11. November 2019 / 19:02 Uhr

Bittere Schlappe: Grimmener SV verliert nach zwei Standards

Bittere Schlappe: Grimmener SV verliert nach zwei Standards

Horst Schreiber
Ostsee-Zeitung
Momentan kein Abschlussglück: Stephan Rambow mussten mit seinem GSV eine bittere Niederlage in Boizenburg einstecken.
Momentan kein Abschlussglück: Stephan Rambow mussten mit seinem GSV eine bittere Niederlage in Boizenburg einstecken. © foto: Horst Schreiber
Anzeige

Keller-Duell geht mit 2:0 an Aufbau Boizenburg. Derby gegen den SV 90 Görmin in zwei Wochen.

Anzeige
Anzeige

Um die rund 470 Kilometer lange Auswärtstour (Hin- und Rückreise zusammengerechnet) des Grimmener SV zur SG Aufbau Boizenburg für sich und die Fans kurzweilig zu gestalten, haben die Verbandsliga-Kicker während der Reise nach Südwestmecklenburg auf der Internetplattform Facebook live-Eindrücke aus dem Mannschaftsbus getickert. Es hätte der Start zu einer feuchtfröhlichen Auswärtstour sein sollen. Allerdings verstimmte das sportliche Ergebnis vom Sonnabend den kreativen Chefschreiber Nico Wehlitz. Der GSV verlor 0:2 beim direkten Tabellennachbar. Danach blieb der amüsante Ticker stumm.

„Wir haben das Format eigentlich eingeführt, um den Spieltag aufzulockern“, bestätigte Kapitän Stephan Rambow, der mit dem Spielverlauf haderte: „Die Partie lief so, wie man sie sich nicht vorstellt. Wir müssen in Führung gehen. Ich hatte zwei Chancen auf dem Fuß. Das kreide ich mir auch an.“

Doch statt 1:0 für die Gäste überrumpelte Jan Anders den GSV mit einem Freistoß (31.). Während Carl Claas noch die Mauer stellte, spitzelte der Boizenburger das Spielgerät schon ins Netz. „So ein Gegentor hatten wir auch noch nicht“, stellte Rambow resigniert fest.

Die Grimmener rannten an, wohlwissend, dass sie mit einem Sieg die SG Aufbau in den Abstiegssumpf der Verbandsliga hätten reinreißen können. Doch ein Elfmetertor durch Mario Schilling (52.). machte endgültig einen Strich durch den Plan. So klaffen zwischen dem Tabellen-13. und Boizenburg nun sechs Punkte. „Das ist total bitter. Wir wissen, dass wir mithalten können, aber es ist derzeit echt viel Pech dabei“, sagte Rambow.

Mehr zur Verbandsliga

So scheinen die letzten Vier den Abstiegskampf unter sich auszumachen. Der GSV hat mit acht Punkten derzeit die besten Karten, dahinter folgen der FC Förderkader (6), SV Görmin (5) und TSV Bützow (2). Grimmens Kapitän bleibt zuversichtlich: „Die Motivation ist hoch und wir machen weiter. Ich weiß auch, dass ich wieder treffen werden. Jetzt müssen wir einfach durchhalten.“

Nach dem für den GSV spielfreien Pokalwochenende kommt Görmin ins Sportforum. Es wird der nächste entscheidenden Kracher im Keller. „Der Druck, den wir uns selbst machen, ist ziemlich hoch. Du weist, jetzt musst du punkten“, verrät Rambow. Vielleicht verhilft der Spieltags-Ticker auf Facebook ja im Derby zum Sieg.

GSV: Claas – Tilse, Rambow, Vit, Müller, Reinhauer, Reinhauer, Schmidt, Thesenvitz (74. Bläsing), Wehlitz (60. Beutin), Peter, Berndt (85. Ziems).

Das sind die besten Torjäger auf Landesebene (Stand: 15. Dezember 2019):

<b>1. Platz</b>: Malte Pruchner (MSV Pampow II) - 23 Tore Zur Galerie
1. Platz: Malte Pruchner (MSV Pampow II) - 23 Tore ©
Anzeige
Mitmachen: #GABFAF-Adventskalender

Bundesliga-Tickets, Fußballschuhe, signierte Trikots und vieles mehr: Trage Dich hier ein und gewinne einen der 24 Preise. (mehr Infos)




Klicke hier Weiter und dann auf der nächsten Seite Absenden - und Du hast die Chance auf jeden der 24 Preise.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN