17. Juli 2019 / 18:05 Uhr

Bittere Diagnose: Kreuzbandriss bei Nils Krampe

Bittere Diagnose: Kreuzbandriss bei Nils Krampe

Paul Schubert
Lübecker Nachrichten
Pansdorf Nils Krampe (l.) im Duell mit Murat Rasgele (VfB Lübeck) beim BrandOrange-Cup.
Pansdorf Nils Krampe (l.) im Duell mit Murat Rasgele (VfB Lübeck) beim BrandOrange-Cup. © Agentur 54°
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Youngster des TSV Pansdorf muss operiert werden - Schon vierter Langzeitausfall in der Vorbereitung

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Ist das bitter! Im ersten Testspiel der Vorbereitung des TSV Pansdorf hat sich der gerade erst in die erste Herren hochgezogene Nils Krampe einen Kreuzbandriss zugezogen. Neben den zwei schlimmen Verletzungen beim SV Todesfelde (Christian Jaacks zog sich einen Kreuzbandriss zu, bei Yannick Chaumont riss die Achillessehne) und bei Borussia Möhnsen (Marvin Bohlmann droht nach zweitem Kreuzbbandriss das Karriereende) ist Krampe schon der vierte langfristige Ausfall innerhalb kürzester Zeit.

"Sofort spürte ich, dass irgendetwas geknallt hat“

Gegenüber dem Sportbuzzer beschreibt er: „Ich wollte den Ball aus der Luft mit links annehmen und beim Aufkommen wollte ich mich gleich nach vorne drehen, dabei ist mein linkes Knie weggedreht. Sofort spürte ich, dass irgendetwas geknallt hat.“ Nach ersten Untersuchen und dem anschließendem MRT stand die Horror-Diagnose fest: Kreuzbandriss und Anriss des Innenminiskus. Beides muss operiert werden und somit fällt der erst 19-Jährige etwa neun Monate aus. Der Albtraum eines jeden Kickers.

Pechvögel in der Vorbereitung

Seine Jungs hängen lassen möchte der Neuling allerdings auf keinen Fall: „Ich werde natürlich so oft wie möglich bei der Mannschaft sein, ob beim Training oder Spielen, ich bin ja selber erst eine Woche vor dem Unfall neu in die Mannschaft gekommen, obwohl in meinem letzten Jahr A-Jugend schon öfter mittrainieren durfte und auch einmal ein Spiel bestitten habe.“

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„Ich will so schnell wie möglich zurückkommen"

Die Verletzung soll für Krampe auch nicht das Ende seiner Fußballlaufbahn bedeuten: „Ich will so schnell wie möglich zurückkommen, um wieder Fußball spielen zu können und noch so vielen Spiele bestreiten, wie es geht. Vor der Saison war ich total motiviert und hatte echt Bock, gerade da ich nun im Herrenbereich spielen kann.“ „Ich hoffe nun, dass meine Mannschaft viele Punkte in der Landesliga-Saison sammelt. Wenn ich zurückkomme, probiere ich so viel Spielzeit zu bekommen, wie es geht um mich weiterzuentwickeln.“

Erst OP, dann Ausbildung

Doch die Verletzung schränkt den ehemaligen A-Jugend-Kapitän auch in beruflicher Ebene ein: „Unglücklich ist es vor allem noch, weil ich am 1. August eine Ausbildung als Bankkaufmann anfange und nun auch wegen der Operation schauen muss, wie ich das am besten geregelt bekomme. Ich möchte so wenig fehlen wie möglich, da ich mich schon echt auf die Ausbildung freue.“

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