23. August 2019 / 14:36 Uhr

Braunschweig will gegen Würzburger Kickers wieder zur Heimstärke finden

Braunschweig will gegen Würzburger Kickers wieder zur Heimstärke finden

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Braunschweig will auch im heimischen Stadion wieder jubeln können.
Braunschweig will auch im heimischen Stadion wieder jubeln können. © imago images / DeFodi
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Auswärts könnte es für den BTSV besser nicht laufen: Neun Punkte aus drei Spielen, daran ist nichts zu kritisieren. Doch auf dem eigenen Rasen sieht die Bilanz anders aus. Trainer Christian Flüthmann will gegen Würzburg zur Heimstärke zurückkehren.

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Klappt's diesmal auch zu Hause richtig? Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig spielt am Samstag (14 Uhr) gegen die Würzburger Kickers. Dabei wollen die Blau-Gelben im dritten Anlauf endlich zeigen, dass sie zu Hause wieder eine Macht sind.

Nach dem im Zustandekommen eher glücklichen 2:1 gegen 1860 München und dem enttäuschenden 0:3 gegen Duisburg warten die Fans weiter auf einen souveränen Heim-Auftritt ihrer Elf. „Es geht nicht darum, hier jeden Gegner auseinanderspielen zu müssen“, betont Trainer Christian Flüthmann und erklärt, warum er vor Wochen davon sprach, eine Heim-Macht werden zu wollen: „Wir hatten in der gesamten vergangenen Saison nur vier Heimsiege, das ist einfach deutlich zu wenig.“

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Marcel Engelhardt: Ersetzte nach dem zweiten Magdeburger Treffer den verletzten Fejzic und hielt seinen Kasten fehlerfrei sauber. Note: 3. Zur Galerie
Marcel Engelhardt: Ersetzte nach dem zweiten Magdeburger Treffer den verletzten Fejzic und hielt seinen Kasten fehlerfrei sauber. Note: 3. ©
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BTSV auswärts eine Macht

Auswärts hingegen sind die Braunschweiger mit drei Siegen (und beachtlichen 9:2 Toren) ideal gestartet. Das lag auch daran, dass der zweite Anzug offenbar bestens sitzt. So legte beispielsweise der aus Hoffenheim gekommene Alfons Amade solch ein bravouröses Debüt hin, dass Benjamin Kessel nun ernsthaft gezwungen ist, seinen Stammplatz als rechter Verteidiger verteidigen zu müssen.

„Wir können flexibel agieren, aber man sollte auch nicht immer alles in Frage stellen“, relativiert Flüthmann. Dennoch hat er zwei mutmaßlichen Rückkehrern bereits eine Auflauf-Garantie ausgestellt. Bei Torwart Jasmin Fejzic und Verteidiger Robin Becker verwundert dies nicht, gehören sie doch seit Monaten zu den Leistungsträgern.

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Ademi scharrt mit den Hufen, Fürstner fehlt bis zur Rückrunde

Etwas anders verhält es sich mit Orhan Ademi. Der 27-Jährige scharrt schon seit Wochen mit den Hufen und will gegen seinen Ex-Klub natürlich besonders gern von Beginn an auflaufen. Flüthmann stellt immerhin mindestens eine Einwechslung des Angreifers in Aussicht: „Sehen werden wir ihn auf jeden Fall – ob von Anfang an oder nicht, das sehen wir dann.“

Ganz sicher nicht dabei ist erneut Stephan Fürstner. Der Kapitän hat sich einen Muskeltteilabriss im linken Oberschenkel zugezogen und wird am Dienstag operiert. Bitter: Fürstner, bisher ohne Saisoneinsatz, fällt bis zum Jahresende aus und kann erst in der Rückrunde wieder eingreifen. Allerdings fehlt er bereits seit dem Beginn der Vorbereitung Ende Juni – erst wegen eines Muskelfaserrisses, dann ab Mitte Juli wegen einer Innenohr-OP.

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