13. Januar 2020 / 08:58 Uhr

Blasewitzer Tennisspieler Mark Tanz gewinnt erste Elbflorenz Open

Blasewitzer Tennisspieler Mark Tanz gewinnt erste Elbflorenz Open

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
Tennis Ostliga - 1. Herren des TC RC Sport Leipzig spielen gegen Berliner SV 1892.
Mark Tanz (TC Blau-Weiß Blasewitz) siegt bei den Elbflorenz Open in Dresden. © Christian Nitsche
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Beim Tennis-Ranglistenturnier Elbflorenz Open hat der Dresdner und Serienmeister Mark Tanz gesiegt. Im Halbfinale gewann der Spieler vom TC Blau-Weiß Blasewitz gegen den an Nummer eins gesetzten Lars Johannes.

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Dresden. Bei der Premiere des vom Sportpark Dresden ausgerichteten Tennis-Ranglistenturniers Elbflorenz Open erkämpften am Sonntagnachmittag in der Pappritzer Tennishalle die erst 17-jährige Potsdamerin Sofyiya Afandieva und der 32-jährige Dresdner Mark Tanz (Blau-Weiß Blasewitz) die begehrten Trophäen.

Sachsens Serienmeister Mark Tanz sorgte mit seinem Turniersieg vor heimischer Kulisse für eine Überraschung, denn er war nur an Nummer drei gesetzt. Dabei wäre für ihn ein junger Leipziger schon in der zweiten Runde fast zum Stolperstein geworden. Denn gegen den 17-jährigen Tristan Nitschke (Leipziger TC 1990) verlor Tanz den ersten Satz und musste nach über zweistündiger Spielzeit im Match-Tiebreak sogar einen Matchball abwehren. Doch mit 5:7, 6:3, 11:9 rettete sich Tanz hauchdünn ins Ziel.

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Auf dem weiteren Weg ins Endspiel gab der Dresdner keinen Satz mehr ab, warf im Halbfinale den an Nummer eins gesetzten Lars Johannes (DJK Sulzbachtal/Saarland) klar 6:4, 6:2 aus dem Rennen. Auch im Endspiel feierte er gegen den 19-jährigen Joshua Kugel (Grün-Weiß Nikolassee) einen ungefährdeten 6:3, 6:4-Sieg. „Ich bin selbst etwas überrascht, dass es bei mir so gut läuft. Natürlich freue ich mich riesig, dass ich gleich mit einem Turniersieg ins neue Jahr gestartet bin“, jubelte Tanz danach völlig zu Recht.

Auch eine junge Dresdnerin hat ihr Soll voll erfüllt, auch wenn es für die 13-jährige Sachsen-Meisterin Clara-Marie Schön (Blau-Weiß Blasewitz) noch nicht ganz zum Turniersieg reichte. Doch auch der Einzug ins Halbfinale stellt bei der sehr starken Konkurrenz einen tollen Erfolg dar. Auch der späteren Turniersiegerin Sofiya Afendieva lieferte die Blasewitzerin einen großen Kampf, den sie nur hauchdünn mit 5:7, 6:7 verlor.

Rolf Becker