14. Januar 2019 / 08:44 Uhr

Blau-Weiß Zschachwitz ist neuer Meister unterm Dach

Blau-Weiß Zschachwitz ist neuer Meister unterm Dach

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
32.Hallenmeisterschaft Herren in der Energieverbundarena in Dresden
Timo Hoffstadt vom Dresdner SC überspringt den Zschachwitzer Torwart Paul Schramm. © Steffen Manig
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Der FV Blau-Weiß gewinnt das 32. Dresdner Hallenchampionat. Stadtoberliga-Spitzenreiter Dresdner SC scheidet vorzeitig aus

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Dresden. Der FV Blau-Weiß Zschachwitz, derzeit Tabellendritter der Sparkassenoberliga, ist der neue Futsal-Stadtmeister bei den Herren. Im Endspiel besiegten die Schützlinge von Trainer Jürgen Fischer den SV Helios 24 Dresden mit 5:1. „Die Zschachwitzer waren im Finale einfach cleverer, haben das Spiel gemacht, was wir eigentlich machen wollten. Aus einer sicheren Abwehr heraus schnelle Gegenstöße ankurbeln, die zum Erfolg führten. Wenn aber einer vor dem Turnier gesagt hätte, dass wir bis ins Endspiel kommen, wäre ich sofort einverstanden gewesen“, sagte Helios-Trainer Sebastian Böhme.

Bei den Zschachwitzern zeigte sich Coach Jürgen Fischer doch einigermaßen erstaunt über den Erfolg. Zwar hatte der Hallensprecher in der gut gefüllten Ballspielhalle der Energieverbund-Arena schon zu Turnierbeginn die Blau-Weißen als Mitfavorit angekündigt, doch Fischer wollte davon nichts hören: „Wir haben nur zwei Wechsler mit, andere kommen mit vier, fünf Wechselspielern. Da wird uns die Puste bald ausgehen.“ Der 52-Jährige irrte sich. Im Gegenteil – Zschachwitz wurde von Spiel zu Spiel besser.

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Der FV Blau-Weiß Zschachwitz sicherte sich durch einen 5:1-Erfolg im Finale gegen den SV Helios 24 Dresden die Hallenstadtmeisterschaft. Zur Galerie
Der FV Blau-Weiß Zschachwitz sicherte sich durch einen 5:1-Erfolg im Finale gegen den SV Helios 24 Dresden die Hallenstadtmeisterschaft. ©
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Torwart Paul Schramm wurde nicht zu unrecht zum besten Schlussmann der Endrundenveranstaltung gewählt. Routinier Daniel Dittmann hielt die Mannschaft zusammen und sorgte immer wieder für Kabinettstückchen und Nicklas Pörsel avancierte zum besten Turnierschützen mit sieben Treffern.

Die erste Partie in der Gruppenphase verloren die Zschachwitzer noch gegen den Dresdner SC mit 0:1. Es blieb die einzige Niederlage für Blau-Weiß, aber auch der einzige Sieg für den DSC. Nach einem 2:2 gegen Post und einem 0:4-Debakel gegen Helios schied der Tabellenführer der Stadtoberliga aus. „Ich bin wirklich sauer. Wir wollten gewinnen. Da braucht auch keiner mit Ausreden zu kommen, wir haben das sehr ernst genommen und sind maßlos enttäuscht“, sagte DSC-Coach Michael Wege.

Im Halbfinale warf Zschachwitz dann Titelverteidiger Loschwitz mit einem 3:0 aus dem Rennen. Zwischen Helios und Hellerau entschied das Duell vom Siebenmeterpunkt. Torwart Paul Engelmann sorgte mit drei parierten Strafstößen für den Finaleinzug der Helios-Truppe.

Das Spiel um den dritten Platz entschied der VfB Hellerau-Klotzsche mit einem 3:1 gegen den SV Loschwitz. Eine Woche zuvor hatten sich 28 Mannschaften aus der Stadtoberliga sowie den Stadtligen A und B um die acht Endrundenplätze beworben.

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