25. Januar 2018 / 05:00 Uhr

Bornas Nachwuchs spielt im Konzert der Großen keine Rolle

Bornas Nachwuchs spielt im Konzert der Großen keine Rolle

Ronny Pohle
Leipziger Volkszeitung
RB Leipzigs Mehmet Ibrahimi (weißes Trikot) zieht ab, aber Rostocks Hüter Marc Bölter kann klären.
RB Leipzigs Mehmet Ibrahimi (weißes Trikot) zieht ab, aber Rostocks Hüter Marc Bölter kann klären. © Ronny Pohle
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5. Bornaer U-15-Cup: RB Leipzig schlägt im Finale den FC Hansa Rostock nach Neunmeterschießen.

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Borna. Zum 5. Bornaer U-15-Cup gaben sich auch 2018 fast alle Leistungszentren des Ostens die Ehre. Zum ersten Mal war diesmal auch die U 15 von Bundesligist TSG Hoffenheim dabei, SWB-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt ließ es sich nicht nehmen, das Turnier persönlich zu eröffnen. Der Wanderpokal ging wie im Vorjahr an RB Leipzig, im Finale bezwang die vom Ex-Bornaer Sebastian Kegel trainierte Mannschaft den FC Hansa Rostock nach Neunmeterschießen mit 5:4. In Gruppe A dominierte die TSG Hoffenheim das Geschehen. Sie bezwang Rostock (4:1), Dresden (6:1), Aue (6:0), Borna (5:0) und Chemnitz (2:1) relativ souverän und zog als Tabellenerster ins Viertelfinale ein. Punktgleich kamen Rostock und Chemnitz ins Ziel, beide Teams gewannen jeweils dreimal. Hansa kam nur dank der besseren Tordifferenz als Zweiter ein und verwies Chemnitz auf Rang drei.

Ebenfalls punktgleich landeten Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue auf den Plätzen vier und fünf. Hier konnte Dresden auch durch das positive Torverhältnis als Vierter ins Viertelfinale einziehen. Gastgeber Borna sammelte als Schlusslicht punkt- und torlos wenigstens Erfahrungen. Da der Dritte aus Chemnitz verletzungsbedingt das Turnier nicht mehr weiterspielen konnte, gab es für den Fünften der Gruppe B die Chance, ebenso ins Viertelfinale einzuziehen. In Gruppe B dominierte RB Leipzig. Zwar mussten sie sich gegen Halle mit einem 2:2 begnügen, doch gegen Erfurt (4:0), Berlin (6:0), Magdeburg (3:0) und Jena (4:1) verließen sie als Sieger das Parkett.

Und auch in Gruppe B musste das bessere Torverhältnis für den 2. Rang herhalten. Hierbei war der 1. FC Magdeburg vier Tore besser als Rot-Weiß Erfurt, die sich mit Rang drei begnügen mussten. Carl Zeiss Jena und Erfurt konnten beide fünf Punkte erkämpfen und kamen als Vierter und Fünfter ebenfalls eine Runde weiter. Im ersten Viertelfinale hatte Hoffenheim, mit Jena wenig Probleme und fertigte sie mit 4:1 ab. Maßgeblichen Anteil hatte dabei Turan Calhanoglu, der Cousin des türkischen Nationalspielers Hakan Calhanoglu, der bis 2017 für Bayer Leverkusen in der Bundesliga spielte und mittlerweile beim AC Mailand in Italien aktiv ist. RB Leipzig und Hansa Rostock folgten durch die 5:2- und 4:0-Siege gegen Halle und Erfurt ebenfalls ins Halbfinale. Spannender ging es im vierten Viertelfinale zwischen Magdeburg und Dresden zu.

Donath hält zwei Versuche​

In der regulären Spielzeit fand man beim 1:1 keinen Sieger. Im Neunmeterschießen parierte dann Dynamo-Torwart Karl Donath zweimal und sorgte dafür, dass Dresden durch den 4:3-Erfolg in die Runde der besten Vier einzog. Im ersten Halbfinale zwischen Hoffenheim und Leipzig wogte das Geschehen hin und her, durch den goldenen Treffer von Mehmet Ibrahimi konnte RB aber den ersten Finalplatz buchen. Im zweiten Halbfinale waren die Fronten schnell geklärt, Rostock schoss ein beruhigendes 4:0 heraus und stand somit ebenfalls im Finale.

Bei Dynamo schien dann die Luft raus zu sein, denn sie verloren auch das Spiel um Platz drei gegen Hoffenheim mit 1:2 und mussten sich wie im letzten Jahr mit Platz vier begnügen, Hoffenheim wurde Dritter.Das Finale zwischen RB und Hansa blieb bis zum Ende spannend, knapp 250 Zuschauer (100 mehr als im letzten Jahr) unterstützten die beiden auf hohem Niveau agierenden Teams.

Rostock konnte durch Benno Dietze in Führung gehen. Es dauerte bis zur letzten Minute, ehe Daniel Krasucki ausgleichen konnte. Am Ende gewann RB etwas glücklich nach Neunmeterschießen mit 5:4 und sicherte sich den Turniersieg. Kaspar Smorgol als bester Spieler und Mehmet Ibrahimi als bester Torschütze (8) kamen ebenfalls von RB. Als bester Torwart wurde Marc Bölter vom FC Hansa Rostock ausgezeichnet.

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