05. Januar 2020 / 16:21 Uhr

Blau-gelbe Ränge beim Ur-Krostitzer-Masters - Lok Leipzig tut sich schwer

Blau-gelbe Ränge beim Ur-Krostitzer-Masters - Lok Leipzig tut sich schwer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
0501 Uri
Platz Drei in der Gruppe bedeutet für Lok Leipzig: Rot-Weiß-Erfurt wartet als erster Gegner in der Finalrunde. © Alexander Prautzsch
Anzeige

Der 1. FC Lok Leipzig muss beim Ur-Krostitzer-Master um die Titelverteidigung bangen. Nach der Vorrunde belegten die Probstheidaer nur Platz drei in ihrer Gruppe.

Anzeige
Anzeige

Gut 1400 Zuschauer hatten sich zum traditionellen Hallenturnier eingefunden, um ihr Team ab 13.30 Uhr in der Gruppenphase zu unterstützen. Lautstark und auffällig neben den Fans aus Probstheida auch die Anhänger vom SV Grün-Weiß Wörlitz, die sich zu Beginn direkt mit den Drittligisten vom Halleschen FC messen mussten.

Viele der großen Namen des Aufstiegskandidaten standen nicht mit auf der Platte, dennoch ließen die Hallenser gegen ihre Kreisoberliga-Konkurrenz nichts anbrennen. Ein deutliches 6:1 stand am Ende gegen die Wörlitzer. Einen besseren Einstieg in das Turnier schafften die Gastgeber aus der Kreisklasse. Der SV Leipzig Nord-West unterlag zwar den Regionalligisten aus Erfurt, gönnte den Rot-Weißen aber nur ein einziges Tor in der zehnminütigen Partie und machte es bis zum Ende spannend.

DURCHKLICKEN: Bilder von den Vorrundenspielen beim Ur-Krostitzer-Masters

Die Ur-Krostitzer-Masters 2020: Die Vorrunde in Bildern. Zur Galerie
Die Ur-Krostitzer-Masters 2020: Die Vorrunde in Bildern. © Alexander Prautzsch
Anzeige

Ein Kasten für Thekla

Der erste Auftritt des Titelverteidigers Lok Leipzig verlief gegen den Landesklassisten SSV Markranstädt erwartungsgemäß reibungslos und zur Freude Wolfgang Wolfs auch verletzungsfrei. 3:1 gewannen seine Spieler, die er für diesen Sonntag in die Obhut von Co-Trainer Nicky Adler gab. Unter anderem Maik Salewski und Sascha Pfeffer waren für die Hallenmasters nominiert, aber auch ganz frische Gesichter präsentierten sich den mitgereisten Anhängern aus Probstheida: Moritz Butzke, Johannes Pistol und Mika Drutschmann. Drei A-Jugendliche, um Eindruck zu machen. Doch die Jüngsten des gesamten Turniers hatten zu kämpfen mit der Härte der Erwachsenen, als sie gemeinsam mit Marcel Wagner, auch 2001 geboren, auf dem Parkett standen und innerhalb kurzer Zeit stark in Bedrängnis kamen.

Überschattet wurde das Turnier von einer schlechten Nachricht aus dem Lazarett, denn Benjamin Kirsten ist auf eine Meniskustransplantation angewiesen. Operiert werde, sobald er einen Spender hat, so Wolf konsterniert.

Auch für den SV Leipzig-Thekla gestaltete sich der Einstieg schwierig. Der ZFC Meuselwitz blieb gnadenlos und sicherte sich mit 4:1 einen deutlichen Sieg. Pierre Engel bewies jedoch gutes Timing und verschaffte seiner Truppe aus Thekla mit dem 15. Turniertreffer einen Kasten Ur-Krostitzer.

Mehr zum Ur-Krostitzer-Masters 2020

Deutliche Niederlage gegen Meuselwitz

Nach vier gespielten Partien wurde bereits deutlich, dass die Favoriten des Turniers ihre Rollen unterstreichen wollten – so war es keine Überraschung, dass die Leipziger Gastgeber vom Halleschen FC abgeschossen wurden. 7:0 das schmerzhafte Ergebnis für den 37-jährigen Keeper Marcus Liesche, der knapp doppelt so alt ist wie die Jüngsten im Aufgebot des Drittligisten. „Es wäre schlimm, wenn man den Leistungsunterschied nicht sehen würde“, ärgert er sich nicht allzu sehr. „Der Spaß ist im Vordergrund. Und als Torwart kannst du in solchen Spielen eigentlich auch nur gewinnen, sobald du ein zwei Bälle hältst.“

Spannung kam erst in der Begegnung zwischen dem ZFC Meuselwitz und dem SSV Markranstädt auf, der in den vergangenen Jahren immer wieder bemerkenswerte Leistungen zeigte. Nach einer ausgeglichenen Partie rang Lokalmatador Markranstädt mit Unterstützung der Halle Meuselwitz die Führung ab und gewann das Gruppenspiel mit 2:1.

Das erste Regionalligaduell bestritten zum Ende der Gruppenphase der 1. FC Lok Leipzig gegen ZFC Meuselwitz, die nicht nur den hochmotivierten Lok-Kader sondern auch die Halle gegen sich hatten. Davon ließ sich der ZFC aber nicht abhalten und präsentierte sich in dem körperbetonten Spiel sehr torgefährlich. Nach der 0:4-Niederlage wurde es deutlich ruhiger im Lok-Block. Als Gruppendritter trafen die Blau-Gelben damit auf den nächsten Regionalligisten im Viertelfinale, Rot-Weiß Erfurt. Anton Kämpf und Tilman Kortenhaus

Hier #GABFAF-Supporter werden

Der Amateurfußball braucht dringend Hilfe! #GABFAF setzt sich bei Verbänden, Politikern und Sponsoren für die Amateurklubs ein. Für vernünftige Duschen, Umkleiden, Plätze, Flutlicht. Für mehr Respekt. Trage Dich hier kostenlos ein, wenn Du dieses Anliegen unterstützt. Du bekommst unseren exklusiven Newsletter und hast jeden Monat die Chance auf 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN