Pressekonferenz spricht Nagelsmann über den Transfers des Nationalspielers zu Borussia Dortmund.

Die Vorfreude bei Borussia Dortmund über den Transfer von Niklas Süle ist groß. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann verliert im kommenden Sommer mit dem deutschen Nationalspieler einen wichtigen Baustein seiner Defensive. Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfL Bochum reagierte der Chef-Coach der Münchner traurig auf den Abgang des 26-jährigen Verteidigers.

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"Ich bewerte das nicht, weil das nicht meine Entscheidung ist. Ich habe eine Meinung dazu, das betrifft nicht Niki, weil ich nicht in seiner Haut stecke. Ich bin nicht enttäuscht, sondern traurig darüber, dass er nächstes Jahr nicht mehr da ist. Ich hätte gerne mit ihm weitergearbeitet, weil ich ihn seit über zehn Jahren begleite", sagte Nagelsmann am Freitagmittag: "Es gibt ganz normale Abläufe im Fußball, zu dem dieser auch zählt. Uns ist bewusst, dass er noch bis 30. Juni bei Bayern München ist. Ich erwarte, dass er alles reinwirft. Demnach glaube ich, dass es nochmal gute Situationen geben wird und wir möglichst alles gewinnen. Dass der ein oder andere Fan gefrustet ist, kann ich aber auch verstehen."

Süle verlässt den deutschen Rekordmeister im Sommer ablösefrei. Der deutsche Nationalspieler erhält beim Bundesligarivalen Borussia Dortmund einen Vierjahresvertrag. Süle hatte sich vor seinem angekündigten Wechsel über angeblich zu wenig Wertschätzung durch die Münchner beklagt. Beim FC Bayern stand der 26-Jährige zuletzt immer in der Startelf. Daran wird sich wohl auch nach der Bekanntgabe des Transfers vorerst nichts ändern. "Man grübelt dann schon, aber bewertet die Leistungen der Spieler unabhängig von irgendwelchen Vertragsdetails. Deshalb stellt sich für mich die Frage, welches Team am besten auf den kommenden Gegner passt. Man kann nicht nur die Spieler fördern, die am längsten an den Verein gebunden sind. Im Fußball gibt es nun mal befristete Verträge". sagte Nagelsmann.

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