18. Dezember 2021 / 23:02 Uhr

Nach Hamann nun Matthäus: Erneut harte Experten-Kritik am BVB - Bayern kann Titel schon feiern

Nach Hamann nun Matthäus: Erneut harte Experten-Kritik am BVB - Bayern kann Titel schon feiern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sky-Experte Lothar Matthäus kritisiert den BVB und sieht den FC Bayern bereits als uneinholbar enteilt an.
Sky-Experte Lothar Matthäus kritisiert den BVB und sieht den FC Bayern bereits als uneinholbar enteilt an. © IMAGO/Lackovic
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Lothar Matthäus benennt nach der Niederlage von Borussia Dortmund bei Hertha BSC die Defizite des BVB. Den Titelkampf in der Bundesliga sieht der Rekord-Nationalspieler als entschieden an. Für ihn ist der FC Bayern uneinholbar.

Nach dem wohl ausgestandenen Streit mit Dietmar Hamann musste sich Borussia Dortmund am Samstagabend erneut harte Kritik eines Sky-Experten gefallen lassen. "Andere Mannschaften haben auch Ausfälle. Man hat gesehen, dass der zweite Anzug nicht passt. Da fehlt es an Geschwindigkeit. Das ist nicht das, was man von einem Klub wie Borussia Dortmund erwarten kann", sagte Lothar Matthäus nach der 2:3-Pleite des BVB am Samstagabend bei Hertha BSC: "Sie sind in der Breite nicht so stark, dass sie Spieler wie Reus und Hummels ersetzen können."

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In Berlin mussten die Dortmunder in der Startelf unter anderem auf die angeschlagenen Mats Hummels, Gregor Kobel und den gesperrten Jude Bellingham verzichten. Marco Reus musste nach 58 Minuten verletzt vom Feld. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Dortmunder trotz einer 1:0-Führung zur Pause schon mit 1:2 im Hintertreffen. Matthäus: "Hertha ist keine internationale Spitzenmannschaft. Da muss man das 1:0 runterspielen können, aber es fehlte trotz der Führung an Sicherheit." Was den deutschen Rekord-Nationalspieler besonders störte, war "fehlende Geschwindigkeit" im Spiel der Borussia. Sowohl in den Handlungen als auch im Kopf. Man habe sich durch "persönliche Fehler" um den Sieg gebracht.

Namen nannte Matthäus bei seiner Kritik nicht. Vor Kobel-Vertreter Marwin Hitz bildeten am Samstag Thomas Meunier, Axel Witsel, Marin Pongracic und Nico Schulz die Viererkette in der Abwehr. Davor kamen Emre Can, Julian Brandt, Mo Dahoud und Reus zum Zuge. An vorderster Front spielten Donyell Malen und Erling Haaland. Doch selbst der Norweger fiel nach Ansicht von Matthäus gegen die Hertha in die Rubrik Enttäuschung. "Ich habe alles gesehen, was ich noch nie von ihm gesehen habe", meinte der 60-Jährige: "Er hat die Mannschaft nicht mitgerissen."

Neun Punkte beträgt der Rückstand der Dortmunder nun schon auf Herbstmeister FC Bayern. Für Matthäus Grund genug, den Münchnern schon jetzt zum Titel zu gratulieren. "Das Ding ist durch", meinte er: "Das lässt sich Bayern mit dieser Qualität, mit diesem Umfeld, diesem Trainer nicht mehr nehmen."

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