21. November 2019 / 18:46 Uhr

Bodybuilder Riccardo Dankwardt verteidigt DM-Titel

Bodybuilder Riccardo Dankwardt verteidigt DM-Titel

Stefan Peglow
Märkische Allgemeine Zeitung
Der Pritzwalker Bodybuilder Riccardo Dankwardt (links) bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Berlin.
Der Pritzwalker Bodybuilder Riccardo Dankwardt (links) bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft in Berlin. © Andreas Frey
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Bodybuilding: Der Pritzwalker Riccardo Dankwardt will das Finale bei der Wahl zum Mister Universum erreichen.

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Bodybuilder Riccardo Dankwardt startet am 30. November bei der Wahl zum „Mr. Universe“ in Norderstedt. „Dort möchte ich in meiner Klasse das Finale erreichen“, nennt der Pritzwalker Spitzenathlet seine Zielstellung für diesen Wettkampf des NAC International.

Anfang November holte er sich bei der Internationalen Ostdeutschen Meisterschaft in Berlin den Siegerpokal in der Klasse Body 2 (bis 1,79 m Körpergröße). Am vergangenen Wochenende verteidigte der 39-Jährige in der Bundeshauptstadt bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) seinen Vorjahrestitel. Nur knapp verpasste er dabei den Gesamtsieg und damit ein Ticket für die „Arnold Classic“ in Ohio. Aber er fahre definitiv am 30. November nach Norderstedt, wo er als einer der besten deutschen Athleten starten wird.

Mehr Sport aus der Prignitz

„Mein Saisonziel war es ja, meinen Titel zu verteidigen. Doch ich fahre jetzt nicht zum Mister Universum, um dort nur mitzumachen. Mein Ziel ist es, wenigstens einen Platz besser abzuschneiden als vor einem Jahr“, erklärt der Bodybuilder. 2018 wurde er Siebenter in Norderstedt und verpasste damit das Finale knapp. Denn in dem sind stets nur die besten Sechs dabei. „Platz sieben im vergangenen Jahr war meine bisher beste Platzierung, 2010 wurde ich Achter“, erzählt Dankwardt.

Schon am Tag nach der IDM habe er morgens seine „60 Minuten Kardio erledigt“. Nachmittags sei er dann noch für zwei Stunden ins Fitnessstudio und habe seine Beine trainiert. Dankwardt: „Alle haben gesagt ich solle mich mal einen Tag ausruhen. Doch ich bin so ein Kaputter, der macht alles zu 100 Prozent. Eigentlich sogar eher zu 110.“ Das mache am Ende im Wettkampf vielleicht den Unterschied aus. „Ich fahre nur zur Universum-Wahl, weil ich Erster wurde. In meinen Augen ist das eine Weltmeisterschaft, und da haben nur die besten jeder Klasse etwas zu suchen. Als Zweiter hätte ich da nichts verloren, gehörte ich nicht zu den Besten aus Deutschland“, erklärt der Prignitzer.

Riccardo Dankwardt: Ich kann das nur streckenweise semiprofessionell machen

Der Wettbewerb in Norderstedt sei „noch mal eine andere Nummer, die zahlreichen Teilnehmer dort sehr professionell“, weiß Dankwardt. Erwartet werden über 250 Teilnehmer aus 30 Nationen. Deren Alltag drehe sich nahezu nur um Sport und das entsprechende Essen. „Das ist bei denen nicht so wie bei mir. Ich kann das nur streckenweise semiprofessionell machen, weil ich eben ganz normal arbeiten gehe.“ Bis Mittwoch wolle er sein Training noch voll durchziehen, erst dann die Beine hochlegen.

Für den Wettkampftag sieht Dankwardt das lange Warten als größte Herausforderung. „Ich darf dann nichts trinken und nicht essen, liege viel rum. Erst zwei Stunden vor dem Auftritt gibt es Energiegetränke, um die Speicher etwas zu füllen.“ Bis er dann erfährt, ob er diesmal ins Finale kommt, vergehen weitere Stunden. „Das wird eine echte Quälerei. Aber ich freue mich drauf“, versichert der Meister.

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