19. März 2020 / 09:48 Uhr

Bericht: Profis von Borussia Mönchengladbach verzichten auf einen Teil ihres Gehalts

Bericht: Profis von Borussia Mönchengladbach verzichten auf einen Teil ihres Gehalts

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Gladbacher Spieler sollen auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. 
Die Gladbacher Spieler sollen auf einen Teil ihres Gehalts verzichten.  © imago images/Laci Perenyi
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Die Spieler von Bundesligist Borussia Mönchengladbach zeigen sich in Zeiten der Corona-Krise solidarisch und wollen laut eines Medienberichts auf Teile ihres Gehalts verzichten. Dabei soll der Verein monatlich rund eine Million Euro einsparen. 

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Die Profis von Borussia Mönchengladbach verzichten in den kommenden Monaten angesichts der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehalts. Das erfuhr die Düsseldorfer Rheinische Post aus Vereinskreisen. In der Summe soll der Verein auf diese Weise monatlich mehr als eine Million Euro einsparen. Die Spieler haben sich zu diesem teilweisen Gehaltsverzicht entschieden, um den Klub zu entlasten und vor allem das Einkommen sowie die Jobs der übrigen Mitarbeiter zu sichern.

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Bayerns Ministerpräsident Söder (CSU) hatte die Gehalts-Debatte angeregt und zuvor die Profis dazu aufgerufen, auf Millionen zu verzichten, um ihren Vereinen in der Corona-Krise zu helfen. "Ganz ehrlich: Es ist nicht die wichtigste und vordringlichste Aufgabe jetzt, dafür zu sorgen, dass die Profivereine wirtschaftlich überleben können“, hatte Söder gesagt und erklärt, er fände es in Ordnung, wenn viele derjenigen Spieler, "die ganz große Gehälter bekommen", ihren Arbeitgebern gegenüber nun etwas zurückhaltender wären. "Deswegen wäre vielleicht jetzt mal die Idee, dass da jeder seinen Beitrag macht, damit sein Verein, die Liga und der Sport auch dann wieder stattfinden kann, wenn - so hoffen wir - die Krise überwunden wurde."

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Auch Watzke, Löw und Bierhoff wollen auf Gehalt verzichten

Auch BVB-Klubchef Hans-Joachim Watzke geht offenbar mit gutem Beispiel voran und verzichtet auf einen Teil seines Gehalts. Wie der kicker berichtet, habe der Vorsitzende der Geschäftführung vorgeschlagen, für die Dauer der Bundesliga-Spielpause nur noch zwei Drittel seines Salärs zu beziehen. Im Geschäftsjahr 2018/2019 hatte Watzke laut Geschäftsbericht rund 160.000 Euro monatlich verdient.

Laut DFB-Präsident Fritz Keller sind Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff ebenfalls dazu bereit, in Zeiten der Corona-Krise auf einen Teil ihre Gehälter zu verzichten. "Die Herren sind schon auf uns zugekommen, freiwillig - ohne, dass wir was gesagt haben und haben das schon angedeutet", sagte Verbandsboss Keller auf der Video-Pressekonferenz am Mittwoch.