15. September 2019 / 11:43 Uhr

Böller-Wurf überschattet Rhein-Derby: So reagieren der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach

Böller-Wurf überschattet Rhein-Derby: So reagieren der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Achim Beierlorzer und Christoph Kramer haben sich zu dem Böller-Wurf beim rheinischen Derby zwischen Köln und Gladbach geäußert, bei dem zwölf Personen verletzt wurden.
Achim Beierlorzer und Christoph Kramer haben sich zu dem Böller-Wurf beim rheinischen Derby zwischen Köln und Gladbach geäußert, bei dem zwölf Personen verletzt wurden. © Getty
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Nach dem Wirbel um den Böller-Wurf beim rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach mit zwölf Verletzten zeigten sich Trainer und Spieler beider Vereine bestürzt. Die Geschädigten fordern lückenlose Aufklärung von Heim-Verein Köln.

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Die befürchteten Groß-Krawalle waren ausgeblieben, dennoch sprachen nach dem 122. Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach (0:1) alle über einen schlimmen Zwischenfall abseits des Spielfeldes. Genauer gesagt rund einen Meter Luftlinie daneben. „Das war völlig überflüssig. Das braucht kein Mensch“, schimpfte Kölns Trainer Achim Beierlorzer im ZDF-Sportstudio über jenen Zwischenfall in der 86. Minute.

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Ex-Weltmeister Christoph Kramer: "Es gibt immer solche Idioten"

Als der laute Böller aus dem Kölner Block kurz hinter dem Tor explodierte, waren Beierlorzer und die meisten der 50 000 Zuschauer zusammengeschreckt. Zwölf Personen, unter ihnen Ordner und Fotografen, wurden mit Verdacht auf Knalltraumata ins Krankenhaus gebracht.

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„So ein Zwischenfall ist schade, weil ein Fußball-Spiel eigentlich Freude bringen soll“, sagte Kölns Kapitän Jonas Hector. Gladbachs Weltmeister Christoph Kramer, der zuvor mit einer Spitze gegen die Gastgeber aufgefallen war, sagte: „99,99 Prozent freuen sich auf so ein Spiel. Aber es gibt immer solche Idioten.“

Verärgerte Fotografen forderten vom FC eine „lückenlose Aufklärung“. Diese könnte erstaunlich schnell gehen. Denn dank Videoaufnahmen konnte ein 35-jähriger Kölner schnell als mutmaßlicher Täter identifiziert werden, er wurde noch im Zuschauerblock festgenommen. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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