06. Januar 2019 / 18:29 Uhr

Bornreihe verpasst das Halbfinale beim Neujahrsturnier

Bornreihe verpasst das Halbfinale beim Neujahrsturnier

Karsten Hollmann
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Bornreihe-Trainer Sasa Pinter sah einen guten, aber letztlich unbelohnten Auftritt seiner Mannschaft. © Werner Maass
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Beim 22. Neujahrs-Hallenfußballturnier des ESC Geestemünde scheitert die Pinter-Elf in der Vorrunde / Heeslinger SC feiert Turniersieg

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Der SV Blau-Weiß Bornreihe hat sich auf dem Weg ins mögliche Halbfinale beim 22. Neujahrs-Hallen-Fußballturnier des ESC Geestemünde ein wenig selbst geschlagen. „Wir haben trotz drückender Überlegenheit in den ersten beiden Begegnungen der Endrunde gegen die SG Aumund-Vegesack und gegen den SC Lehe Spaden nur unentschieden gespielt. Das wurde uns letztendlich zum Verhängnis“, urteilte Bornreihes Coach Saša Pinter.

Im Auftaktmatch des dritten Turniertages brachte Steffen Dietrich die Blau-Weißen bereits nach 60 Sekunden gegen die SG Aumund-Vegesack in Führung. In der fünften Minute glichen die Nordbremer dann durch Alexander Koch zum 1:1 aus, was trotz zahlreicher guter Einschussmöglichkeiten der "Moorteufel" auch der Endstand sein sollte. Auch in der Partie gegen den SC Lehe Spaden markierte wiederum Steffen Dietrich das 1:0. Doch dann drehten die Bremerhavener den Spieß mit zwei Treffern um. Erst kurz vor dem Abpfiff rettete Artur Degtjarenko wenigstens noch das 2:2-Remis für die Blau-Weißen. „Wir haben aber leider in beiden Spielen gleich eine Vielzahl an Großchancen nicht genutzt. Da fehlte entweder das nötige Glück oder eben die letzte Entschlossenheit vor dem gegnerischen Kasten“, bedauerte Pinter.

Degtjarenko vergibt Neunmeter

Mit einem 3:0-Erfolg über den gastgebenden ESC Geestemünde wahrten die Bornreihe im Anschluss aber zunächst noch ihre Chancen auf das Erreichen der Vorschlussrunde. Philip Bähr, Steffen Dietrich und Artur Degtjarenko trafen dabei für den Landesligisten ins Netz. In der abschließenden Partie der Endrundengruppe 1 gegen den späteren Gruppensieger TB Uphusen gerieten die Mannen um Kapitän Nils Gresens nach vier Minuten durch einen Treffer von Ricardo Marafona da Costa mit 0:1 ins Hintertreffen. Dann vergab Artur Degtjarenko die große Möglichkeit zum 1:1-Ausgleich. Degtjarenko scheiterte per Neunmeter an seinem ehemaligen Teamkollegen vom Bremer SV, Christian Ahlers-Ceglarek, der mittlerweile im TBU-Gehäuse steht. Ein Punkt hätte den Bornreihern bereits zum Vorstoß ins Semifinale gereicht. Philip Bähr und Co. machten zum Schluss auch noch mal auf und kassierten prompt zwei Kontertore von Sebastian Kurkiewicz und Shamsu Mansaray zum 3:0-Endstand für den Fußball-Oberligisten.

„Somit hat sich meine Mannschaft für ihre spielerisch guten Auftritte am Ende leider nicht belohnt. Ich denke aber schon, dass wir hier dennoch zu den vier besten Mannschaften des Turniers gehörten“, fasste Saša Pinter zusammen. Der Bornreiher Coach musste am Finaltag mit nur sieben Feldspielern auskommen. Nico Eden, Kevin Sammann und Pascal Kranz wirkten nur in der Qualifikation des zweiten Turniertages mit. Der etatmäßige Torhüter Nico Eden hatte dabei in der Qualifikation regelrecht im Feld geglänzt und für Aufmerksamkeit gesorgt. Mit zwei Toren trug der etatmäßige Keeper dazu bei, dass sich die Bornreiher dank der Siege über den SFL Bremerhaven (3:1), TSV Stotel (2:0), TSV Altenwalde (3:0) und über den FC Oberneuland (1:0) souverän als Sieger der Gruppe 2 für die Endrunde am Sonntag qualifizierten. Das Pinter-Team vermochte dabei sogar eine 1:2-Schlappe gegen den OSC Bremerhaven locker zu verschmerzen. „Nico hat zwar auch schon im Training das eine oder andere Mal als Innenverteidiger ausgeholfen. Aber dennoch war auch ich von dieser starken Leistung im Feld ein wenig überrascht“, ließ Pinter wissen.

Der MTV Bokel verpasste nur um Haaresbreite den Einzug in die Endrunde. In der dritten Qualifikationsrunde besiegten die Schwarz-Weißen nach einem 1:1-Remis zum Auftakt gegen den FC Land Wursten den ESG Geestemünde II dank zweier später Tore von Tom Ellefsen mit 2:1. Doch dann gingen die Bokeler mit 0:5 gegen den Grodener SV baden. „Das Spiel haben wir komplett verschlafen“, stellte Bokels Spielertrainer Sebastian Winckler fest. Anschließend schossen jedoch Mirko Wellers und Kevin Lüdemann einen 2:1-Sieg über den SC Lehe Spaden heraus. Somit hätte bereits ein Unentschieden gegen den LTS Bremerhaven zum Weiterkommen gelangt. Mirco Wellers vergab Sekunden vor Ultimo auch noch eine Riesenchance zum 4:4. Der Heeslinger SC gewann das Finale gegen den ESC Geestemünde mit 4:3.

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