12. Oktober 2020 / 18:26 Uhr

Blau-Weiß Dahlewitz: Der Titelverteidiger setzt ein Ausrufezeichen

Blau-Weiß Dahlewitz: Der Titelverteidiger setzt ein Ausrufezeichen

Frank Neßler und Lars Sittig
Märkische Allgemeine Zeitung
Im Viertelfinale: Blau-Weiß Dahlewitz hat eine weitere Hürde auf dem Weg Richtung Titelverteidigung genommen.
Im Viertelfinale: Blau-Weiß Dahlewitz hat eine weitere Hürde auf dem Weg Richtung Titelverteidigung genommen. © Max Pohl
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Kreispokal Dahme/Fläming: Der SV Blau-Weiß Dahlewitz bezwingt den MTV Wünsdorf mit 7:2 – der FSV Admira siegt 3:1 gegen Union Bestensee.

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Torreiches Achtelfinale des Fußball-Kreispokales Dahme/Fläming: In der Runde der letzten 16 Mannschaften fielen allein in den drei Partien SG Glienick gegen den Ludwigsfelder FC II (2:5), SV Siethen gegen die SG Niederlehme (2:6) und Blau-Weiß Dahlewitz gegen den MTV Wünsdorf (7:2) 24 Treffer. Vor allem Titelverteidiger Dahlewitz setzte mit dem deutlichen Sieg gegen den eine Liga höher spielenden MTV ein Ausrufezeichen. Mit dem 3:1-Heimsieg des FSV Admira 2016 gegen den Grün-Weiß Union Bestensee ging auch dieses Duell zwischen einem Kreisoberligisten und einem Landesklasseteam für die eine Liga niedriger spielende Vertretung aus.

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Blau-Weiß Dahlewitz - MTV Wünsdorf 7:2 (6:0). Tore: 1:0 Philipp Göing (9.), 2:0 Benjamin Lehmann (11.), 3:0, 4:0 Pascal Hannemann (15., 16./Strafstoß), 5:0, 6:0 Niklas Rosenberg (30., 33.), 6:1 Daniel Hoffmann (54.), 7:1 Fabian Szkoda (83.), 7:2 Justin Böhlicke (88./Strafstoß). Zuschauer: 125. „Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg“, sagte Blau-Weiß-Trainer Dirk Kasprzak nach der Partie am Sonntagnachmittag. „Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit deutlich dominiert. Wir haben gut, zielstrebig und ohne Schnörkel zum gegnerischen Tor kombiniert und verdient deutlich geführt.“ Nur sei es dann schwierig gewesen, die Spannung auch in der zweiten Spielhälfte so weiter aufrechtzuerhalten.

In Bildern: Blau-Weiß Dahlewitz siegt 7:2 gegen den MTV Wünsdorf.

Titelverteidiger und Kreisoberligist Blau-Weiß Dahlewitz bezwingt den MTV Wünsdorf aus der Landesklasse Ost im Kreispokal-Achtelfinale mit 7:2. Zur Galerie
Titelverteidiger und Kreisoberligist Blau-Weiß Dahlewitz bezwingt den MTV Wünsdorf aus der Landesklasse Ost im Kreispokal-Achtelfinale mit 7:2. © Max Pohl

FSV Admira 2016 – Grün-Weiß Union Bestensee 3:1 (1:0). Tore: 1:0 Andreas Briesemeister (9.), 2:0 Andre Hönow (54.), 2:1 Gustav Lemke (58.), 3:1 Daniel Kemnitz (72.). Gelb-Rote Karte: Union Bestensee (63.). Zuschauer: 140. „Es war ein hart umkämpftes Spiel, das wir aber völlig verdient gewonnen haben“, sagte Stephan Eggert, der Trainer des FSV Admira 2016 nach dem Erfolg und begründete: „Weil wir die besseren Torchancen hatten und die geschlossenere Mannschaftsleistung abgeliefert haben.“

SV Teupitz Groß/Köris – Grün-Weiß Großbeeren 0:2 (0:0). Tore: 0:1, 0:2 Fabian Goldhahn (75., 81.). Zuschauer: 45. Grün-Weiß-Trainer Ronald Schäfer: „Einer sehr engagierten Leistung meines Teams in der ersten Hälfte folgte noch eine Steigerung nach der Pause, in der dann folgerichtig auch die spielentscheidenden Treffer fielen.“ RSV Waltersdorf – MSV Zossen 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Lukas Reule (28.), 0:2 James Czesky (51./Strafstoß). Gelb-Rote Karte: RSV Waltersdorf (67.). Zuschauer: 82.

