05. September 2021 / 17:13 Uhr

Bittere Testspielniederlage für Erzgebirge Aue in Plauen

Bittere Testspielniederlage für Erzgebirge Aue in Plauen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
AUE, GERMANY - DECEMBER 17:  Dimitrij Nazarov of Aue uring the  Second Bundesliga match between FC Erzgebirge Aue and Karlsruher SC at Sparkassen-Erzgebirgsstadion on December 17, 2020 in Aue, Germany.
Dimitrij Nazarov traf auch gegen Plauen, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. © 2020 Getty Images/Karina Hessland-Wissel/Getty Images
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Der 6:0-Erfolg gegen den Halleschen FC schien bereits ein Wendepunkt bei Erzgebirge Aue zu sein, doch im Testspiel gegen den VFC Plauen kassierte der Zweitligist eine 2:6- Klatsche. Sorgen um seinen Job muss sich Trainer Aliaksei Shpileuski allerdings wohl noch nicht machen.

Plauen. Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Einen Tag nach dem 6:0-Testspielsieg gegen Halle erlitten die Auer am Sonntag eine 2:6 (1:0)-Niederlage beim Oberligisten VFC Plauen. Das Team von Cheftrainer Aliaksei Shpileuski ging am Sonntag dank Dimitrij Nazarov in Führung, wurde dann in Halbzeit zwei, in der gleich acht U19-Spieler eingewechselt wurden, komplett überrollt. Plauen drehte das Spiel und führte plötzlich mit 6:1, ehe Cazimir Buturuga für Aue mit seinem Tor den Endstand markierte.

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Länderspielpause nutzen

Am Samstag hatte Aue endlich wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Nach sechs sieglosen Pflichtspielen in der zweiten Liga gewannen die Sachsen das Testspiel gegen den Drittligisten Hallescher FC mit 6:0 (2:0). Babacar Gueye (6.) brachte die Veilchen in Führung, ehe Antonio Mance (36.) noch vor der Pause erhöhte. Nach dem Wechsel erhöhte Nikola Trujic (52./57.), der sich derzeit im Probetraining in Aue befindet, mit einem Doppelpack auf 4:0. Sam Schreck (62.) sorgte für den fünften Treffer, ehe Dimitrij Nazarov per Foulelfmeter (74.) den Endstand markierte.

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Aue-Cheftrainer Aliaksei Shpileuski, dessen Team nach dem 0:3 bei Holstein Kiel auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht war, wollte die Länderspielpause nutzen, um neue Abläufe einzustudieren. Mit Gueye und Mance trafen gegen Halle auch zwei neue Stürmer, die erst nach dem Saisonstart verpflichtet wurden und sich noch finden müssen.

In Abwesenheit von Präsdient Helge Leonhardt stärkte sein Bruder und Ex-Präsident Uwe Leonhardt dem Coach den Rücken. „Wir lassen uns nicht beirren. Wir schließen die Reihen. Wir helfen und wir machen keine Vorwürfe. Die Trainer haben unser Vertrauen. Das Wichtigste ist, dass im Training Umfang und Intensität gewährleistet sind. Nur fitte Körper können gewinnen“, sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende dem MDR. Die Neuzugänge bräuchten Zeit. Dann „werden wir die Siege einfahren. Und Aue wird am Ende einen guten Platz in der Liga einfahren - da bin ich mir einhundertprozentig sicher!“.

Kastner, dpa