04. Juni 2020 / 09:28 Uhr

BVB-Boss Michael Zorc kämpft um Verbleib von Real-Leihgabe Achraf Hakimi: "Noch nichts entschieden"

BVB-Boss Michael Zorc kämpft um Verbleib von Real-Leihgabe Achraf Hakimi: "Noch nichts entschieden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (links) sieht in der Personalie Achraf Hakimi noch keine Entscheidung gefallen.
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (links) sieht in der Personalie Achraf Hakimi noch keine Entscheidung gefallen. © imago images/Sven Simon/Hübner/Montage
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BVB-Sportdirektor Michael Zorc setzt sich weiter für einen Verbleib von Leihgabe Achraf Hakimi ein. Im "Kicker" betonte Zorc jedoch auch, dass der Marokkaner einen Anschlussvertrag bei Real Madrid habe.

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Was wird aus Achraf Hakimi? Die Zukunft der Leihgabe von Real Madrid bei Borussia Dortmund ist weiter offen. „Ich halte mich an die Fakten“, sagte Sportdirektor Michael Zorc dem Kicker: „Achraf hat einen Anschlussvertrag bei Real.“ Darüber hinaus sei „noch nichts entschieden“ und „diese Personalie ist noch offen. Wir können uns Hakimi weiter beim BVB vorstellen“. Der 21 Jahre alte Marokkaner hat sich in seinen bald zwei Jahren in Dortmund vom Abwehr- zum Flügelspieler entwickelt und kommt in dieser Saison auf neun Tore und zehn Vorlagen.

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Spekulationen um Transfer-Wunsch des FC Bayern

Seit Monaten ranken sich Spekulationen um die Zukunft von Hakimi. Der Marokkaner selbst hatte schon nach seinem Mittelfußbruch zum Ende der vergangenen Saison mit Aussagen wie "Es wäre ein Traum, so schnell wie möglich nach Madrid zurückzukehren" für Aufsehen gesorgt. Real-Coach Zinedine Zidane hatte daraufhin bekräftigt, Hakimi werde auf jeden Fall bis Mitte 2020 - also über die ohnehin vereinbarte Dauer der Leihe von zwei Jahren - in Dortmund spielen. Zwischenzeitlich war auch über ein mögliches Interesse des FC Bayern München an dem Rechtsfuß, der beim BVB aber auch schon auf der linken Abwehrseite sowie auf dem rechten offensiven Flügel eingesetzt wurde, spekuliert worden. Im April hatte sich allerdings Hakimis Berater Alejandro Camano zu Wort gemeldet und betont, auch der BVB sei weiter eine Option für den Spieler.

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Offen ist jedoch, ob die Dortmunder bereit und in der Lage wären, eine mögliche hohe Ablöse für Hakimi an die Königlichen zu zahlen. Zorc hatte in den vergangenen Wochen mehrfach betont, dass die Lage am Transfermarkt aufgrund der im Detail noch nicht absehbaren wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Fußball ausgesprochen unklar ist und der BVB sich folglich mit Ausgaben zurückhalten wolle.