25. November 2019 / 08:49 Uhr

Blau-Weiß Zschachwitz und der SV Sachsenwerk feiern Kantersiege

Blau-Weiß Zschachwitz und der SV Sachsenwerk feiern Kantersiege

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
Rocco Bischoff vom SV Helios kann die 1:6-Pleite gegen den SV Sachsenwerk kaum fassen.
Rocco Bischoff vom SV Helios kann die 1:6-Pleite gegen den SV Sachsenwerk kaum fassen. © Steffen Manig
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Der neue Tabellenführer SV Sachsenwerk ließ dem SV Helios beim 6:1 keine Chance. Mit dem gleichen Resultat setzte sich Zschachwitz bei der SG Weißig durch. Der Radeberger SV verlor überraschend mit 2:3 gegen Gebergrund-Goppeln. 

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Dresden. Die SG Weißig kassierte am 12. Spieltag der Fußball-Stadtoberliga eine deftige 1:6 (1:2)-Niederlage gegen Blau-Weiß Zschachwitz. Allerdings standen dem Weißiger Trainer Thomas Klippel nur elf Spieler zur Verfügung, die Ersatzbank blieb verwaist. „Ich habe normalerweise 24 Mann im Kader. Heute war es extrem krass. Zahlreiche Verletzte, dazu Urlauber oder Spieler, die wegen des Studiums anderweitig beschäftigt waren. Es ist eben Volkssport“, sagte der Coach.

Um die Mannschaft überhaupt voll zu bekommen, musste der 44-jährige Mike Donner aushelfen, der zuvor schon bei den Altherren zu Einsatz kam. Phil Wollny verletzte sich noch in der ersten Halbzeit und musste passen. Insofern war auch die Siegesfreude bei den Zschachwitzern eher verhalten. „Wir kennen solche Tage doch auch, können uns in die Lage der Weißiger bestens hineinversetzen“, erklärte Trainer Jürgen Fischer.

Zschachwitz zieht nach der Pause davon

Immerhin waren die Hausherren durch William Schult in der sechsten Minute in Führung gegangen. „Die ersten Minuten waren gut. Dann bekommen wir durch einfache Fehler die Gegentore“, sagte Klippel. Steffen Voigt gelang der Ausgleich (10.), zwei Minuten vor der Halbzeitpause traf Tom Winter zum 2:1. In den zweiten 45 Minuten bauten die Blau-Weißen ihren Vorsprung weiter aus. Adam Grohmann (52.), Voigt (65.), Winter (84.) und der 19-jährige Marvin Ziegler (89.) erhöhten auf 6:1.

Mit dem gleichen Ergebnis ging der SV Helios gegen den neuen Tabellenführer SV Sachsenwerk unter. Zur Pause stand es noch 1:1 – Daniel Vollmer schoß die Gäste in Front (22.), Rocco Bischoff gelang der Ausgleich (35.). Nach dem Seitenwechsel liefen die Sachsenwerker zu Hochtouren auf. Daniel Fiedler (53., 81.), Fabian Zill (58.), Felix Herrmann (71.) und Sebastian Richter (89.) machten das halbe Dutzend voll.

„Ich bin völlig satt“, sagte Helios-Trainer Sebastian Böhme: „Wir machen die gleichen Fehler wie in der Vorwoche beim 1:6 bei Turbine. Das darf nicht passieren. Wir spielen offensiv, aber Fehler im Spielaufbau leiten die Gegentore ein.“

Cossebaude mit starker Teamleistung

Eine überraschende 2:3 (1:1)-Niederlage musste der Radeberger SV gegen Gebergrund Goppeln hinnehmen. So überraschend kam dieses Ergebnis aber für Trainer Frank Selber gar nicht: „Ich habe es stets vorausgesagt. Wir sind in einem Lernprozess mit einer neuformierten Mannschaft. Da wird es Rückschläge geben. Das ist völlig normal.“ Seine Mannen übernahmen durch Markus Scholz in der 18. Minute die Führung, mit dem Pausenpfiff gelang Dario Weber der Ausgleich.

Der 22 Jahre alte Goppelner traf dann in der 54. Minute mit seinem zweiten Tor zum 2:1. Die Schlussphase in Radeberg wurde hektisch. Zunächst kam der RSV durch Christian Richter zum Einstand. Doch der stets agile Benjamin Gnichwitz ließ seine Jungs in der Nachspielzeit jubeln. Unnötig die Rote Karte für seinen Teamkollegen Georg Böhme nach einer Tätlichkeit. „All das, was in den letzten Wochen gut funktioniert hat, ging heute schief. Es gibt halt solche Tage“, lautete das Fazit von Selber.

Eine starke Teamleistung führte zum 3:2 (3:1)-Sieg des TSV Cossebaude bei der SpVgg Löbtau. Das Führungstor der Hausherren durch Paul Richelhof (9.) egalisierte Marco Jäger in der 18. Minute. Richard Richter (26.) und Jäger (40.) erhöhten auf 3:1. „Da waren wir in der Offensive richtig stark“, erklärte Trainer Marco Matthes. In der zweiten Hälfte war dann die Defensive der Cossebauder gefordert. Max Arlt sah nach Meckerns die Rote Karte (59.), im Anschluss traf Matthias Mark zum 2:3 aus Löbtauer Sicht. Die Spielvereinigung warf nun alles nach vorn. „Wir haben den knappen Vorsprung über die Zeit gerettet“, atmete Matthes nach Spielende auf: „Es war eine leidenschaftliche Vorstellung der gesamten Mannschaft.“

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