26. April 2022 / 18:27 Uhr

BVB-Boss Watzke hofft auf Effekt durch Ukraine-Benefizspiel gegen Kiew: "Fußball kann eine ganze Menge"

BVB-Boss Watzke hofft auf Effekt durch Ukraine-Benefizspiel gegen Kiew: "Fußball kann eine ganze Menge"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hofft durch das Benefizspiel zwischen Dortmund und Kiew auf einen Effekt: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.
Hofft durch das Benefizspiel zwischen Dortmund und Kiew auf einen Effekt: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. © IMAGO/osnapix/Eventpress (Montage)
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Borussia Dortmund setzt am Dienstagabend ein Zeichen der Solidarität und bestreitet ein Benefizspiel gegen Dynamo Kiew. Gegen die Mannschaft aus der Ukraine soll Geld für das vom russischen Angriffskrieg geplagte Land gesammelt werden. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sprach vor dem Spiel über die Bedeutung.

Emotionale Szenen im Dortmunder Signal-Iduna-Park: Zugunsten der Ukraine veranstaltete die ansässige Borussia ein Benefizspiel gegen den ukrainischen Haupstadtklub Dynamo Kiew. Die aus dem Heimatland nach Rumänien geflüchtete Mannschaft des Kiewer Traditionsklubs absolviert aktuell mehrere Benefizspiele gegen europäische Teams. Gegen den BVB konnte man sogar mit 3:2 gewinnen. Von der Partie gegen Erling Haaland und Co. am Dienstag erhoffte sich der Gastgeber einiges: "Fußball kann eine ganze Menge. Alles was heute hier ist, da sieht man ja die Solidarität, die jetzt ganz wichtig ist", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor dem Spiel im ZDF. "Der Fußball ist für diese Dinge immer da mit seiner Strahlkraft und die wird er auch nicht verlieren", bekräftigte auch Präsident Reinhard Rauball.

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Watzke erklärte, man wolle mit dem Spiel "350.000, ich träume von 400.000 Euro", einnehmen. Die Erlöse sollen an die vereinseigene Stiftung gehen. "Und daraus werden dann die entsprechenden Projekte unterstützt. Da haben wir schon relativ viel Erfahrung, weil wir auch schon Hilfsgüter-Konvoi in die Ukraine geschickt haben", erklärte Watzke. "Wir wollen damit etwas Ordentliches machen. Und wir werden irgendwann auch publizieren, was wir damit gemacht haben."

Neben der der finanziellen Aspekte soll die Partie und das Drumherum aber auch dazu dienen, Aufmerksamkeit auf das Leiden der Ukrainer zu richten. "Und dann geht es auch darum, ein Zeichen gegen diesen verachtungswürdigen Angriffskrieg zu setzen", so Watzke. "Das ist nochmal ein Zeichen, dass wir nicht alleine sind. Dass viele Europäer und die ganze Welt hinter uns stehen", freute sich auch der frühere Bundesliga-Profi Andrij Woronin, der als Experte für das ZDF zu Gast war und dem BVB für die Gelegenheit dankte. "Ich bete jeden Tag, dass es vorbei ist. Aber leider sieht man kein Ende", gab Woronin Einblick in sein Gefühlsleben.