08. Mai 2018 / 19:18 Uhr

Bis zu vier Teams kann es in der Kreisliga erwischen

Bis zu vier Teams kann es in der Kreisliga erwischen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Spielt noch um den Aufstieg mit: der FC Höherberg (grüne Trikots, hier im Duell mit dem RSV 05)
Spielt noch um den Aufstieg mit: der FC Höherberg (grüne Trikots, hier im Duell mit dem RSV 05) © Christoph Mischke
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Die erste gemeinsame Kreisliga-Saison der 2013 fusionierten NFV-Fußballkreise Göttingen und Osterode neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Etwa drei Viertel aller Spiele sind absolviert, noch stehen die Auf- und Absteiger nicht fest, eine Tendenz gibt es aber schon.

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Die erste gemeinsame Kreisliga-Saison der 2013 fusionierten NFV-Fußballkreise Göttingen und Osterode neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Etwa drei Viertel aller Spiele sind absolviert, noch stehen die Auf- und Absteiger nicht fest, eine Tendenz gibt es aber schon.
Strukturelle Gründe hatten dazu geführt, dass die eigentlich für die Saison 2018/19 geplante Zusammenlegung der beiden Kreisliga-Staffeln Nord und Süd um eine Spielzeit vorgezogen wurde: Zahlreiche Fusionen und freiwillige Rückzüge einzelner Teams – zum Teil bis in die 3. Kreisklasse hatten die Bildung einer eingleisigen Kreisliga-Staffel möglich gemacht. Statt der geplanten drei Staffeln in der 1. Kreisklasse, die die zahlreichen Kreisliga-Absteiger hätten auffangen müssen, sind nur noch zwei notwendig gewesen, die in der Saison 2017/18 mit 16 (Nord) beziehungsweise 15 Mannschaften (Süd) spielen. In der 2. Kreisklasse gibt es die drei Staffeln Nord, Mitte und Süd, sowie vier Staffeln in der 3. Kreisklasse. Diese wurden allesamt nach Regionen besetzt, um die Fahrtkosten und -zeiten in Grenzen zu halten.

Das verhält sich in der neuen Kreisliga anders. Der Landkreis ist inzwischen groß geworden, reicht von der Landesgrenze zu Hessen im Süden bis hin zur Grenze nach Thüringen im Harz. „Ich kann die Kritik an den höheren Kosten verstehen, aber die Kreisliga ist nun mal die höchste Spielklasse im Landkreis. Ich würde sie mit der damaligen Bezirksklasse vergleichen“, sagt Hans-Dieter Dethlefs, der Vorsitzende des NFV-Kreises Göttingen-Osterode. Nach der Fußballkreis-Fusion sind die Teams der beiden ehemaligen Kreise zunächst noch zwei Spielzeiten unter sich geblieben. Erst zur Saison 2015/16 wurden zwei Eichsfelder Mannschaften in die Nordstaffel eingruppiert, in der abgelaufenen Saison waren es vier Vertretungen aus dem Bereich Duderstadt. In der Saison 2017/18 sind 17 Teams, darunter nur noch sechs aus dem ehemaligen Bereich Osterode ins Rennen um die beiden Aufstiegsränge gegangen. „Nach vielen Gesprächen mit dem Niedersächsischen Fußballverband und dem Bezirksspielausschuss konnten wird durchdrücken, dass unser großer Kreis auch weiterhin zwei Bezirksliga-Aufsteiger stellen wird. Das wurde uns als Dauerlösung zugesagt“, berichtet Dethlefs.
Während die seit Jahren um den Bezirksliga-Aufstieg mitspielende SV Groß Ellershausen/Hetjershausen zurzeit die Tabelle anführt, ist um den zweiten Platz ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem SV Dosluk Sport Osterode und dem zuletzt etwas schwächelnden FC Höherberg entstanden. Türkgücü Münden liegt mit vier Punkten Abstand in Lauerstellung hinter dem Führungstrio. Damit sind aus allen Bereichen des Landkreises Teams auf den vorderen Plätzen vertreten. „Diese Entwicklung finde ich sehr erfreulich“, sagt Dethlefs, der darauf anspielt, dass nicht eine Region vorherrschend in der Liga ist.
Bis zu vier Absteiger kann es am Ende der Saison geben – vor allem dann, wenn drei Teams aus dem NFV-Kreis Göttingen-Osterode den Weg aus der Bezirks- in die Kreisliga antreten müssen. Diese werden dann in die Kreisliga eingruppiert, der vierte Absteiger in Richtung Kreisklassen wäre dann notwendig, damit zukünftig nicht mehr als 16 Teams in der Kreisliga vertreten sind. Noch nicht klar ist die Entwicklung des TSV Seulingen in der Bezirksliga. Die Eichsfelder und der TSV Landolfshausen fusionieren zur kommenden Saison, in welcher Liga die zweite Mannschaft spielen wird, steht noch nicht fest. Ob Kreisliga oder 1. Kreisklasse entscheidet sich nach der personellen Situation – frühestens nach dem Ende der Saison.
Einer Saison mit vielen Nachholspielen im Mai. „Da gibt es einige Mannschaften, die auf dem Zahnfleisch kriechen, vor allem Teams mit kleinen Kadern. Aber eine Saisonverlängerung wollten die Vereine nicht, viele haben Fahrten und Sportwochen schon fest geplant“, sagt Dethlefs.

