12. März 2019 / 22:34 Uhr

Bitteres Aus in der Verlängerung: Icefighters Leipzig verpassen Play-offs

Bitteres Aus in der Verlängerung: Icefighters Leipzig verpassen Play-offs

Martin Bergau
Leipziger Volkszeitung
Die Füchse Duisburg jubeln nach dem Sieg in der Overtime beim Pre-Play-off-Eishockeyspiel bei den Icefighters Leipzig.
Die Füchse Duisburg jubeln nach dem Sieg in der Overtime beim Pre-Play-off-Eishockeyspiel bei den Icefighters Leipzig. © Christian Modla
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Den Exa Icefighters fehlten 40 Sekunden zum Playoff-Einzug in der Eishockey-Oberliga. Am Ende stand ein bitteres 3:4 nach Verlängerung gegen Duisburg auf der Anzeigetafel. Die 1500 Zuschauer konnten es kaum fassen.

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Leipzig. Die erste Saison der Leipziger Icefighters im Kohlrabizirkus ist seit Dienstagabend beendet. Am Ende stand ein bitteres 3:4 nach Verlängerung gegen die Füchse Duisburg auf der Anzeigetafel. 40 Sekunden fehlten den Exa Icefighters vor 1500 Zuschauern zum Playoff-Einzug in der Eishockey-Oberliga.

Dann kam der große Nackenschlag, der 3:3-Ausgleich. In der nervenaufreibenden Verlängerung spielten einzig und allein die Icefighters, aber mehrmals hieß die Endstation Sebastian Staudt. Nach 65 Minuten fuhren die Gäste einen brauchbaren Konter und netzten nach einem Pfostenabpraller zum Siegtreffer ein. Ausgerechnet Sam Verelst war der Schütze, der schon das 3:3 besorgte.

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom PlayOff-Aus der Icefighters Leipzig!

Die erste Saison der Leipziger Icefighters im Kohlrabizirkus ist mit einem bitteren 3:4 gegen die Füchse Duisburg zu Ende gegangen. Zur Galerie
Die erste Saison der Leipziger Icefighters im Kohlrabizirkus ist mit einem bitteren 3:4 gegen die Füchse Duisburg zu Ende gegangen. © Christian Modla
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Zu Beginn sah es wieder nach einem Erfolg der Eiskämpfer aus. Nach 38 Sekunden traf Dimitri Komnik zur 1:0-Führung. Der erste Versuch der Gäste saß sofort. Weiter blieb Leipzig spielbestimmend. Damian Schneider vollendete traumhaft einen Drehschuss zum 2:1. Gleichbedeutend der Pausenstand. Bis dato der vermeintliche Knackpunkt: Die Icefighters überstanden eine 3-gegen-5-Unterzahl sehenswert.

Die Füchse schienen angeschlagen

Im Mittelabschnitt diesmal die Cracks von Gerike mit einem tollen Konter. Daniel Volynec traf zum 3:1 (30.). Die Füchse schienen angeschlagen. Im Schlussdrittel verteidigte Leipzig clever, Duisburg hatte große Probleme, um sich aussichtsreiche Möglichkeiten zu erspielen.

Dann die entscheidende Szene: Hubert Berger lief alleine auf das Tor von Staudt zu und scheiterte knapp. Prompt im Gegenzug das 3:2. Angepeitscht von den 1500 Zuschauern rackerten und fighteten die Icefighters bis zum Nackenschlag. Und dann sollte es in der verflixten Verlängerung einfach nicht gelingen.

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Duisburg schien bis zum goldenen Achtelfinal-Schuss stehend KO zu sein. Coach Gerike holte sein Team sofort auf das Eis zurück. Ab zu den Zuschauern lautete die Devise. Die Fans der Icefighters feierten ihre tapfere Mannschaft riesig. „Wir sind stolz auf unser Team“, schallte es minutenlang im Kohlrabizirkus. Der für diese Spielzeit seine letzte Klappe sehen sollte. Zu früh!

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