13. Februar 2020 / 08:52 Uhr

Bob- und Skeleton-WM: Walthers Vierer-Team ist komplett

Bob- und Skeleton-WM: Walthers Vierer-Team ist komplett

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Bobpilot Nico Walther vom Bobteam Nico Walther aus Freital / Dresden (BSC Sachsen Oberbärenburg); Bobsportler / Bobpilot Nico Walther (* 07. Juni 1990 in Freital) aus Dresden (Lortzingstraße 32, 01307 Dresden) / Altenberg (Dorfstraße 34, 01773 Altenberg), Bobfahrer, Bobsport, Bob, Bobpilot, Pilot, Bobteam Nico Walther (seit 2011), Junioren-Weltmeister (2014 im Zweier), und ehemaliger Rennrodler (seit 1996), Größe: 188 cm, Gewicht: 88 kg, Beruf: Bundespolizist / Polizeimeister bei der Bundespolizei, Verein: Bob Skeleton Club (BSC) Sachsen Oberbärenburg / BSC Sachsen Oberbärenburg, E-Mail: nicowalther@hotmail.de sowie anfrage@bobteamwalther.de, Telefon: 0174/1844609; 
Foto: Daniel Förster *** Local Caption *** Jede Veröffentlichung ist honorarpflichtig (zzgl. 7 % Ust)! Kontakt / BANKVERBINDUNG - Daniel Förster, 0172/2000862, foersternews@aol.com; Kreditinstitut: Ostsächsische Sparkasse Dresden Bankleitzahl: 850 503 00 Kontonummer: 40 00 11 80 78
Nico Walther bereitet sich auf die WM vor. © Daniel Förster
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Die Bob- und Skeleton WM steht kurz bevor. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Ob auch Nico Walther richtig ins WM-Geschehen eingreifen kann, ist noch offen.

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Dresden. Der Countdown für die Bob- und Skeleton-WM in Altenberg (20. Februar bis 1. März) läuft. Die sächsischen Starter gehen in dieser Woche aber getrennte Wege. Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich stieg mit in den Flieger nach Lettland. Denn nachdem sich der 29-Jährige in St. Moritz die große Kristallkugel im Vierer-Gesamtweltcup abholte, will er beim Weltcup-Finale in Sigulda auch den Zweier-Gesamtweltcup und zugleich den EM-Titel verteidigen.

Dabei stehen auf der schwierigen Bahn zwei Wettbewerbe im kleinen Schlitten auf dem Programm. Friedrich, der nur mit den Bremsern Martin Grohkopp und Candy Bauer anreiste, wird nur den ersten bestreiten und danach wieder in die Heimat fliegen, um die letzten Vorbereitungen auf der WM-Bahn im Kohlgrund zu treffen. Bei den Frauen fährt neben Weltmeisterin Mariama Jamanka auch die Oberbärenburger Vizeweltmeisterin Stephanie Schneider um die EM-Medaillen. Zugleich will sie den zweiten Platz im Gesamt-Weltcup vor Jamanka und hinter der US-Amerikanerin Kaillie Humphries verteidigen.

WM-Vorbereitungen in Altenberg

Die anderen Oberbärenburger WM-Starter Nico Walther und Richard Oelsner blieben daheim, bereiten sich wie auch Johannes Lochner (Stuttgart) in Altenberg auf die WM vor. Dabei fiel beim letzten Ausschieben am Dienstag eine wichtige Entscheidung zur Vierer-Besatzung bei Nico Walther. Nachdem seine Stammkräfte Joshua Bluhm und Paul Krenz verletzt ausgefallen waran, musste eine Lösung gefunden werden, um den Vierer des Olympia-Zweiten konkurrenzfähig zu machen.

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Co-Bundestrainer Gerd Leopold berichtet erfreut: „Joshua Bluhm hat sich wieder zurückgemeldet und gewann auf seiner Position das Ausschieben, ebenso wie Eric Franke. An der rechten Seite ist zudem Issam Ammour gesetzt. Damit hat Nico ein starkes Team zusammen. Ob Paul Krenz, der an einem Knorpelabbruch im Fuß laboriert, noch fit wird, ist fraglich.“

Bobs für WM stehen fest

Beim Bahntraining in Altenberg soll zudem in dieser Woche entschieden werden, mit wem Nico Walther im Zweier antreten wird. „Klappt es mit Bluhm, hätte Nico vielleicht auch im kleinen Schlitten eine Medaillenchance“, so Leopold. Walther war der Pechvogel der deutschen Piloten, denn der 29-Jährige hatte sich zu Beginn des Winters bei einem Sturz in Altenberg einen Brustwirbel gebrochen, musste länger pausieren. Eigentlich hatte der in Altenberg aufgewachsene Athlet endlich einmal Gold im Vierer holen wollen. Ob das unter den gegebenen Umständen machbar ist, wird sich zeigen. Zumindest das Material stimmt. „Nico fährt im Zweier wieder einen FES-Bob und im Vierer den aus der Schmiede des Österreichers Wolfgang Stampfer“, erläutert Leopold. Auch bei Friedrich sind die Würfel gefallen. Er wird mit dem FES-Zweier und Wallner-Vierer starten.

Fehlen wird beim Weltcup-Finale auch Skeleton-Ass Axel Jungk (DNN berichtete), der nochmal daheim bei Leichtathletik-Coach Stefan Poser an der Athletik arbeitet, um bei der WM am Start schnell zu sein.

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