30. Mai 2019 / 14:54 Uhr

Bogenlampe lässt Finaltraum des MSV-Nachwuchs zerplatzen (mit Galerie)

Bogenlampe lässt Finaltraum des MSV-Nachwuchs zerplatzen (mit Galerie)

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
Auch MSV-Linksaußen Till Klimaczewski (r.) konnte sich nur selten durchsetzen.
Auch MSV-Linksaußen Till Klimaczewski (r.) konnte sich nur selten durchsetzen. © Marius Böttcher
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AOK-Landespokal der B-Junioren: Neuruppiner verlieren im Halbfinale bei der Reserve des RSV Eintracht.

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AOK-Landespokal der B-Junioren: RSV Eintracht II – MSV Neuruppin 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Marc Petzkow (42.), 2:0 Benjamin Fabisch (69.).

Selten war die Chance auf den Einzug ins Endspiel des AOK-Landespokals für die B-Junioren-Kicker des MSV Neuruppin so groß wie am Himmelfahrtstag. Anders als in der Brandenburgliga, wo die Fontanestädter zwei Spieltage vor dem Ende auf dem Bronzerang liegen, klemmte bei den Youngstern von Trainer Daniel Schrumpf aber diesmal das Gaspedal. „Ich will meinen Jungs keinen großen Vorwurf machen und ihnen auch nicht vorwerfen, dass sie nicht gefightet hätten. Wir sind aber absolut verdient ausgeschieden, haben nie wirklich ins Spiel gefunden“, resümierte der Coach.

In Bildern: B-Junioren des RSV Eintracht II stehen im Landespokalfinale.

Der Underdog aus der Landesklasse setzt sich verdient mit 2:0 gegen den Brandenburgliga-Dritten aus der Fontanestadt durch und trifft im Pokalfinale auf Energie Cottbus. Zur Galerie
Der Underdog aus der Landesklasse setzt sich verdient mit 2:0 gegen den Brandenburgliga-Dritten aus der Fontanestadt durch und trifft im Pokalfinale auf Energie Cottbus. © Marius Böttcher
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Mit Falkensee-Finkenkrug (3:1) und Havelstadt Brandenburg (7:0) setzte sich der MSV in den vorigen Runden gegen zwei Ligakonkurrenten durch, im Viertelfinale behielt man dann beim Landesklassen-Vertreter Grün-Weiss Brieselang (2:1) die Oberhand. Auch bei der Reserve des RSV Eintracht, die in der Landesklasse an der Spitze liegt, waren die Gäste vom Papier her favorisiert. Auf dem Rasen spiegelte sich dies jedoch nicht wider. Während man in der Defensive immer wieder vor große Probleme gestellt wurde, agierte man nach vorne zu harmlos. „Mit Erik Pein und Hugo Bloch haben uns zwei wichtige Stützen gefehlt, als Ausrede lasse ich das aber nicht gelten“, sagte Schrumpf, dessen Mannschaft mit dem torlosen Remis nach 40 Minuten gut bedient war.

Nach dem Seitenwechsel waren keine 120 Sekunden gespielt, da gingen die Hausherren durch Marc Petzkow in Front. Wer in der Folge einen MSV-Sturmlauf erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Immer wieder kombinierten sich die RSV-Schützlinge in die Gefahrenzone der Gäste, scheiterten aber am Neuruppiner Keeper Jan Giegler oder dem Aluminium. „Der Gegner hat großen Willen gezeigt und um jeden Ball gekämpft. Kamen wir doch mal durch, wurde es zu umständlich“, resignierte Daniel Schrumpf, dessen Team elf Minuten vor Ultimo das 0:2 hinnehmen musste.

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Nachdem die Gäste den Ball nicht klären konnten, war es eine Bogenlampe von Benjamin Fabisch, die zur Überraschung aller den Weg ins Tor fand. „Die Niederlage ist verdient, wir haben in den gesamten 80 Minuten keine Torchance kreiert“, gab Schrumpf ehrlich zu und ergänzte: „Die Luft ist raus, in der Liga wollen wir aber Platz drei festigen.“

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