13. September 2018 / 12:32 Uhr

Blitz-Turnier für den guten Zweck in Heikendorf

Blitz-Turnier für den guten Zweck in Heikendorf

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Die Traditions-Elf der KSV Holstein vor dem Spiel gegen die SC Norderstedt Allstars.
Die Traditions-Elf der KSV Holstein vor dem Spiel gegen die SC Norderstedt Allstars. © Andre Haase
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Fußball spielen für den guten Zweck. Unter diesem Motto steht am Freitagabend das Blitzturnier für die Mukoviszidose e.V. Ab 18 Uhr treten auf dem Sportpark in Heikendorf die Nord-Ostsee-Auswahl, die Holstein-Traditionself und die Altherren Heikendorfer SV im Modus jeder gegen jeden gegeneinander an. „Wir haben jetzt schon im Vorwege knapp 3000 Euro an Spendengeldern durch Sponsoren für das Turnier erhalten. Die Zuschauer zahlen keinen Eintritt, sondern können sich mit einer kleinen Spende beteiligen“, so Initiator und Organisator Bernd Brexendorf.

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Der ehemalige Fußballprofi hat im Jahre 1996 zusammen mit Rudolf Diener und Klaus Gudat die Nord-Ostsee-Auswahl ins Leben gerufen, um mit ehemaligen Fußballgrößen und prominenten Persönlichkeiten für einen wohltätigen Zweck Fußball zu spielen. „Wir waren uns damals schnell einig, dass wir uns für Menschen engagieren, die an der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose erkrankt sind“, sagt Brexendorf. Bisher erspielte die Nord-Ostsee-Auswahl mit ihren Turnieren und Spielen satte 970000 Euro.

„Mein Dank gilt natürlich in erster Linie allen Sponsoren, die uns tatkräftig unterstützen. Die Millionen-Marke bekommen wir in diesem Jahr leider nicht mehr geknackt, aber wir haben am 22. September auf Sylt noch ein Event, dass jetzt im Vorfelde schon mit 5000 Euro gefördert wird. Hinzu kommt, dass alle Aktiven auf Fahrgelder oder Prämien verzichten“, konstatiert Brexendorf.

Gespickt ist die Nord-Ostsee-Auswahl mit Spielern von der Verbandsliga bis hin zur Bundesliga. Klangvolle Namen wie Dieter Hecking, Dirk Bremser, Tobias Homp, Henning Hardt und Dmitrijus Guscinas schnüren die Fußballschuhe für den guten Zweck. „Aber auch aktive Spieler wie Oliver Blazevic vom Verbandsliga-Spitzenreiter SVE Comet streifen sich unser Trikot über“, berichtet der 63-jährige Brexendorf. Als größtes Highlight seit Bestehen der Traditionself bezeichnet der ehemalige Bundesligaprofi von Werder Bremen und heutige Arzt das Spiel gegen den Hamburger SV vor knapp 14 Jahren. „Da ich mit dem damaligen Trainer Frank Pagelsdorf seit langer Zeit befreundet bin, waren wir uns schnell einig, ein Spiel zu organisieren. Der HSV hat auf das Antrittsgeld verzichtet, so dass es ein rundum tolles Event für uns war“, verrät Brexendorf abschließend.

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Nach den Stationen Bayer Leverkusen II, Rot-Weiß Erfurt, SpVgg Greuther Fürth und VfR Aalen verschlug es Dominick Drexler 2016 zum Drittligisten Holstein Kiel. Bei den Störchen bestritt er in den folgenden zwei Spielzeiten 71 Partien und erzielte dabei 21 Tore. Nach dem verpassten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga unterschrieb er zunächst einen Vertrag beim dänischen Meister FC Midtjylland, schloss sich aber bereits drei Wochen später dem 1. FC Köln an. ©
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