SV Siethen – SG Niederlehme 2:6 (1:4). Tore: 0:1 Florian Lindner (5.), 0:2 David Vogel (16.), 1:2 Nico Röseler (23.), 1:3 Florian Kluwe (27.), 1:4 Thomas Zupp (33./Strafstoß), 1:5 Elias Schlehahn (48./Eigentor), 2:5 Röseler (66.), 2:6 Lukas Stothut (70.). Zuschauer: 90. „Der Erfolg fällt unter die Kategorie Arbeitssieg. Ohne zu glänzen, sind wir verdient ’ne Runde weitergekommen“, sagte SGN-Trainer Stephan Rosenberg. „Insgesamt war es eine sehr faire Partie. Ein Kompliment muss man den Platzwarten machen – der Rasen ist allererste Sahne gewesen.“

Jubel bei der SG Niederlehme – das Team hat sich beim SV Siethen  durchgesetzt.
Jubel bei der SG Niederlehme – das Team hat sich beim SV Siethen durchgesetzt. © Privat

SG Glienick – Ludwigsfelder FC II 2:5 (0:1). Tore: 0:1 Aaron Rudat (35.), 0:2 Kevin Köhler (47.), 1:2 Patrick Parschat (55.), 1:3 Köhler (79.), 1:4 Tom Jacobs (83.), 2:4 Parschat (87.), 2:5 Manuel Hildebrandt (90.+1). Zuschauer: 98. LFC-Coach Christian Breitkopf: „Nach einer sehr souveränen ersten Halbzeit verpassten wir die Entscheidung. Nach dem Anschlusstreffer wurde Glienick offensiver und hatte durchaus den Ausgleich auf dem Fuß. Unser Torwart Christian Schlesing hielt in 1:1-Situationen ganz stark. Anschließend sorgten wir dann doch für die Entscheidung.“

VfB Trebbin II – Eintracht Miersdorf/Zeuthen II 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Daniel Tauchmann (36.), 0:2 Gordon Burmeister (47.), 1:2 Maurice Beißert (56.). Zuschauer: 46. „Trebbin versuchte, anfangs mitzuspielen, aber im Laufe der ersten Halbzeit wurden wir immer dominanter“, urteilte Eintracht-Trainer Thomas Jacob. Angesichts von drei Aluminium-Treffern und einigen weiteren guten Torchancen fiel die Führung zur Pause noch zu gering aus. Das 2:0 gelang dann kurz nach Wiederbeginn – aber die Trebbiner verkürzten nach einem ihrer Konter. Es folgten gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Am Ende warf der VfB alles nach vorne. „Sie scheiterten aber an unserem sehr gut aufgelegten Torwart Sebastian Vogel“, sagte Jacob. „Großes Kompliment an den Gegner, der bis zum Schluss alles gegeben hat.“

SG Großziethen II - Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen 0:2 (0:1). Tore 0:1 Mattis Reszat (18.), 0:2 Matthis Reszat (62.). Zuschauer 80. „Die Mannschaft hat das taktisch super umgesetzt“, lobte Grün-Weiß-Trainer Robert Lewandowski sein Team nach der Partie. „Wir wollten Großziethen kommen lassen und auf unsere Möglichkeiten warten. So konnten wir durch die Nadelstiche, die wir setzten, ins Viertelfinale einziehen.“

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RSV Waltersdorf – MSV Zossen 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Lukas Reule (28.), 0:2 James Czesky (51./Strafstoß). Gelb-Rote Karte: RSV Waltersdorf (67.). Zuschauer: 82. Die Gäste kamen souverän weiter. „Der Gegner hat sehr robust gespielt, aber mein Team hat sich davon nicht beeindrucken lassen“, sagte Zossens Coach Sven Schröder, der mit der Chancenverwertung seiner Elf etwas haderte. Lob fand er für die gute Leistung der Schiedsrichter.