18. Oktober 2021 / 10:30 Uhr

Bischofswerdaer FV gewinnt Derby gegen Budissa Bautzen

Bischofswerdaer FV gewinnt Derby gegen Budissa Bautzen

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Mit diesem Kopfball gelang Schiebocks Tim Hoffmann (l.) das 1:0 gegen Budissa-Keeper Mikolaj Gorzelanski.
Mit diesem Kopfball gelang Schiebocks Tim Hoffmann (l.) das 1:0 gegen Budissa-Keeper Mikolaj Gorzelanski. © Steffen Manig
Anzeige

Ausgerechnet in Schiebock muss Bautzens neuer Trainer Stefan Richter die erste Schlappe hinnehmen. Unterdessen hält Neugersdorfs Niederlagenserie an.

Dresden. Stefan Richter, Trainer der FSV Budissa Bautzen, hat die erste Niederlage in der Fußball-Oberliga einstecken müssen. Die Spreestädter verloren das Lausitzer Derby in Bischofswerda mit 1:3. Zuvor hatte Richter als Nachfolger von Thomas Hentschel alle Punkt- und Pokalspiele mit Budissa gewonnen. „Es war klar, dass das mal passiert. Im Derby hätte es nun aber nicht unbedingt sein müssen“, so der 38-Jährige.

Anzeige

„Ich bin froh, dass sie zurück sind“

Vor 481 Zuschauern in der Volksbank-Arena brachte Tim Hofmann die Gastgeber in der 29. Minute in Führung, Max Rülicke erzielte noch vor der Pause den Ausgleich für den Oberliga-Aufsteiger (39.). Nach dem Seitentausch sorgten Justin Jacob (50.) und Bruno Schiemann (80.) für den vierten Saisonsieg der Schiebocker, die auswärts noch ohne Punktgewinn zu Buche stehen. „Wir hatten aus meiner Sicht die etwas bessere Spielanlage, auch eine gute Spielaufteilung, waren aber im letzten Drittel nicht torgefährlich genug“, meinte Trichter. BFV-Trainer Frank Rietschel sah es ähnlich: „Derby hin oder her, die drei Zähler sind extrem wichtig für uns. Wir waren die effektivere Mannschaft.“

Mehr zum Fußball

Bei Budissa saß überraschend Kapitän Tom Hagemann aufgrund muskulärer Probleme auf der Bank, dafür feierte Co-Trainer Torsten Marx nach Verletzungspause sein Comeback. Bischofswerda hatte erstmals Jonas Krautschick in der Startelf aufgeboten, auch Tom Grellmann kam als Einwechsler für den verletzten Martin Sobe schon vor dem Halbzeitpfiff ins Spiel. „Beide Spieler sind Leistungsträger und nicht eins zu eins zu ersetzen. Ich bin froh, dass sie zurück sind“, sagte Rietschel.

Plauen zu stark für den FCO

Richter blieb nach der Derbypleite relativ gelassen: „Ich habe immer gesagt, es kann bei dieser Mannschaft auch mal einen Rückschlag geben. Letztendlich ist die Niederlage nicht ganz unverdient. Wir werden das Spiel auswerten, müssen wieder mehr Konzentration beim letzten Pass den Tag legen.“

Der FC Oberlausitz verlor seine Heimpartie gegen den Tabellenzweiten VFC Plauen mit 0:1. Kampil Popowicz erzielte vor 150 Besuchern in der Sparkassen-Arena das Tor des Tages (64.). Für die Neugersdorfer war es die fünfte Punktspielniederlage in Folge. Plauen, mit einem 0:4 daheim gegen Sandersdorf in die Saison gestartet, blieb anschließend neun Spiele ungeschlagen. „Wir müssen da durch“, so FCO-Coach Stefan Fröhlich. „Wir müssen endlich mal wieder die Kiste treffen. Mut macht mir, dass wir mit dem Tabellenzweiten auf Augenhöhe gespielt haben.“ Unterdessen könnte Spitzenreiter FC Rot-Weiß Erfurt am kommenden Spieltag seine Tabellenführung an die Plauener loswerden. Nach der Verlegung der Auswärtspartie beim FC An der Fahner Höhe sagte der NOFV auch das für den 24. Oktober angesetzte Heimspiel gegen Neugersdorf ab. Bei den Blumenstädtern waren mehrere Spieler positiv auf das Corona-Virus getestet worden.