31. Mai 2020 / 17:39 Uhr

Gladbach-Star Marcus Thuram übt Solidarität mit verstorbenem George Floyd: Torjubel mit Kniefall

Gladbach-Star Marcus Thuram übt Solidarität mit verstorbenem George Floyd: Torjubel mit Kniefall

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marcus Thuram bejubelte seinen ersten Treffer für Mönchengladbach gegen Union mit einem Kniefall, um Solidarität mit George Floyd zu bekunden.
Marcus Thuram bejubelte seinen ersten Treffer für Mönchengladbach gegen Union mit einem Kniefall, um Solidarität mit George Floyd zu bekunden. © Getty Images/Meisner/Pool
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Stürmer Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach hat nach seinem Tor zum 2:0 in der Partie gegen Union Berlin Solidarität mit dem in den USA nach einem Polizeieinsatz verstorbenen George Floyd geübt. Thuram bejubelte den Treffer mit einem symbolträchtigen Kniefall. 

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Marcus Thuram hat seinen ersten Treffer für Borussia Mönchengladbach in der Partie gegen den 1. FC Union Berlin (4:1) am Sonntag mit einem Kniefall bejubelt. Der 22 Jahre alte Franzose kniete nach seinem Tor zum 2:0 im Strafraum nieder und senkte den Kopf. "Besonderer Moment im Borussia-Park", schrieb der Bundesligist zu einem Foto Thurams auf Twitter. Der englischsprachige Account der Gladbacher twitterte: "Keine Erklärung erforderlich".

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"Er hat es auf den Punkt gebracht, er hat ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt, was wir natürlich alle komplett unterstützen", sagte Trainer Marco Rose über die Szene während der Partie, die sein Team mit 4:1 gewann. "Ich glaube, dass alle das komplett mittragen, dass alle den gleichen Gedanken tragen wie er."

Auch Schalke-Profi Weston McKennie solidarisch mit Floyd

Im American Football hatte Quarterback Colin Kaepernick 2016 eine Protestwelle gegen Unterdrückung von Schwarzen und gegen Polizeigewalt in den USA gestartet. Der heute 32-Jährige war während der Nationalhymne auf ein Knie gegangen. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis gibt es in den USA derzeit landesweit Proteste und Gewalt.

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Weston McKennie von Schalke 04 hatte am Samstag in der Partie gegen Werder Bremen (0:1) mit einer Armbinde seine Unterstützung für Floyd gezeigt. Auf der Armbinde stand "Justice for George" (Gerechtigkeit für George). Dies war unter anderem auf einem Foto zu sehen, das der Verein über einen offiziellen Twitter-Account veröffentlichte und mit dem Hashtag #JusticeforGeorge versah. McKennie ist in den USA geboren und spielt seit Jahren für die US-Nationalmannschaft. Der Spieler hatte sich zu seiner solidarischen Geste bei Twitter geäußert: "Meine Plattform zu nutzen, um auf ein Problem hinzuweisen, dass schon zu lange besteht, fühlt sich gut an. Wir müssen für das einstehen, an das wir glauben und ich denke, dass es an der Zeit ist, das wir gehört werden", schrieb er auf Englisch.