29. September 2022 / 14:23 Uhr

Vor Bochum gegen Leipzig: Rose zieht "alles in Betracht" – Letsch gibt keine Startelf-Garantien

Vor Bochum gegen Leipzig: Rose zieht "alles in Betracht" – Letsch gibt keine Startelf-Garantien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marco Rose (l.) und Thomas Letsch treffen im Spiel RB Leipzig gegen VfL Bochum aufeinander.
Marco Rose (l.) und Thomas Letsch treffen im Spiel RB Leipzig gegen VfL Bochum aufeinander. © IMAGO/Picture Point LE/revierfoto (Montage)
Anzeige

Bei dem Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und dem VfL Bochum kommt es zum Aufeinandertreffen zweier Freunde. Die Trainer Marco Rose und Thomas Letsch kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in Salzburg. Die Vorfreude auf die Partie ist groß.

Cheftrainer Marco Rose von RB Leipzig rechnet gegen Schlusslicht VfL Bochum mit vielerlei Überraschungen. "Man versucht alles in Betracht zu ziehen, in erster Linie geht es aber um uns und um unsere Leistung", sagte Rose am Donnerstag auf der Pressekonferenz. "Neuer Trainer, neue Ausrichtung - das bedeutet, viel zu spekulieren. Bochum wird möglicherweise ein anderes Energielevel haben nach dem Trainerwechsel. Ich kenne Tommy sehr gut, habe vielleicht auch eine Idee, was auf uns zukommt", betonte Rose vor dem Spiel an diesem Samstag (15.30/Sky) in der Bundesliga gegen Bochum.

Anzeige

Thomas Letsch will vor seinem Debüt als neuer Trainer des noch sieglosen Bundesliga-Letzten VfL Bochum keine Startelf-Garantien aussprechen. "Aufgrund der bisherigen Saisonergebnisse und der Tatsache, dass die Mannschaft nicht erfolgreich gespielt hat, muss kein Spieler von vornherein gesetzt sein", sagte der 54-Jährige. Bis auf Manuel Riemann im Tor legte er sich öffentlich nicht fest, wer im Duell mit dem Tabellenzwölften von Beginn an aufläuft. "Wenn ein neuer Trainer kommt, wittern die Jungs, die weniger gespielt haben, ihre Chance. Wir haben sicher 15, 16 Spieler, die für die Startelf infrage kommen."

Bei RB Salzburg arbeiteten Letsch und Rose schon zusammen. "Wir sind über die Jahre Freunde geworden, unsere Familien schätzen sich sehr, wir waren sogar zusammen mal im Urlaub. Er war mehr oder weniger mein Chef", meinte der 46 Jahre alte Rose, der als U16-Trainer in Salzburg unter dem damaligen Sportlichen Leiter der Akademie arbeitete. Letsch ebnete Rose damals auch den Weg zum Youth-League-Titel 2017, da er Spieler wie Xaver Schlager und Amadou Haidara als Trainer vom FC Liefering für Salzburg freistellte. "Wir haben nach wie vor Kontakt, auch wenn es weniger wurde, da wir ja beide unsere Jobs hatten."

Nun muss Rose gegen seinen einstigen Chef ran. Verzichten muss er am Samstag auf den erkrankten Yussuf Poulsen. Im Sturm muss er sich dann für Timo Werner oder André Silva entscheiden. Den deutschen Nationalstürmer empfing Rose beim Training mit den Worten: "Junge, du musst auch mal schießen." Silva, der nicht für Portugal nominiert wurde, lobte er: "André hat super trainiert, jedes Training Gas gegeben und Tore gemacht. Wenn er so trainiert wie die letzten zehn Tage, dann muss ich ihm die Möglichkeit geben."

[Anzeige] Alle Spiele der Fußball WM live und exklusiv bei MagentaTV. Mit dem Tarif MagentaTV Flex für nur 10€ pro Monat, monatlich kündbar.