03. November 2019 / 17:07 Uhr

Bischofswerdaer kassieren fünfte Niederlage in Folge

Bischofswerdaer kassieren fünfte Niederlage in Folge

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Bischofswerdaer Niclas Treu (l.) liefert sich im Stadion der Freundschaft ein Laufduell mit dem Cottbuser Moritz Broschinski.
Der Bischofswerdaer Niclas Treu (l.) liefert sich im Stadion der Freundschaft ein Laufduell mit dem Cottbuser Moritz Broschinski. © Imago Images/Steffen Beyer
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In der Fußball-Regionalliga Nordost beginnt das Wonneberger-Team beim FC Energie Cottbus ordentlich, fährt aber mit einer 0:2-Pleite nach Hause.

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Cottbus/Dresden. Die Bischofswerdaer benötigen bald Ferngläser, um die Nichtabstiegsplätze in der Fußball-Regionalliga Nordost nicht frühzeitig aus dem Blick zu verlieren. Mit dem 0:2 (0:0) in Cottbus kassierte das Schlusslicht die fünfte Niederlage in Folge. Aktuell beträgt der Rückstand auf Platz 14 (Rot-Weiß Erfurt), der in der Endabrechnung garantiert den Klassenerhalt bedeuten würde, bereits neun Zähler.

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BFV-Trainer Fred Wonneberger konnte diesmal nicht seine Bestbesetzung aufbieten, denn Kapitän Oliver Merkel fehlte aufgrund einer Verletzung. Auch sein Stellvertreter Dominic Meinel stand aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre nicht zur Verfügung, so dass Abwehrchef Fernando Lenk die Kapitänsbinde übernehmen musste. Die Schiebocker begannen, wie eigentlich immer in den letzten Wochen, couragiert. Alexander Mattern (4.), Robin Fluß (5./gehalten), Jonas Mack (7.) und Hannes Graf (15.) sorgten durchaus für Gefahr im Cottbuser Strafraum. Anschließend übernahm aber der FC Energie das Zepter, ohne zu überzeugen.

0:0 zur Pause

Die beste Gelegenheit der Lausitzer ging auf das Konto von Kapitän Dimitar Rangelov, dessen Schuss knapp das Ziel verpasste (39.). Fünf Minuten später kam der 36-Jährige erneut in eine verheißungsvolle Schussposition, aber Tobias Heppner konnte den Routinier im letzten Moment noch abblocken. So blieb es beim 0:0 bis zur Pause – ein Achtungserfolg für das Schlusslicht.

Turbulent begann die zweite Halbzeit. Rangelov prüfte BFV-Schlussmann Mika Schneider (49.), auf der Gegenseite traf Frank Zille mit einem Kopfball die Querlatte des Cottbuser Tores (52.). „Uns fehlt auch mal etwas Spielglück“, hatte Wonneberger zuletzt einige Male angemerkt – und konnte dies auch im Stadion der Freundschaft tun.

In der 54. Minute war Rangelov nach einem Freistoß zur Stelle und köpfte zum 1:0 für die Lausitzer ein. Der Bulgare, der zwischen 2004 und 2016 stolze 40 Länderspiele bestritt, war bis dato der auffälligste Akteur auf dem Platz. Die Gäste wirkten nicht geschickt. Graf (62.) und Zille (63.) prüften Energie-Keeper Lennart Moser, der aber keine Mühe hatte, die Bälle zu halten.

Gegen Auerbach müssen Punkte her

Nach 70 Minuten war die Partie vor 5604 Zuschauern entschieden, weil ein eher harmloser Schuss von Jonas Zickert unglücklich abgefälscht und damit unerreichbar für Schneider wurde. Dagegen verhinderte der Gäste-Schlussmann in der 77. Minute das 0:3 durch Berkan Taz. Der Tabellenletzte mühte sich auch in der Schlussphase redlich, aber Graf verfehlte per Kopf das Tor des Drittliga-Absteigers (83.). Vier Minuten später blieb Schneider auf der Gegenseite gegen Taz erneut der Sieger. Am Sonnabend erwarten die Bischofswerdaer den VfB Auerbach (11.), „dann müssen wir punkten“, weiß der Trainer.

In der NOFV-Oberliga Süd kam der FC Oberlausitz in der heimischen Sparkassen-Arena nicht über ein torloses Remis gegen den FC Eilenburg hinaus und fiel auf Rang acht zurück. Der Rückstand der Neugersdorfer, die in der Vorsaison noch in der 4. Liga unterwegs waren, auf Spitzenreiter FSV 63 Luckenwalde beträgt bereits neun Punkte.

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