14. Januar 2022 / 21:27 Uhr

Bis 2023: Benjamin Schmidt verlängert Vertrag bei Chemie Leipzig

Bis 2023: Benjamin Schmidt verlängert Vertrag bei Chemie Leipzig

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Benjamin Schmidt (re.) verlängert seinen Vertrag bei der BSG Chemie Leipzig.
Benjamin Schmidt (re.) verlängert seinen Vertrag bei der BSG Chemie Leipzig. © Christian Modla
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Über 244 Pflichtspiele, seit Kindheitstagen bei der BSG und kein Ende in Sicht: Chemie-Urgestein Benjamin Schmidt verlängert seinen Vertrag beim Regionalligisten.

Teistungen. An seinem 32. Geburtstag hat Chemie-Urgestein Benjamin Schmidt im Trainingslager in Teistungen seinen Vertrag verlängert. Seinen 244 Pflichtspieleinsätzen für den Fußball-Regionalligisten aus Leipzig-Leutzsch sollen noch viele folgen, denn das defensive Mittelfeld-Ass bleibt seinem Verein bis Sommer 2023 treu. Dies teilte die BSG am Freitagabend mit.

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Trainer Miro Jagatic sagt über den derzeit dienstältesten Kicker seiner Elf: „Er ist eine Identifikationsfigur! Nicht nur sportlich bereit immer und alles zu geben und für den Verein unterzuordnen, sondern auch menschlich ein entscheidender Faktor für die gute Stimmung im Team. Es ist ein klares Signal in die richtige Richtung und es ist schön, dass es noch solche Spieler gibt!“ Jagatic ist hocherfreut, dass es mit der Verlängerung geklappt hat – noch dazu am Ehrentag des Spielers.

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Benjamin Schmidt selbst sagte im Trainingslager: „Ich freue mich über das Vertrauen und bin glücklich, noch ein weiteres Jahr das Fünfeck tragen zu dürfen und die Mannschaft mit meinen Stärken zu unterstützen. Ich werde jede Sekunde genießen und versuchen, so viele schöne Erinnerungen aufzusaugen, wie es nur geht.“


Schon mit sechs Jahren rannte der kleine „Benny“ im Leutzscher Holz dem runden Leder hinterher. Weil er von einer Profikarriere träumte, verließ er seinen Heimatverein lediglich 2011 für drei Jahre, um bei RB Leipzig sein Glück zu versuchen. An diesem Samstag will Schmidt in Teistungen mit der Chemie-Elf ein starkes Testspiel gegen Wernigerode auf den Rasen zaubern, um nächste Woche mit breiter Brust in die Viertliga-Rückrunde zu starten.