08. Juni 2019 / 08:58 Uhr

Blasewitzer Tennis-Damen bezwingen Essen-Bredeney im Waldpark souverän mit 8:1

Blasewitzer Tennis-Damen bezwingen Essen-Bredeney im Waldpark souverän mit 8:1

DNN
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Andrea Petkovic gab sich bei ihrem ersten Auftritt für Blasewitz keine Blöße und gewann gegen Victoriya Tomova mit 6:4, 6:0.
Andrea Petkovic gab sich bei ihrem ersten Auftritt für Blasewitz keine Blöße und gewann gegen Victoriya Tomova mit 6:4, 6:0. © Steffen Manig
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Mit dem 8:1-Sieg gegen Essen-Bredeney gehen die Tennis-Damen von Blau-Weiß Blasewitz einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

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Dresden. Blau-Weiß Blasewitz ist gestern dem Klassenerhalt in der 1. Tennis-Bundesliga der Damen einen weiteren Schritt näher gekommen. Vor der für ein Freitag-Spiel rekordverdächtigen Kulisse von 1200 Zuschauern feierte der Neuling auf der Anlage im Waldpark gegen den bisherigen Tabellenzweiten TC Bredeney Essen einen sensationell klaren 8:1-Sieg.

„Natürlich wollten wir dieses Spiel gewinnen, doch dass das eine so klare Sache wird, das hatten wir nie und nimmer für möglich gehalten. Alle Spielerinnen verdienten sich für ihre sportliche, aber auch kämpferische Leistung ein ganz dickes Lob. Mein ganz besonderer Dank gilt aber auch den so zahlreich gekommenen Zuschauern, die alle Spielerinnen hervorragend unterstützten“, freute sich der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse nach einem für Blasewitz in jeder Hinsicht vollauf gelungenen Tag.

DURCHKLICKEN: Bilder vom ersten Spiel von Andrea Petkovic für den TC Blau-Weiß Blasewitz am 07. Juni 2019

Andrea Petkovic vom TC Blau-Weiß Blasewitz besiegt Victoriya Tomova vom TC Bredeney Essen mit 6:4 und 6:0. Zur Galerie
Andrea Petkovic vom TC Blau-Weiß Blasewitz besiegt Victoriya Tomova vom TC Bredeney Essen mit 6:4 und 6:0. ©
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Erstmals in dieser Saison konnten die Dresdnerinnen mit ihrer neuen Doppelspitze antreten, und das zahlte sich auch sehr positiv aus. Allerdings ging es im ersten Durchgang noch relativ eng zu. Besonders schwer tat sich die Blasewitzer Nummer zwei Kristyna Pliskova mit der Niederländerin Richel Hogenkamp. Die 1,84 Meter große Tschechin schlug zwar sehr gut auf, die Linkshänderin leistete sich aber auch viele Fehler. So verlor sie den ersten Satz mit 4:6, kämpfte sich aber mit dem 6:3 im zweiten Satz in den Match-Tiebreak. Den gewann sie mit 10:6 und sorgte damit schon für die 2:0-Führung.

Argentinierin Paula Ormaechea sorgt für 1:0-Führung

Zuvor hatte bereits die 27-jährige Argentinierin Paula Ormaechea, die erst am Tag zuvor beim ITF-Turnier im polnischen Thorn ausgeschieden war und zu Mitternacht in Dresden war, für die 1:0-Führung gesorgt. Danach erhöhte das 33-jährige Blasewitzer Urgestein Zuzana Zalabska auf 3:0.

Mit besonderer Spannung wurde natürlich der erste Auftritt von Andrea Petkovic in Dresden erwartet. Das 31-jährige deutsche Tennis-Ass wurde auf dem Center Court begeistert begrüßt und nach ihrem 6:4, 6:0-Sieg gegen die Bulgarin Victoriya Tomova frenetisch gefeiert. Ihr Punktgewinn bedeutete schon vorzeitig den Blasewitzer Gesamtsieg, da fast zeitgleich auch die 26-jährige Tschechin Denisa Allertova ihr Einzel gewann. Da auch noch die 20-jährige Rumänin Andreea Amalia Rosca siegte, ging Blasewitz mit einer 6:0-Führung in die Doppel.

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Die bauten Andrea Petkovic/Kristyna Pliskova und Denisa Allertova mit ihrer nur im Doppel eingesetzten tschechischen Landsfrau Petra Krejsova mit ihren Siegen auf 8:0 aus. Auch Andreea Amalia Rosca und die 19-jährige Deutsche Lara Schmidt hatten schon zwei Matchbälle, verloren aber hauchdünn im Match-Tiebreak. Damit erkämpfte Essen wenigstens noch den Ehrenpunkt.

Sieg ist noch keine Garantie für den Klassenerhalt

Der schmälert nicht die tolle Gesamtleistung der Blasewitzer Mannschaft. Als aber die Ergebnisse der beiden übrigen Spiele in der 1. Bundesliga bekannt wurden, war klar, dass auch der hohe Sieg noch keine hundertprozentige Garantie für den Blasewitzer Klassenerhalt ist. Um ganz sicher zu gehen, muss nun am Sonntag ab 11 Uhr noch ein Sieg gegen den Spitzenreiter TC Bad Vilbel her. „Auch wenn das die Spannung noch einmal deutlich erhöht, darauf hätten wir natürlich gerne verzichtet“, unterstreicht Sven Grosse.

Unabhängig davon geht man bei den Verantwortlichen im Waldpark dennoch sehr zuversichtlich in dieses „Endspiel“. Der Blasewitzer Chettrainer Tomas Jiricka sagt auch warum: „Wir können das Spiel mit der gleichen Mannschaft bestreiten, die heute den klaren Sieg gegen Essen errang. Hinzu kommt auch noch die Russin Varvara Flink, die am Sonntag vom WTA-Turnier im kroatischen Bol zurück ist.“

Von Rolf Becker

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