06. November 2019 / 19:16 Uhr

Gladbach gegen AS Rom in Europa League unter Zugzwang - Rose: "Spielidee entwickelt"

Gladbach gegen AS Rom in Europa League unter Zugzwang - Rose: "Spielidee entwickelt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fohlen-Trainer Marco Rose hat für das Spiel gegen Römer in Topform eine Spielidee entwickelt. Mönchengladbach braucht in der Europa League jeden Punkt, um die Chance auf das Sechzehntelfinale zu wahren.
Fohlen-Trainer Marco Rose hat für das Spiel gegen Römer in Topform eine "Spielidee entwickelt". Mönchengladbach braucht in der Europa League jeden Punkt, um die Chance auf das Sechzehntelfinale zu wahren. © Getty Images
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Verlieren verboten. Gruppen-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach benötigt in der Europa League jeden Punkt, um im Rennen zu bleiben. Gegner Rom zeigte sich zuletzt allerdings in bestechender Form.

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Marco Rose, Trainer von Borussia Mönchengladbach ist vor dem aktuellen Höhenflug der AS Rom nicht bange. "Wir kennen das Gefühl, wie es ist gegen Rom zu spielen und haben daraus eine Idee für das Spiel entwickelt", sagte der Fohlen-Coach vor der wichtigen Europa-League-Partie gegen den Tabellendritten der Serie A am Donnerstag (21.00 Uhr). Weiter ging der 43-Jährige auf den Punkt nicht ein.

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Für den Bundesliga-Spitzenreiter zählt jeder Punkt im Wettbewerb, sonst könnte das Turnier für die Gladbacher im Dezember beendet sein. Sportdirektor Max Eberl sieht für sein Team alle Möglichkeiten, das gesteckte Ziel zu erreichen. "Wir haben es jetzt mit zwei Heimspielen und einem Auswärtsspiel selbst in der Hand in der Europa League zu überwintern", sagte der 46-Jährige. Mit dem 1:1 im Hinspiel gegen die Roma haben sich die Fohlen erst den zweiten Punkt nach drei Spielen in der Gruppe J geholt. Neben Rom (5), liegen auch der Wolfsberger AC und Basaksehir FK (beide 4) vor den Gladbachern.

Max Eberl zum Hinspiel: "Punkt war überlebenswichtig"

"Alle sind noch mit dabei. Das macht die Gruppe so spannend", meinte Eberl. "Der Punkt in Rom war überlebenswichtig. Jetzt wollen wir uns eine gute Ausgangsposition für die letzten beiden Spiele verschaffen", sagte außerdem Borussias Mittelfeldspieler Jonas Hofmann und sein Kollege Dennis Zakaria legte nach. "Wir haben es in Rom in der ersten Halbzeit gut gemacht, das müssen wir jetzt über 90 Minuten zeigen", forderte der Schweizer.

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Immerhin entspannt sich die personelle Lage beim Bundesliga-Tabellenführer. "Wir haben viele Spieler, die auf dem Weg zurück sind", sagte Rose. Ganz sicher vom Stammpersonal fällt nur Breel Embolo mit einem Muskelfaserriss weiterhin aus. Nico Elvedi (Oberschenkel) und Marcus Thuram (Knie) konnten am Dienstag nicht trainieren. Deshalb bleibt ihr Einsatz offen. „Bei Marcus ist es eine Überlastungserscheinung, bei der wir einfach vorsichtig sein müssen“, sagte Rose.

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Eine Pause hätte Neuzugang Thuram, der mit sieben Toren in allen Wettbewerben bester Torschütze im Team ist, dringend nötig. Der 22-Jährige hat neben Torhüter Yann Sommer, Stefan Lainer und Elvedi bislang alle 15 Pflichtspiele der Borussen bestritten, davon 14 in der Startelf. Der seit vier Partien wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausierende Alassane Pléa hingegen könnte für ihn ins Sturmzentrum zurückkehren. Auch Kapitän Lars Stindl ist in der Offensive ein Kandidat für einen Platz in der Startformation.

Hinspiel in Rom als Mutmacher

Die Aufgabe gegen den italienischen Hauptstadtclub wird für die zuletzt stark beanspruchte Gladbacher Mannschaft mit ihrem laufintensiven und körperlichen Spiel eine große Herausforderung. Das Team von Trainer Paulo Fonseca hat seit dem Hinspiel in der Liga dreimal gewonnen. Dabei hat Jungstar Nicolo Zaniolo in jedem weiteren Spiel getroffen. Mut macht den Borussen der Auftritt vor zwei Wochen in Rom. "Besser als in den ersten 30 Minuten kann man gegen eine italienische Mannschaft nicht spielen", befand Sportdirektor Eberl.

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