25. März 2019 / 07:41 Uhr

Böse Klatsche vor vollem Haus : Eislöwen unterliegen Bietigheim 0:4

Böse Klatsche vor vollem Haus : Eislöwen unterliegen Bietigheim 0:4

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Eislöwe Jordan Knackstedt führt den Puck.
Die Dresdner Eislöwen haben das Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers mit 0:4 verloren. © Steffen Manig
Anzeige

Die Dresdner Eislöwen verlieren zu Hause gegen die Steelers mit 0:4, enttäuschen ihre Fans und geben den Vorteil in der Playoff-Serie aus der Hand.

Dresden.Nachdem die Dresdner Eislöwen am Freitag mit dem 5:1-Sieg in Bietigheim glänzend vorgelegt hatten, mussten sie sich am Sonntag in eigener Halle den Steelers deutlich mit 0:4 (0:1, 0:1, 0:2) geschlagen geben. Damit glich der Titelverteidiger und Vorrunden-Zweite in der „best-of-seven-Serie“ zum 2:2 aus und holte sich das Heimrecht zurück. Doch bereits an diesem Dienstag können die Blau-Weißen erneut zurückschlagen, wenn Spiel Nummer fünf im Ellental steigt.

Anzeige

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Spiel

Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers 0:4 Zur Galerie
Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers 0:4 © Steffen Manig

Trainer Bradley Gratton musste auf die angeschlagenen Martin Davidek und Steve Hanusch verzichten und tauschte auf der Ausländerposition, brachte diesmal Harrison Reed für Aleksejs Sirokovs. Und die Partie begann vor 3561 Zuschauern gleich denkbar ungünstig: Schon in der 2. Minute stand Marcus Sommerfeld völlig allein vorm Tor und netzte zur 1:0-Führung für die Steelers ein. Danach fanden die Hausherren nicht wirklich zu ihrem Rhythmus und kamen sie zu Chancen, dann blieb Gäste-Goalie Ilya Sharipov stets Sieger.

Doppelschlag beendet Dresdner Hoffnungen

„Die haben sich hinten reingestellt und uns viele Wege umsonst laufen lassen“, gab später Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier zu, dass die Steelers diesmal abgezockter agierten. Eine Schocksituation gab es dann in der 23. Minute: Tim Heyter hatte Tyler McNeely hart in die Bande gecheckt. Der Steelers-Stürmer blieb liegen und musste mit einer Trage abtransportiert und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden.

Mehr aus der DEL2

Kurt vor Ende dieses Abschnittes sorgte dann Dennis Swinnen mit dem 2:0 (40.) für eine Vorentscheidung. Mit einem Doppelschlag von Frederic Cabana und Matt McKnight (41.) zu Beginn des Schlussdrittels waren die Messen für die Gastgeber endgültig gelesen. „Wir waren nicht bissig genug, haben zu viele Chancen ausgelassen“, bilanzierte Pielmeier. „Es ist noch alles drin für uns, wir dürfen jetzt keine Panik schieben. Wir haben das Potenzial, sie zu schlagen. Jetzt ist mentale Stärke gefragt.“ Bradley Gratton befand: „Unsere Offensive war nicht wirklich auf dem Eis. Es schien, als hätten wir müde Beine gehabt.“

[Anzeige] Alle Spiele der Fußball WM live und exklusiv bei MagentaTV. Mit dem Tarif MagentaTV Flex für nur 10€ pro Monat, monatlich kündbar.