​Kreisliga in Zahlen


1780 Kilometer legt das Auto eines Spielers von Türkgücü Münden zurück, wenn es bei jeder Auswärtsfahrt in der Kreisliga-Saison eingesetzt wird

4,9 Kilometerbeträgt die kürzeste Differenz zwischen zwei Spielorten in der Liga – Gieboldehausen (SV Eintracht Hahle) und Wollbrandshausen (FC Höherberg)

106 Mal musste der Keeper der zweiten Mannschaft des SC Harztor II in der 1. Kreisklasse Nord in bislang 24 Spielen hinter sich fassen, das sind durchschnittlich 4,42 Gegentore pro Begegnung. Das Team weist damit die löchrigste Abwehr aller Ligen im Fußballkreis auf.

84 Tore in 16 Spielen erzielte der FC Westharz III (Tabellenführer der 3. Kreisklasse A) . Das sind durchschnittlich 4,0 Treffer pro Partie.

25 Tore erzielte Ruslan Wagner vom SV Türkgücü Münden bislang als bester Torschütze in der Kreisliga.

​Kreisliga-Ansetzungen

Kreisliga
Mittwoch (18.30 Uhr)
SG Pferdeberg Gerblingerode - SC HarzTor
SV Eintracht Hahle - SSV Neuhof
DSC Dransfeld - FC Höherberg
RSV Geismar-Göttingen 05 - Tuspo Petershütte II
SV Scharzfeld - SV Türkgücü

1. Kreisklasse Nord
Mittwoch (18.30 Uhr)
SC HarzTor II – FC Merkur Hattorf
SV RW Hörden – SV Lerbach
Mittwoch (19 Uhr)
SV Förste – FC SeeBern
SG Radolfshausen – SC Eichsfeld
TSV Ebergötzen – FC Westharz
Donnerstag (11 Uhr)
TSC Dorste – FC Eisdorf

1. Kreisklasse Süd
Mittwoch (18.30 Uhr)
SG Werratal – SCW II
SG Drammetal – NK Croatia
FC Niemetal – SVG II
FC Lindenberg-Adelebsen – TSV Holtensen
SC Rosdorf – SG Niedernjesa
Mittwoch (18.45 Uhr)
SV Puma – SC Hainberg II

Ergebnismeldung am Mittwochabend direkt nach Spielschluss unter Telefon 0551/901-724 oder -726.

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