20. Juni 2017 / 13:51 Uhr

A-Junioren Brandenburgliga: FSV Optik hat den Landesmeister gehörig geärgert

A-Junioren Brandenburgliga: FSV Optik hat den Landesmeister gehörig geärgert

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Majtaba Karimi (l.) trifft für die Rathenower zur 1:0-Führung. © Verein
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A-Junioren Brandenburgliga: Rathenower A-Junioren spielen gegen den SV Babelsberg  1:1 und landen auf einem starken 7. Platz.

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Die A-Junioren des FSV Optik haben eine starke Saison mit einem 1:1-Unentschieden gegen den feststehenden Landesmeister, den SV Babelsberg 03, gekrönt. Die Mannschaft von Optik Trainer Michael Tiersch landete letztlich auf einem starken 7. Tabellenplatz und hatte den Klassenerhalt bereits einige Wochen zuvor klar gemacht. „Nur Wenige haben uns solch eine Saison zugetraut. Dass es schwer werden würde, war uns allen bewusst. Umso stolzer bin ich auf die Jungs und das was sie geleistet haben“, zeigte sich der Rathenower Trainer außerordentlich zufrieden mit der abgelaufenen Spielzeit.

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In einem tollen Rahmen bekamen die Landeshauptstädter, vor gut 100 Zuschauern, den Pokal vom Staffelleiter der Brandenburgliga überreicht. Danach dachte Optik aber nicht im geringsten daran Gastgeschenke zu verteilen und bot Babelsberg einen leidenschaftlichen Kampf. Die Gastgeber versuchten aus einer defensiven Grundordnung immer wieder zu kontern und hatten durch Karimi auch die große Chance in Führung zu gehen. Dieser lupfte den Ball aber am Tor vorbei. Die Potsdamer waren optisch zwar überlegen, spielten vor dem Tor aber zu umständlich, so dass die Rathenower immer wieder klären konnten. Folgerichtig ging es torlos in die Kabine.

Siegesserie setzt Grundstein für den Klassenerhalt

Aus dieser kamen die Gäste mit Schwung und waren um noch mehr Spielkontrolle bemüht. Doch auch Optik blieb gefährlich und Puchalski verfehlte aus Nahdistanz nur knapp. Wenig später war es Karimi, der mit seinem Schuss zum 1:0 für den Außenseiter traf (72.). Doch Babelsberg konnte postwendend ausgleichen und zumindest einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen. „Das war ein fantastischer Abschluss einer erfolgreichen Saison. Ich möchte mich bei Allen, die unsere Mannschaft über die Saison begleitet haben bedanken“, so Michael Tiersch. Seine Mannschaft war mittelmäßig in ihre erste Saison in Brandenburgs höchster Spielklasse gestartet. Nach fünf Spieltagen standen lediglich zwei Punkte auf der Habenseite. Aber bereits dort zeigte die Mannschaft, dass Potenzial in ihr steckt. Punktgewinne gegen Brandenburg und Oranienburg belegten das. Mit dem 2:0-Sieg bei Union Fürstenwalde schien der Knoten dann endgültig geplatzt zu sein. Bis zur Winterpause konnten weitere Siege (Bernau, Blankenfelde) eingefahren werden. Nach der Pause verlor Rathenow drei Spiele in Folge, ehe der Grundstein für den vorzeitigen Klassenerhalt gelegt wurde. Sieben Siege hintereinander fuhr das Team ein. „Das war eine ganz starke Serie“, sagt Michael Tiersch. Vor allem der 4:3-Sieg gegen Bernau, als man bereits mit 1:3 im Rückstand gelegen hatte, sorgte für eine Menge Selbstvertrauen. In der Rückrunde holte die Mannschaft 25 Punkte und konnte somit noch einige Plätze gut machen. „Wir wissen, wo wir herkommen und wollen auch in der nächsten Saison den Klassenerhalt schaffen, auch wenn es wieder schwer wird“, so Tiersch vorausschauend.