03. März 2019 / 20:01 Uhr

Bitteres Dé­jà-vu für den FSV Langwedel-Völkersen

Bitteres Dé­jà-vu für den FSV Langwedel-Völkersen

Patrick Hilmes
Weser-Kurier
FOTO: (C) Bjšrn Hake // 
SPORT -- Sport: Fu§ball Bezirksliga TSV Bassen - FSV Langwedel-Všlkersen: Justin Schmidt (li, Langwedel) gegen Jonas LŸbeck (re, Bassen)
Er traf zwar doppelt, doch Justin Schmidts (links) Tore für den FSV Langwedel-Völkersen sollten gegen Osterholz-Scharmbeck nicht genügen. © Björn Hake
Anzeige

Wie in der Vorwoche wird dem Bezirksligisten in der Nachspielzeit ein Punkt entrissen / 2:3 beim VSK Osterholz-Scharmbeck

Mehr zur Bezirksliga Lüneburg 3

"Das kennen wir ja leider schon aus der Vorwoche." Emrah Tavan und der Fußball-Bezirksligist FSV Langwedel-Völkersen erlebten ein Dé­jà-vu der ganz bitteren Art. In der Vorwoche bekam der Heeslinger SC II in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter zugesprochen und bezwang den FSV mit 1:0. Diesmal im Spiel gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck war es die dritte Minute der Nachspielzeit, in der den Langwedelern noch der sicher geglaubte Punkt entrissen wurde. Die Partie beim VSK endete mit 3:2 (0:1) für die Gastgeber.

Anzeige

Dabei deutete kurz vor Schluss alles darauf hin, dass diesmal die Truppe von Emrah Taven die glückliche sein sollte. In der 90. Minute war es der laut Tavan "überragende" Justin Schmidt, der den 2:2-Ausgleich erzielt hatte. Doch Osterholz konnte nochmals antworten. Nach Ecke, Kopfball von der Strafraumkante in den Sechzehner und anschließend geblocktem Schuss, fiel der Ball auf den Fuß von Eugen Zilke – 3:2. "Das tut richtig weh, keine Frage. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Aber Fußballkann halt auch sehr bitter sein", zeigte sich Tavan enttäuscht aber nicht unzufrieden.

Sein Team habe von Beginn an eine gute Figur gemacht und dem VSK Paroli geboten. Nicht nur das, sie ging auch in Minute 17 in Führung. Justin Schmidt war der Schütze nach Vorarbeit von dem ebenfalls stark aufspielenden Thorben Wendt. Die Gastgeber antworteten, indem sie sich diverse Chancen erspielten, meistens scheiterten sie aber an FSV-Keeper Moritz Nientkewitz. Jedoch nicht in den Minuten 56 und 64. Zunächst traf Lokman Abdi per Flachschuss, später Eugen Zilke per "Ping-Pong-Ball" (Tavan).