01. April 2019 / 18:15 Uhr

Blau-Gelb Falkensee gewinnt Derby - Fortuna-Reserve "guckt in die Röhre" (mit Galerie)

Blau-Gelb Falkensee gewinnt Derby - Fortuna-Reserve "guckt in die Röhre" (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Falkensee Straße der Einheit Foto: Tanja M. Marotzke
Blau-Gelb Falkensee setzte sich im Derby gegen den SV Dallgow durch. © Tanja M. Marotzke
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Kreisoberliga Havelland: Der 21. Spieltag in der Zusammenfassung.

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Blau-Gelb Falkensee - SV Dallgow 5:2 (3:2). Tore: 1:0 Simon Kostian (4.), 2:0 Tim Klützke (8.), 2:1 Nils Pinkert (14.), 3:1 Nicola Piontek (44.), 3:2 Steven Boley (45.+3), 4:2 Moritz Wieck (47.), 5:2 Tim Klützke (66.). Zuschauer: 100. „Blau-Gelb hat absolut verdient gewonnen“, befand Uwe Timmel aus der Dallgower Abteilungsleitung. „Wir haben nicht unseren glücklichsten Tag erwischt und mussten zudem auch noch den Ausfall von Patrick Kossmann verkraften, der mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste.“ Blau-Gelb-Trainer Thomas Achterberg freute sich über eine „tolle Mannschaftsleistung“

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In Bildern: Blau-Gelb Falkensee schlägt den SV Dallgow

Der SV Dallgow (grüne Trikots) unterliegt am 21. Spieltag der Kreisoberliga Havelland Blau-Gelb Falkensee (gelbe Trikots) mit 2:5. Zur Galerie
Der SV Dallgow (grüne Trikots) unterliegt am 21. Spieltag der Kreisoberliga Havelland Blau-Gelb Falkensee (gelbe Trikots) mit 2:5. © Tanja M. Marotzke

SV Roskow - Eintracht Falkensee 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Fabian Fritsch (63.). Rote Karte: Christian Stein (SV Roskow, 90.+1). Zuschauer: 75. Durch diesen knappen Auswärtserfolg - bei dem Routinier Fabian Fritsch der einzige Treffer des Tages gelang - haben die Eintracht-Kicker wieder die Tabellenspitze übernommen und liegen aktuell einen Punkt vor Dallgow und zwei Zähler vor Lokalrivale Blau-Gelb Falkensee. Eintracht-Coach René Hübner sah eine "ausgeglichene Partie" mit Chancenvorteilen für sein Team. SVR-Kicker Christian Stein holte sich nach einem rüden Foulspiel an Falkensees Torjäger Jan Kibbieß in der Nachspielzeit noch eine Rote Karte ab.

Empor Schenkenberg - Juventas Crew Alpha 4:3 (2:1). Tore: 1:0 Martin Rebesky (25.), 2:0 Florian Linke (29.), 2:1 Stefan Trebes (35.), 3:1 Chris Mahnke (62.), 4:1 Rico Schilling (68.), 4:2 Marten Strehl (72.), 4:3 Florian Krüger (84.). Zuschauer: 65. Nach dem 7:6 für Alpha im Hinspiel boten beide Teams erneut ein Spektakel. „Die erste Halbzeit war aber richtig schlecht von uns, nach der Pause wurde es besser. Am Ende ein knapper, aber verdienter Sieg“, sagte Empor-Mannschaftsleiter Mario Mieland. Alpha-Coach Ralf Baierl zeigte sich mit dem Auftritt seines Teams trotz der Niederlage zufrieden. „Wir haben am Ende einen Fehler zu viel gemacht, können aus dem Spiel aber dennoch viel Positives mitnehmen.“

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Die Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Havelland. © SPORTBUZZER-Grafik

