06. Februar 2022 / 18:37 Uhr

"Was soll ich sagen!?" Dortmund-Torwart Gregor Kobel frustriert über Gegentor-Flut gegen Leverkusen

"Was soll ich sagen!?" Dortmund-Torwart Gregor Kobel frustriert über Gegentor-Flut gegen Leverkusen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Torwart Gergor Kobel mit hängendem Kopf nach dem Debakel gegen Bayer Leverkusen
BVB-Torwart Gergor Kobel mit hängendem Kopf nach dem Debakel gegen Bayer Leverkusen © IMAGO/Kirchner-Media
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Mit 2:5 verlor Borussia Dortmund im eigene Stadion gegen Bayer Leverkusen. Torwart Gregor Kobel ärgerte sich  nach Spielende vor allem über die Entstehung der Gegentore und haderte mit der fehlenden Konstanz.

Gregor Kobel war am Sonntagnachmittag nicht zu beneiden. Gleich fünfmal musste der Schlussmann von Borussia Dortmund bei der schmerzhaften Pleite gegen Bayer Leverkusen (2:5) hinter sich greifen. "Natürlich ist das frustrierend. Was soll ich sagen?! Ich steh da hinten drin", sagte der 24-Jährige nach dem Spiel am DAZN-Mikro.

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Besonders ärgerlich für den Torwart. Leverkusen schlug genau so zu, wie Dortmund es erwartet hatte. Kobel betonte, dass man sich zwei Wochen lang genau auf diese Spielweise eingestellt hatte und das Konterspiel der "Werkself" unbedingt unterbinden wollte. "Wir haben gewusst, dass sie sehr schnell im Umschalten sind, dass sie gefährlich sind, wenn wir Bälle verlieren. Und heute gab es einfach so viele Situationen, wo sie gekontert haben, frei vor mir aufgetaucht sind. Auch der Freistoß ist genau durch so eine Situation entstanden. Es gab noch gefühlt zehn andere Situationen, die sie vielleicht nicht so gut ausgespielt haben, wo man auch treffen kann."

Kobel machte kein Geheimnis aus seinem Gemütszustand: "Ich bin super genervt. Wenn man fünf Dinger hier zuhause kriegt. Es gibt sicher schönere Sachen." Mit dem Finger auf andere zeigen, wollte er aber nicht: "Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen. Heute haben wir zusammen nicht das auf Platz gebracht, was wir müssen."

Aber auch die fehlende Konstanz seines Teams ärgerte die Nummer eins des BVB: "Wir müssen es mal hinkriegen, nicht immer nur zwei, drei Spiele gut zu machen und dann wieder eins schlecht, sondern einfach mal durchzuziehen. Darüber reden wir öfter." Erste Chance zur Wiedergutmachung hat der BVB in einer Woche auswärts gegen Union Berlin.

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