26. August 2019 / 15:42 Uhr

Boris Becker zum US-Open-Start: Sorgen um Angelique Kerber - Ambitionen als Kyrgios-Coach

Boris Becker zum US-Open-Start: Sorgen um Angelique Kerber - Ambitionen als Kyrgios-Coach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vor dem Start der US Open 2019 hat Tennis-Legende unter anderem zu Nick Kyrgios und Angelique Kerber Stellung bezogen.
Vor dem Start der US Open 2019 hat Tennis-Legende unter anderem zu Nick Kyrgios und Angelique Kerber Stellung bezogen. © imago images / MIS / Montage
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Boris Becker sorgt sich um die sportliche Zukunft von Angelique Kerber. Vor dem Start der US Open hat sich der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler und heutige TV-Experte ausführlich zu dieser und zu anderen spannenden Personalien geäußert.

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Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hält die Situation von Deutschlands Spitzen-Tennisspielerin Angelique Kerber für besorgniserregend. „Da muss jetzt mal eine Entscheidung kommen, in welche Richtung die Reise geht“, sagte der 51-Jährige als Eurosport-Experte vor dem ersten Auftritt der Kielerin bei den US Open. „Wie lange will sie noch Tennis spielen? Weil so macht es keinen Spaß und keinen Sinn. Das bringt ihr, uns und ihren Sponsoren nichts, wenn sie so weitermacht.“

Die 31-jährige Kerber wartet nach ihrem Zweitrunden-Aus in Wimbledon noch auf ihren ersten Sieg. Am (heutigen) Montag (2. Spiel nach 17 Uhr) trifft die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin in der ersten Runde der US Open auf die Französin Kristina Mladenovic. „Ich mache mir gerade Sorgen um Angie Kerber“, sagte Becker, der beim Deutschen Tennis-Bund für die Herren verantwortlich ist.

Die US-Open-Sieger bei den Herren seit dem Triumph von Boris Becker 1989

1989 - Sieger: Boris Becker (Deutschland) Zur Galerie
1989 - Sieger: Boris Becker (Deutschland) ©
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Nach dem Wimbledon-Ausscheiden hatte sich Kerber von Rainer Schüttler getrennt und tritt auch beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison ohne Trainer an. „So wie ich Angie kenne, ist sie niemand, der eine längere Zeit alleine sein sollte. Sie ist auf jeden Fall jemand, der Führung braucht“, sagte Damen-Chefin Barbara Rittner. „Und wenn nicht bald jemand an ihrer Seite ist, dann habe ich kein gutes Gefühl.“

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Zudem hat Becker Nick Kyrgios in höchsten Tönen gelobt und ein Trainer-Engagement mit dem Australier nicht komplett ausgeschlossen. „Ich würde ihn gerne coachen. Er ist ein Spieler, der eigentlich uncoachbar ist - das fände ich so geil“, so Becker.

Kyrgios gilt seit Jahren als eines der größten Talente auf der Herren-Tour. Allerdings ist der 24-Jährige auch als charakterlich schwierig bekannt und fällt immer wieder mit Eskapaden aus der Reihe. Konkret sind Beckers Gedanken, als Trainer von Kyrgios zu fungieren, nicht. „Ob ich mir das antun müsste, ist eine andere Frage“, sagte der 51-Jährige, „aber wenn ich jetzt mal nur meine Leidenschaft Tennis ausleben möchte, wäre das der geilste Spieler".

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