19. November 2021 / 22:40 Uhr

"Black Friday": Deftige Klatschen für Scorpions und Indians

"Black Friday": Deftige Klatschen für Scorpions und Indians

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Am Freitagabend setzte es derbe Klatschen für die Scorpions und Indians.
Am Freitagabend setzte es derbe Klatschen für die Scorpions und Indians. © Florian Petrow
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In der Eishockey-Oberliga erlebten die Hannover Scorpions und die Hannover Indians ihren „Black Friday“ – ein schwarzer Freitag mit jeweils deftigen Klatschen. Vor allem die Hannover Scorpions kamen bei den Black Dragons Erfurt ganz böse unter die Räder, die Thüringer gewannen mit 8:2 (6:0, 2:0, 0:2). Die Indians mussten sich bei den Crocodiles Hamburg mit 0:5 (0:1, 0:2, 0:2) geschlagen geben.

Die Erfurter werden kein Lieblingsgegner mehr der Scorpions. Eine Woche zuvor unterlagen die Mellendorfer daheim mit 1:3 gegen Black Dragons – über die schwache Leistung der Scorpions wurde danach viel diskutiert. Das war aber nichts gegen das, was sich beim Wiedersehen im ersten Drittel abspielte. Schon nach acht Minuten führten die Gäste mit 4:0. Held der Anfangsphase war dabei Maurice Keil, dem mit drei Treffern (3., 4., 8.) ein Hattrick gelang. Zwischendurch traf Kyle Beach (6.). Louis Anders (14.) und Arnoldas Bosas (19.) erhöhten zum Ende dieses Spielabschnitts sogar noch auf 6:0.

Weiter im Takt ging erst etwas später im zweiten Drittel. Ex-Scorpions Sean Fischer (34.) traf zum 7:0, ehe Beach (19.) das 8:0 folgen ließ. Im Schlussdrittel, in dem Ansgar Preuß für Brett Jeager ins Tor rückte, konnte die Mannschaft von Trainer Tobias Stolikowski an der Niederlage zwar nichts mehr abwenden, sie aber ein wenig erträglicher gestalten. Julian Airich (44.) und Tylon Gron (46.) sorgten für die zwei Ehrentreffer. Weil die Tilburg Trappers und die Saale Bulls Halle ihre Spiele gewannen, mussten die Scorpions den Kontakt zum Führungsduo der Nordstaffel etwas abreißen lassen.

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Auch die Indians rutschen aus

Die Indians gerieten in Hamburg nach dem ersten Drittel mit 0:2 in Rückstand. Der ECH besaß den besseren Start. Doch ausgerechnet in dieser besten Phase brachte Victor Östling (14.) die Crocodiles in Führung. Auch Harrison Reed (17.) überwand David Miserotti-Böttcher im Indians-Tor. Im zweiten Drittel ließen die Gäste eine 4:3-Überzahl ungenutzt, waren ohnehin im Powerplay weniger zwingend als die Hanseaten. Das nächste Tor fiel etwas später auf der anderen Seite. Carl Zimmermann (39.) gelang das 3:0. In der 51. Minute erhöhte Reed auf 4:0 und sorgte damit für die Entscheidung. Reed (55.) gelang auch der 5:0-Endstand