SV Germania Berge - SG Eintracht Friesack 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Sharo Aziz Habib (24., Strafstoßtor), 1:1 Leon Raue (68., Strafstoßtor), 1:2 Erik Becker (72.). Gelb-Rote Karte: Stefan Robowsky (SV Germania Berge, 90.+3). Zuschauer: 253. Vor 253 Zuschauern fand die Eintracht in Berge nie so recht zum eigenen Spiel. Trotzdem führten die Gäste aus der Fliederstadt, durch einen verwandelten Foulelfmeter von Sharo Habib, zur Pause glücklich mit 1:0. Im ersten Durchgang hatte Berge mehr vom Spiel, scheiterte in der Offensive aber mehrfach am guten Eintracht-Keeper Stefan Thomas oder am eigenen Unvermögen. Nach dem Wechsel erzielte Leon Raue für die Gastgeber durch einen zweifelhaften Foulelfmeter den Ausgleich. Doch Friesack antwortete nur wenige Minuten später, mit einem Wahnsinnsfreistoß, welchen Erik Becker von der Mittellinie aus direkt im Tor der Gastgeber versenkte. In der hitzigen Schlussphase gab es keinen weiteren Treffer mehr, obwohl die Gastgeber in der Nachspielzeit noch die große Chance zum Ausgleich hatten. Doch Thomas hielt einen Strafstoß und rettete damit den knappen und etwas glücklichen Sieg der Friesacker Eintracht.

SG Blau-Weiß Beelitz - FC Stahl Brandenburg II 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Steffen Kräuter (63.). Gelb-Rote Karte: Rino Loth (Blau-Weiß Beelitz, 90.+4). Zuschauer: 68. Routinier Steffen Kräuter machte mit seinem Treffer nach einer guten Stunde den ersten Stahl-Sieg der Rückrunde perfekt. „Wir haben es endlich mal hinbekommen, unsere Leistung über zwei Halbzeiten abzurufen und uns den Erfolg verdient“, freute sich Brandenburgs Trainer Nico Wilhelm, der selbst wieder 90 Minuten auf dem Platz stand.

Fortuna Babelsberg II - SV Alemania Fohrde 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Robert Schütze (28.), 1:1 Mirsad Muratovic (60.), 1:2 Maik Möhring (71.). Zuschauer: 61. Und täglich grüßt das Murmeltier: Wie so oft in den vergangenen Wochen waren die Babelsberger das spielbestimmende Team und hatten mehr Chancen als der Gegner. „Der nimmt trotzdem wieder die Punkte mit und wir gucken in die Röhre“, ärgerte sich Fortuna-Trainer Maik Troschinski.

In Bildern: Fortuna Babelsberg II unterliegt SV Alemania Fohrde mit 1:2

Fortuna Babelsberg II (weiße Trikots) unterliegt am 21. Spieltag der Kreisoberliga Havelland dem SV Alemania Fohrde (grüne Trikots) mit 1:2. Zur Galerie
Fortuna Babelsberg II (weiße Trikots) unterliegt am 21. Spieltag der Kreisoberliga Havelland dem SV Alemania Fohrde (grüne Trikots) mit 1:2. © Benjamin Feller

SV Ruhlsdorf – RSV Eintracht 1949 II 0:2 (0:2). Tore: 0:1 Philipp Wallmeier (15.), 0:2 Paul Langleist (38.). Zuschauer: 40. Das Schlusslicht aus Ruhlsdorf brachte die favorisierten Gäste im Derby kaum einmal in ernsthafte Bedrängnis. Die RSV-Reserve zeigte insbesondere in der ersten Hälfte, wie man schnell zum Erfolg kommt. So beim 1:0 in der 15. Minute, als Patryk Manczyk nach einer Balleroberung am eigenen Strafraum Philipp Wallmeier mit einem präzisen Pass auf die Reise schickte. Der ließ die Abwehr der Ruhlsdorfer hinter sich und traf mit einem Lupfer über Keeper Toni Ölke. Das 2:0 fiel nach einer Ecke. Nach Zusammenspiel des gut aufgelegten David Sommer mit Julien Fitzlaff auf der linken Seite war Paul Langleist (38.) nach einer präzisen Flanke per Kopf erfolgreich. Die zweite Hälfte hatte nicht mehr viel zu bieten. Ruhlsdorf mühte sich redlich, aber die Eintracht-Abwehr war immer Herr der Lage. Nach vorn hatten die Gäste am Ende noch einige Möglichkeiten, es fiel aber kein Treffer mehr.